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Montag, 20. März 2023

Warum 7 Bücher immer ein Teil von mir bleiben?

Ich weiß nicht, ob es dir genauso geht, aber ich habe 7 Bücher, die immer ein Teil von mir bleiben, die ich mit bestimmten Situationen meines Lebens verbinde, und die damit immer etwas Besonderes für mich sind. Selbst, wenn die äußeren Umstände einander ähneln, sind die Gegebenheiten grundverschieden. Wovon ich hier schreibe?

Silke schreibt | Warum 7 Bücher immer ein Teil von mir bleiben?






Es gibt 7 Bücher, von denen ich bis heute exakt weiß, wann und wo ich sie einst gelesen habe. Ich erinnere mich an die Lesemomente, als wären sie erst gestern gewesen. Bis heute begleiten sie mich auf meinem Weg - 
7 Bücher, die immer ein Teil von mir bleiben. Lies selbst warum:






1📖
Ich bin ein Kind, sehe mich auf dem Balkon der elterlichen Wohnung sitzen. Ich bin vertieft in das Buch, welches mir eine Schulfreundin geliehen hat. Der Zauberer der Smaragdenstadt | Alexander Wolkow entführt mich in sein Zauberland. Es ist der Auftakt in eine wunderbare Buchreihe, die mich auch als Erwachsene in ihren Bann zieht. Danke Mareike. Dein Buch hat mir den Weg in eine fantastische Welt geöffnet.

2📖
Ich bin Studentin, sitze im Zug und fahre von zu Hause an meinen Studienort. Ich lese in meinem Buch "Wir lachen, weil wir weinen." | Walter Kaufmann, als mich eine ehemalige Klassenkameradin anspricht. Wir lachen und reden über alte Zeiten und über Bücher, auch über das Buch, welches jede von uns beiden aktuell liest. Wir tauschen sie aus. Sie mag mir meins kaum zurückgeben. Ich weiß natürlich warum. Es ist ein besonderes Buch über ein besonderes Thema: Nordirland. Bis heute hat es einen besonderen Platz in meinem Bücherregal.

3📖
Ich lehne mich behaglich in meinem Schaukelstuhl zurück, genieße den Moment, weil ich das Kind in mir spüre. Es strampelt und tritt kräftig. Ich fühle mich selbst wie Fortunas Tochter | Isabel Allende, voller Glück und Abenteuer. Gelassen sehe ich der Zukunft entgegen, diesem Weg, der vor mir liegt. Ich bin bereit, ihn ein Stück mit dir zu gehen, mein Sohn. 

4📖
Ich warte mit meinem 4-Jährigen im Wartezimmer der Logopädischen Praxis auf seine erste Sprechstunde. Kurz darauf geht mein Kind an der Hand der Logopädin in das Sprechzimmer. Ich sehe ihnen nachdenklich hinterher. Um mich abzulenken und die Wartezeit zu überbrücken, lese ich Die imaginäre Freundin: Vom Ringen und Schreiben | John Irving.
Ein paar Sprecheinheiten später verlasse ich mit meinem Sohn an der Hand die Praxis. Er spricht mit mir in verständlichen Worten, als hätte er nie etwas anderes getan.   

5📖
Die Jahre vergehen. Ich bin älter. Mit dem Älterwerden kommen die Zipperlein. Ich sitze lesend in der Arztpraxis. Die Spaziergänge einer Ostpreußin | Agnes Miegel sind für mich das Synonym für eine schwierige Phase in meinem Leben. Ausgerechnet das Laufen fällt mir schwer. Die kurzen Geschichten und bezaubernden Skizzen begleiten mich von Arzt zu Arzt. Irgendwann ist aller Schmerz vergessen. Die Zeit ist lebendig wie nie, und ich laufe lachend der Morgensonne entgegen.

"Beklage dich nicht über das Älterwerden. Es ist ein Privileg, das nicht alle genießen können."
(Unbekannt)

6📖
Es ist Sommer. Ich sitze am Strand von Cape Cod. Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel herab. Ich lese in meinem Buch Der Sommer, in dem es zu schneien begann | Lucy Clarke, höre die lachenden Stimmen meiner Familie und schaue glücklich aufs Meer. Ich liebe das Meer, könnte ewig im Sand sitzen. Und ich liebe das Lesen am Meer. Es ist einer jener Sommer, der die Leichtigkeit des Seins für mich festhält, aber kein Sommer, in dem es zu schneien begann 😉

7📖
An einem lichterfüllten Tag im vergangenen Frühjahr mache ich es mir im Gartenstuhl mit einem Buch bequem. Von meinem Sohn habe ich mir den New York Times Bestseller Elon Musk | Ashlee Vance geliehen. Ich betrachte die abgebildeten Fotos, lese aufmerksam, aber weniger flüssig in der englischen Ausgabe dieser Biografie. Neben mir liegt ein Wörterbuch. Einige Passagen werden lang und länger, dennoch halte ich durch. Du, mein Sohn, hast meine Neugier auf das Buch geweckt. Danke. Ich bleibe dran. Und grüße deine Freundin Mareike von mir. 

Ich bin angekommen auf meinem Weg, begleitet von 7 Büchern, die immer ein Teil von mir bleiben. Sie halten die Erinnerungen wach. Der Weg ist längst nicht zu Ende, auch wenn sich der Kreis zu schließen scheint. So spielt das Leben - ein Kommen, ein Gehen. Schon jetzt kündigen sich neue Bücher an, mich in besonderen Momenten zu begleiten 📚

Gibt es Bücher, die du mit bestimmten Lebenssituationen verbindest? Welche Titel sind das? 

Montag, 9. Januar 2023

Was erwarte ich vom neuen Jahr?

Das neue Jahr liegt vor uns wie ein unbeschriebenes Blatt Papier mit all seinen Wundern und Möglichkeiten. Es bietet die Chance, vom Leben erobert zu werden. Doch was erwarte ich vom neuen Jahr?

Was erwarte ich vom neuen Jahr? Blog Silke schreibt


Zunächst einmal hoffe ich, dass für euch das neue Jahr gesund und harmonisch begonnen hat. Der eine oder andere schwor sich ein paar Vorsätze, die hoffentlich noch aktuell sind. Ich für meinen Teil habe längst damit aufgehört, mich am Neujahrstag mit guten Vorsätzen zu malträtieren. Aus eigener Erfahrung sind die nach einer Woche oft ad acta gelegt, weil Dieses oder Jenes dazwischenkam. Schon sind sie dahin, die guten Vorsätze. Also lasse ich es gleich.


"Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst."
(Henry Ford)


Worüber ich hier eigentlich schreibe? Von 8 Wahrheiten, die ich sofort umsetze ...

Trotzdem hege ich stille Erwartungen an so ein neues Jahr. Gesundheit, Glück und bewusstes Leben sind Wünsche, die meist gepaart mit allerlei Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr daherkommen, manchmal auch negative. Nicht selten erwächst daraus der Wunsch, sofort einiges zu ändern. Deshalb arbeite ich längst ganzjährig an meinen Erwartungen. Manche Pläne sind mir gut gelungen in der Umsetzung, andere eher weniger.

3 gelungene Pläne:
  • Aufschreiben, was mich bewegt in maximal 10 Sätzen ... Jeden Abend schreibe ich in meinem Online-Tagebuch über Befinden, Gefühle, Ereignisse. Kleine Emojis halten meine Stimmungen fest. Anhand diesen lässt sich perfekt mein Stimmungstrend über einen gewissen Zeitraum nachvollziehen. Nebenbei halte ich wichtige Momente mit Bildern fest. So erinnere mich jederzeit an die Ereignisse zurück.   
  • Blog: Silke schreibt Was erwarte ich vom neuen Jahr?
    Spanisch als Fremdsprache weiter ausbauen ... Bereits im Oktober 2020 hatte ich angefangen, eine neue Sprache zu lernen - Spanisch. Ich bin super stolz darauf, am Ball geblieben zu sein, habe inzwischen jede Menge erreicht und kann mich, zu meiner Freude, im Urlaub verständlich machen. Inzwischen gehört die tägliche Spanischlektion zu meinem Alltag. 




  • dem Leben mehr Raum für Highlights geben ... Nach zwei Jahren Corona und eigenen Krankheitserfahrungen hatte ich das Gefühl, einiges nachholen zu müssen, und das habe ich. Ich lebe im Hier und Jetzt, ich will nicht mehr warten und verschieben. Woher weiß ich, was morgen auf mich zukommt?

3 weniger gelungene Pläne:

  • Manuskripte endlich fertig schreiben und fertige Bücher veröffentlichen ... Diesen Wunsch schleppe ich seit Jahren mit mir herum. Nach wie vor arbeite ich an der Umsetzung.
  • Ich habe Schubladen, Fächer, Schränke und einen Dachboden, die unbedingt von altem Kram befreit werden müssen. Zwar habe ich angefangen zu entrümpeln, aber oft genug bin ich in dem alten Zeug einfach steckengeblieben. So liegt noch einiges vor mir.
  • Mich so zu akzeptieren, wie ich bin, mit allen Ecken und Kanten. Zufrieden sein, mit dem, was ich geschaffen habe. Auf dem Weg zur Selbstliebe sollte ich in Zukunft weniger hart mit mir selber sein. Ich muss nicht perfekt sein. 
Alles kann so werden, wie ich es erwarte, wenn ich selbst dafür sorge.

Wie ist das mit dir? Was erwartest du vom neuen Jahr? An welchen Vorsätzen arbeitest du? Hast du überhaupt welche?
Ich wünsche dir alles Glück 🍀 und jeglichen Erfolg. Mögen deine Erwartungen sich erfüllen und jeden Vorsatz übertreffen.

 



Montag, 5. Dezember 2022

Wo bleibt die Zeit? 10 Minuten Stille ...

Wenn ich es recht überlege, sind seit meinem letzten Blogbeitrag Monate vergangen. Wie kann das sein? Wo ist die Zeit geblieben? 

Trotz genauer Tagesplanung habe ich zeitweise das Gefühl, dass mich die Dinge entweder überrollen oder unverarbeitet an mir vorbeiziehen. Die allabendliche Bilanz fällt dementsprechend nüchtern aus. Und ich frage mich ernsthaft, womit ich meinen Tag verbringe. Schließlich ist es nicht so, dass ich den sinnlos verstreichen lasse, oder ich keine Zeit habe.

"Die Zeit vergeht nicht schneller als früher, aber wir laufen eiliger an ihr vorbei."
(George Orwell)

Ich gebe zu, es sind durchaus noch Optimierungen im Zeitmanagement machbar, insbesondere im Umgang mit dem Internet. Da tummele ich mich auf Google & Co und schon verstreicht die Zeit im Nu. Dabei wollte ich nur noch etwas nachlesen, mich informieren oder jenen einen Artikel überprüfen. Das gesetzte Zeitlimit für diese Art der Beschäftigung wurde um das eine oder andere Mal gesprengt. Aber ehrlich, mangelndes Zeitgefühl war nicht die alleinige Ursache für meine Abwesenheit.

Privat strömten ein paar unvorhergesehene Ereignisse auf mich ein. Gepaart mit gesundheitlichen Problemen, u.a. Corona, verschoben sich die Prioritäten. Seitdem lenke ich die Aufmerksamkeit meines Körpers & des Geistes bewusst auf Dinge, Situationen und Leute, die mir guttun - darunter fallen lange Spaziergänge am Meer, reisen, lesen, schreiben u.v.m. Wobei das mit dem Schreiben wieder so eine Sache für sich ist. Wie das so ist mit dem Schreiben

Ich möchte hier gar nicht auf das Zeitmanagement und die besten Methoden eingehen. Das können andere viel besser: Zeitmanagement: Die 8 besten Methoden im Überblick

Fakt ist, das tägliche Auseinandersetzen mit dem Thema Zeit bringt mich vielfach voran, weil ich nun ständig den Sinn der Dinge hinterfrage und die Zeit bewusster lebe. 

Wo bleibt die Zeit? 10 Minuten Stille ... Silke schreibt | Blog Silke Boldt


Seit jüngster Vergangenheit gehört auch die aktive Stille zu meinem Ritual. Einfach mal 10 Minuten am Tag stillsitzen, durchatmen, bewusst pausieren - Zeit nehmen für die Stille, die Gedanken sacken lassen. Bloß nicht grübeln, das zerstört vieles.




"Die Stille stellt keine Fragen, aber sie kann uns auf alles eine Antwort geben."
(Ernst Ferstl)



Die Stille zu begreifen, bewusst zu genießen, war ein Lernprozess für mich, der Monate angedauert hat.  Am Ende zählt das Ergebnis, denn in 10 Minuten Stille liegt ... die Kraft, ... die Antwort, ... die Motivation ...

Wie gehst du mit der Zeit um? Fragst du dich manchmal, wo sie bleibt? Welche Methode, die Zeit zu managen, ist für dich die Beste?

Montag, 31. Januar 2022

Wie war mein Januar 2022? Ein Rückblick ...

Kaum zu glauben, aber der Januar ist schon wieder Geschichte. Der Monat war bei mir nicht so wechselhaft wie das Wetter. Das bot alles, von Schnee über Sturm, von Regen bis Sonne und Wolken in allen Schichten.
  
Einige schöne Momente habe ich mir herausgepickt und im Herzen verwahrt. 
Dazu zählt unbedingt der farbenfrohe Sonnenaufgang über dem Feld. Licht und Schatten waren nah beieinander. Das Farbenspiel änderte sich mit jeder Sekunde. Mit den länger werdenden Tagen hatte der Schnee auf den letzten Rosenblüten in meinem Garten keine Chance. Die weiße Pracht schmolz schnell dahin. 

Wie war mein Januar 2022? Ein Rückblick ... Blog | Silke schreibt
Silkes Januar 2022 ... ein Rückblick

Da im Januar kein Urlaub in Sicht war, habe ich kurzerhand die Bilder vom letzten herausgeholt und mich nach Avignon weggeträumt. Ach ja, ich säße jetzt gern in der Rue de Fourbisseurs bei einem Café au Lait. Vielleicht ist im Februar ein Kurztrip möglich. Doch wenn ich mir die aktuellen Coronazahlen ansehe ... aber darüber mag ich gerade nicht nachdenken. So komme ich wenigstens nicht in Versuchung 😎

"Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt - und nicht, was wir ersehnt haben."
(Arthur Schnitzler)

Ich habe das Glück, dort zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Und an meinem Lieblingsstrand Graal Müritz ist es derzeit richtig leer. Wenn dann noch das Wetter stimmt mit Sonne, Wolken, Wind und blauem Himmel hebt das absolut meine Laune und trägt zur Motivation bei. Diese Zeit am Meer ist perfekt für unvergessliche Momente. Davon bekomme ich nie genug.

Nach so einem Strandspaziergang ist der Kopf frei für die nächste Spanischlektion. Mein Streak wird länger und länger. Ich bin bereits über 460 Tage in Folge dabei und es macht immer noch Spaß. Wenn ich nicht gelernt habe, schrieb ich an meinen Büchern oder ich las. Mit fünf Büchern hat mein Lesejahr erfolgreich begonnen 📚 Es darf gern so weitergehen mit den Lesehighlights.

💙 Hallo Februar ... ich freue mich auf dich 👀

Montag, 17. Januar 2022

Was tun? Ein Weg mit Hindernis

Immer wieder treffe ich auf meinem Weg auf das eine oder andere Hindernis. Doch wie gehe ich damit um? Was tun mit einem Hindernis auf dem Weg? Je nach Lage und Zeit bleiben mir ein paar Möglichkeiten, der Schwierigkeit zu begegnen. Doch welche Maßnahme ist die richtige? Immerhin ist nicht jedes Hindernis so leicht zu umgehen, wie diese Baumwurzel hier auf dem Ostseeradweg.  


"Hindernisse und Schwierigkeiten sind Stufen, auf denen wir in die Höhe steigen."
(Friedrich Nietzsche)
Was tun? Ein Weg mit Hindernis ... Ein paar Worte - Blog | Silke schreibt
Ostseeradweg
   
Indes ich ein Hindernis umlaufe, erklimme ich ein anderes oder umfahre es großzügig. Mal packe ich es an der Wurzel, räume es beiseite, mal lasse ich es verkümmern, oder es erledigt sich von selbst. Wie ich es auch angehe, mit jedem Hindernis wachse ich, manchmal über mich hinaus. Eine Schranke zu bewältigen ist also gleichzeitig eine Chance, die mich stärker werden lässt. 

Wie gehst du um mit Hindernissen auf deinem Weg? 

Montag, 3. Januar 2022

Die Zeichen stehen auf Anfang

Die Zeichen stehen auf Anfang, so fühle ich mich jedes neue Jahr.

Im alten gab es diese Momente, in denen mir das Herz aufging - Meer, Sonne, blauer Himmel und alle lieben Menschen um mich versammelt. Ich habe das neue Jahr mit der Familie begrüßt. 

"Das Jahresende ist kein Ende und kein Anfang, sondern ein Weiterleben mit der Weisheit, die uns die Erfahrung gelehrt hat."
(Hal Borland)
Die Zeichen stehen auf Anfang | Silke Boldt
   
Ich hoffe, du bist zufrieden und glücklich ins neue Jahr gekommen. In jeder Hinsicht verspricht es, ein aufregendes Jahr zu werden. Ich wünsche dir ein harmonisches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2026 mit zahlreichen persönlichen Glücksmomenten. Alle Zeichen stehen auf Anfang. Alles, was du dir vornimmst, kann gelingen. Übrigens beginne ich mein neues Jahr nicht mehr mit guten Vorsätzen. Die meisten stehen zum Jahresanfang sowieso auf wackeligen Beinen 😀, sondern setze diese unterjährig gleich um. 

Wie ist das mit dir? Hältst du an guten Vorsätzen zum Jahreswechsel fest? Gelingt es dir diese umzusetzen?

Dienstag, 30. November 2021

Wie war mein November 2021? Ein Rückblick ...

Kurz umrissen setzte der November zu einem vielversprechenden Höhenflug an und endete letztendlich im Keller. 
Wieso? Das will ich euch verraten.
Für Licht und gute Stimmung sorgte am Monatsanfang die Lichtwoche in Rostock. Gerade im November, der mehr grau als blau erscheint, ist mir jeder Lichtblick willkommen. Einmal im Jahr erstrahlt eben auch Rostocks Innenstadt im Glanz der Lichter. Die vorweihnachtliche Atmosphäre inklusive Glühwein tat der Seele gut.

Wie war mein November 2021? Ein Rückblick ... Blog | Silke schreibt
Silkes November 2021 ... ein Rückblick
 
Darüber hinaus war ich einen Tag in Hamburg unterwegs und konnte neben einigen Erledigungen das Flair der Hansestadt genießen. Zum Glück spielte das Wetter mit. Es war geradezu traumhaft für einen Novembertag. Also alles richtig gemacht. Zumal die dicken Wolken sich bereits am Horizont zusammenzogen. 

Ich meine das nicht wörtlich, sondern nur im übertragenen Sinne, denn Corona und alles, was damit zusammenhängt, drängte nach und nach wieder ins Zentrum, stellte sich gegen alle kontaktreichen Aktionen. So fiel dann leider meine lange geplante Weihnachtsfeier in Berlin mit etlichen ehemaligen Kolleginnen der Pandemie zum Opfer. Schweren Herzens haben wir unser Treffen, und ich meine zweitägige Reise in die Hauptstadt, abgesagt. Dieses Wiedersehen fiel bereits im letzten Jahr aus demselben Grund aus, so dass wir wieder von vergangenen Treffen zehren müssen.

"Monde und Jahre vergehen, aber ein schöner Moment leuchtet das Leben hindurch."
(Franz Grillparzer)

Natürlich bin ich genervt und traurig bezüglich der Absage, aber was nützt das. Es gilt immer noch, sich und andere nicht zu gefährden. Wir haben jetzt beschlossen, die jährliche Weihnachtsfeier auf den Sommer zu verlegen und eine Mittsommerparty daraus zu machen. 

Im Hinblick auf die rasant ansteigenden Coronazahlen in MV stelle ich auch meinen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt infrage. Ja, noch ist dieser in Rostock nicht abgesagt. Doch ich denke, das ist nur eine Frage der Zeit. Ich habe Bilder gesehen, auf denen sich die Leute durch die Kröpeliner Straße schieben und frage mich ernsthaft, ob ich das haben will. Die diesjährige Feuerzangenbowle erhitze ich wohl auf meinem eigenen Herd.

Und wenn schon Hitze, dann richtig mit Kaminfeuer. Gekuschelt in meine Leseecke, daneben das knisternde Holz, Glühwein und Bücher. Das ist so stimmungsvoll und gemütlich, dass ich schon mal sieben Bücher in einem Monat lese, wie eben in diesem November. Etwas Schönes braucht der Mensch. Bücher verschaffen mir nahezu perfekte Momente 📚 Im Hinblick auf die kommende Zeit bringen mich diese Highlights auf jeden Fall zum Strahlen. 

💙 Hey Dezember ... ich bin voller Vorfreude 🎅

Montag, 8. November 2021

Lichter, Nacht & bunte Farben über Rostock

Warum ist das mein Lieblingsbild KW 45 (08.11. - 14.11.2021)? Ein paar Worte ...


Die letzte Woche stand ganz im Zeichen des Lichts. Es war Lichtwoche in Rostock. Um diese Jahreszeit ist das ein tolles Farbenspiel, eine willkommene Abwechslung für die Gemüter. 

"Wenn die Häuser im Glanz der Lichter stehen, und die Herzen nach Liebe atmen; dann beginnt der Zauber der Vorweihnachtszeit." 
(Sir Kristian Goldmund Aumann)
Lichter, Nacht & bunte Farben über Rostock. Ein paar Worte ... Blog | Silke schreibt

Der Glanz der Lichter machte die Nacht zum Tag. Die bunten Farben beleuchteten eindrucksvoll die Häuser und strahlten in den dunklen Nachthimmel über Rostock. Bei so vielen Lichtern ging einem das Herz auf. Zusammen mit dem Glühwein läutete die Stimmung tatsächlich die vorweihnachtliche Zeit ein. Bald eröffnet auch unser Weihnachtsmarkt 🎄 Ich freue mich jetzt bereits.

Bist du schon auf die vorweihnachtliche Zeit eingestellt? Oder kommt sie für dich zu früh? 
 

Montag, 1. November 2021

Wie war mein Oktober 2021? Ein Rückblick ...

Mein Oktober 2021 begann mit Urlaubsfeeling. Außer nichts habe ich nichts getan, chillen pur, lange Strandspaziergänge an der Costa Blanca, gutes Essen und nette Leute. Ich hätte gut und gern noch ein paar Wochen anhängen können, aber dem stellte sich der Alltag in den Weg. Aus war's mit der Urlaubsträumerei, es ging nach Hause zurück.
Doch für Unzufriedenheit gab es keinen Grund, außer, dass sich die Sonne unmittelbar nach meiner Rückkehr gefühlt kaum blicken ließ. Also wirklich, der Rückschritt vom Bikini zum Rollkragenpullover machte mir echt zu schaffen. Aber es half kein Jammern. Es gibt bekanntlich kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung für einen Spaziergang am Meer. Außerdem gab es andere Dinge, an denen ich mich erfreute. 

"Wenn wir Freude am Leben haben, kommen die Glücksmomente von selber." 
 
(Ernst Ferstl)

Da wären zum Einen die Karten für die Silvesterparty dieses Jahr auf einem Schiff. Mit der MS Baltica geht die Fahrt von Warnemünde hinaus auf die Ostsee, essen, trinken, tanzen inklusive. Feuerwerk oder Lasershow am Strand wird sich zeigen. Das Ereignis von der Seeseite aus zu sehen, wollte ich schon längst einmal. Ich freue mich jetzt schon auf das Erlebnis.

Zum Anderen habe ich einen Minierfolg zu verzeichnen, was mein Spanischlernen angeht. Vor einem Jahr hatte ich im Selbstunterricht bei Duolingo damit begonnen. Im Urlaub konnte ich erfreulicherweise meine ersten Kenntnisse anwenden. Klar fehlt mir noch einiges, doch ich muss ja nicht, ich möchte ja ... weiterlernen und meinen ununterbrochenen Streak fortsetzen.

Wie war mein Oktober 2021? Ein Rückblick ... Blog | Silke schreibt

Mit dem Ende der Sommerzeit beginnt ja irgendwie die dunklere Jahreszeit. Aber hey, die bringt auch Positives mit sich. Wenn die Abende länger und die Tage kürzer werden, kuschele ich mich am liebsten in meine Leseecke und versinke in der Welt der Bücher. Zum ersten Mal kam nämlich das Lesen im Urlaub bei mir zu kurz. Es gab einfach zu viele reale Eindrücke, die auf mich einströmten und die ich verarbeiten musste. Seit ich wieder zu Hause bin, lese ich wieder regelmäßig. Daher las ich nur vier Bücher im Oktober. Das ist natürlich kein Beinbruch. Der nächste Monat ist geradezu geschaffen für viele Lesemomente 📚Das wird eine spannende Zeit, denn es warten noch einige Werke auf meinem SuB. 

Hallo November ... sei willkommen 💙

Mittwoch, 1. September 2021

Wie war mein August 2021? Ein Rückblick ...

Der August 2021 ist auch schon wieder Geschichte. Zunächst einmal fing mein Monat holprig an. Und es sah einige Zeit so aus, als ob das so bleiben würde.

Doch gab es diesen einen Satz, der mir den Kick verpasste, mich motivierte, wieder nach vorne zu blicken. Ich grübelte, ging in mich und versetzte mir den nötigen Stoß, meinen Weg endlich weiterzugehen. 

"Nimm dir Zeit zum Nachdenken, aber wenn die Zeit zum Handeln kommt, hör auf mit Denken und geh los." 
(Andrew Jackson)

Ich machte die ersten Schritte, denn da war Licht am Ende des Tunnels. Der Knoten platzte mit den zurückgekehrten Visionen. Ich setzte mich an meinen PC und schrieb die ersten Worte nach langer Zeit. Zudem bastelte ich an meinem Blog, schuf mit Lieblingsbild & positive vibes zwei neue Labels, die mir am Herzen lagen und begann wieder an meinen Projekten zu arbeiten. 

Wie war mein August 2021? Ein Monatsrückblick ... | Blog Silke schreibt

Dass sich just in diesem Monat meine Waschmaschine und der Trockner nacheinander verabschiedeten, nahm ich als Zeichen des Neubeginns. Die beiden Haushaltshelfer waren ohnehin veraltet und mussten längst durch neue ersetzt werden.

Nur mit den persönlichen Schreibstatistiken haperte es noch im August. Vielleicht lag es an den vielen Datenanalysen rund um Corona, die auf uns einströmten. Wie hoch ist die Inzidenz? Wie viele Leute haben sich im Landkreis angesteckt? Wie viele sind geimpft? 
Apropos Impfung: am 03. August bekam ich meine 2. Biontech gegen Corona im Impfzentrum Flughafen Rostock-Laage. Seit 18. August steht nun vollständig geimpft im Cov Pass, wurde auch Zeit.  Schließlich möchte ich weiterhin als Stammbesatzung bei meinem Heimatklub FC Hansa Rostock im Ostseestadion dabei sein. Sieht so aus, als ob der Aufsteiger in die 2. Bundesliga jede anfeuernde Stimme benötigt.

Am liebsten wäre ich am Flughafen Laage gleich mit dem nächsten Flieger in die Ferne gestartet, aber eine Flugreise fällt in diesem Jahr definitiv aus. Überhaupt war in den vergangenen Monaten kein Urlaub drin. Der soll nun Ende September folgen. Und weil mir bis dahin die Zeit zu lang war, musste eine spontane Kurzreise herhalten, um vom Alltag abzuschalten. Mich zog es wieder einmal nach Berlin. Die Großstadt mit ihrem Trubel hat mir gefehlt. Auf alten Pfaden wandeln, neue Wege gehen, Freunde treffen, Zeit genießen - Berlin ... du bist so wunderbar 😃 Ich komme auf jeden Fall wieder.

Kaum zurück gab es etwas zu feiern. Der Junior wurde 19 Jahre alt. Also wirklich, wie die Zeit vergeht. Aber jedes Alter hat seine Besonderheiten. Möge Juniors neues Lebensjahr die schönsten Abenteuer für ihn bereithalten. Es gibt schließlich jede Menge zu entdecken. 

Der Sonnenschein machte sich etwas rar im August, jedenfalls hier im Norden. So blieb während des Regens eben auch Zeit zum Lesen. Mit fünf Büchern liege ich im August unter dem Durchschnitt des Vorjahres. Doch bin ich nicht unzufrieden. Es waren interessante Titel dabei. Mit dem September kann es nur besser werden, denn Urlaubszeit = Lesezeit 📚 Und vielleicht hole ich mir auch noch ein bisschen Sommer zurück. Die Aussichten jedenfalls stimmen mich zuversichtlich. 

Willkommen September ... ich freue mich auf dich 💙









Montag, 30. August 2021

Berlin, meine heimliche Liebe

                     Warum ist das mein Lieblingsbild KW 35 (30.08. - 05.09.2021)? Ein paar Worte ...


Wenn man eine Reise macht, kann man was erleben, dachte ich mir und habe spontan Berlin besucht. Immer wieder zieht es mich zurück in diese Stadt, in der ich viele Jahre gelebt habe. Bis heute ist sie meine heimliche Liebe mit ihren steten Veränderungen, der Aufgeschlossenheit sowie der Fülle an Kultur

                                                                 "So viel ist sicher: Reisen tut immer gut." (Voltaire)
Berlin, meine heimliche Liebe und ein paar Worte | Blog Silke schreibt

Hier mein Blick hinüber zum Fernsehturm und dem Internationalen Handelszentrum Berlin-Mitte. Das weiße Gebäude mit seinen 25 Etagen und den dunklen Scheiben gehört zu den markantesten der Stadt. In der Nähe des IHZ habe ich gewohnt und gearbeitet. Vielleicht zieht es mich deshalb jedes Jahr dorthin zurück. Die Erinnerung ist eben eine stille Freude.

Mit welcher Stadt verbindest du besondere Erinnerungen?

Montag, 23. August 2021

Alles oder Nichts - Du triffst die Entscheidung

Heute ist ein gewöhnlicher Montag, ein Tag wie jeder andere auch. Doch möchte ich diesen zu einem besonderen machen und mit positiven Gedanken in die neue Woche starten. 

Es gibt in unserem Kalender eine ganze Reihe von Tagen, deren Leitsprüche dich auffordern, diese oder jene Sache zu tun oder zu begehen. Diese so genannten kuriosen Feiertage sind zwar mit einem Augenzwinkern zu betrachten, doch verbirgt sich hinter diesen Tagen durchaus eine ernster zu nehmende Botschaft. 

Der heutige Tag der günstigen Flüge in den USA sollte ursprünglich die Sparfüchse unter den Reisenden mit günstigen Flügen locken. Wie so vieles in diesem Jahr ist an eine Fernreise nicht zu denken. Aber weil ich mir meine positiven Impulse nicht nehmen lassen möchte, starte ich zum Wochenbeginn mit meinen Gedanken alternativ in den Alles-oder-Nichts-Tag

Alles oder Nichts - Du triffst die Entscheidung | Blog Silke schreibt





Der Alles-oder-Nichts-Tag hat seinen Ursprung in den USA und regt eigentlich bereits am 26.07. dazu an, lange aufgeschobene Entscheidungen endlich umzusetzen. 


Unabhängig von Datum und Termin gibt es aber täglich Entscheidungen, die wir zu treffen haben und die eben nicht länger hinausgezögert werden sollten, weil sie Klarheit verlangen. Das hat nichts mit dem Glücksspiel gemein.






"Du bist das einzige Problem, das du jemals haben wirst, und du bist die einzige Lösung."
(Ray Stanford)

Mir selbst geht es nicht anders wie vielen anderen Leuten auch. Unangenehme, zeitaufwändige Dinge schiebe ich schon mal auf, bis eine Entscheidung unausweichlich ist. Bietet sich der heutige Montag nicht an, einmal darüber nachzudenken, alle Einwände zu ignorieren und einfach loszulegen?

Wer noch zögert, dem empfehle ich das Buch Du bist die Entscheidung von Urs Meier. Der geborene Schweizer war einst ein Weltklasse-Schiedsrichter und musste auf dem Platz, innerhalb von Sekunden die richtige Entscheidung treffen. (Anmerkung in eigener Sache: dies ist keine Werbung mit Auftrag.) Das Buch habe ich für mich gekauft und voller Neugier gelesen.

Genieße diesen Montag und lasse ihn zu einem ungewöhnlichen Tag werden, zu einem voller positiver Gedanken. Manchmal geht es um Alles oder Nichts. Vielleicht triffst du heute diese eine Entscheidung, die schon länger auf dich wartet.




Montag, 22. Februar 2021

Wie ich den nächsten Schritt auf dem Weg meiner Träume plane

Ich bin Autorin und gehe den Weg meiner Träume. Doch wie plane ich den am besten? Was ist mit der Umsetzung? Bin ich bereit, den nächsten Schritt zu gehen? Auf dem Weg in die Zukunft Taten folgen zu lassen?

Das Schreiben von Büchern hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Ich schreibe und schreibe und träume von einem Bestseller. Dafür muss ich meine Geschichten aber auch veröffentlichen.

Blog Silke schreibt: Der nächste Schritt auf dem Weg meiner Träume #blognews




Auf dem Weg zur erfolgreichen Autorin lauern Hürden, Fallstricke und Ängste auf mich. Einwände, die sich nicht abschütteln lassen. Der Weg ist das Ziel, möglichst ohne Hindernisse, und die stellen sich auch mal plötzlich in den Weg. 

Und dann weiß ich manchmal selbst nicht mehr genau, wo es langgeht 😌






Für einen echten Neubeginn muss ich liebgewonnene Routinen verlassen und mich auf fast! unbekanntes Terrain begeben. Der Wille zur Buchveröffentlichung weckt tatsächlich zwiespältige Gefühle in mir. Einerseits gebe ich meine "Babys" preis, mache mich angreifbar, andererseits ist die Erkenntnis, die Bücher endlich zu publizieren, der nächste Schritt. Einer, der unumgänglich ist auf dem Weg meiner Träume. Denn wenn ich einmal über die Alternative nachdenke, nämlich die, dass sämtliche Manuskripte in der berühmten Schublade verborgen bleiben, treibt mich das mutiger voran.

"Wenn dir etwas wichtig ist, dann solltest du es versuchen! Selbst wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass du scheiterst." 
(Elon Musk)

Alles was recht ist, aber ans Scheitern denke ich nicht. Deshalb versuche ich mit alten Erfahrungen abzuschließen, falsche Entscheidungen der Vergangenheit zu akzeptieren und habe mir gründlich das weitere Vorgehen überlegt. Zu gründlich, wie mir scheint, da ich mal wieder mit der Umsetzung hinterherhinke. Dabei muss ich das Rad nicht ein zweites Mal erfinden, sondern nur auf die Erkenntnisse anderer zurückgreifen. 

Plane dein Buchprojekt mit einem Zeitstrahl und arbeite daran, um die Kontrolle zu behalten. 

Da ich offen für Neues bin, habe ich anhand eines solchen, den ich ein anderes Mal gern mit euch teile, zunächst viele kleine Etappenziele geplant. Jeden Schritt, der für eine Buchveröffentlichung notwendig ist, habe ich festgehalten. Dafür musste ich mir erst einmal klar darüber werden, welche das überhaupt sind und wann ich gedenke, diese umzusetzen. Das ist ein langwieriger Prozess, den ich noch immer nicht vervollständigt habe. Ihr wisst ja: was lange währt, wird endlich ... Ach, lassen wir das. Bloß gut, dass ich ein geduldiger Mensch bin. 

"Geduld ist das Vertrauen, dass alles dann passiert, wenn die Zeit reif dafür ist." (unbekannt)

Was bisher gegolten hat, habe ich für mich neu organisiert. Mit etwas Mut und Glück treibt mich der Motor des neuen Jahres in eine selbst bestimmte Zukunft. Die Chancen stünden bestens, wenn da nicht immer diese leisen Selbstzweifel aufkämen, diese ständigen Fragen, auf die ich keine Antworten finde, wenn ich es nicht anpacke. Das alles abzuschütteln kostet zwar Kraft, doch überwiegt der Wille, den nächsten Schritt auf dem Weg meiner Träume zu gehen. 🍀 Wünscht mir Glück 🍀



Montag, 11. Januar 2021

Zwischen den Wegen mit der Sicht nach vorn

Ich bin zurück. Für den Moment? 

Mit dem neuen Jahr fängt alles von vorne an, aber vieles geht weiter wie bisher. Die Hoffnung auf Glück, Gesundheit, Liebe und Zuversicht sind größer denn je. Es gilt, Veränderungen zu meistern, sich den Schwierigkeiten des Lebens zu stellen und eventuell einen Neubeginn zu wagen. Es steht alles auf Anfang. Ich hoffe, ihr seid alle gesund und munter in das neue Jahr gestartet.

Ich wünsche euch jedenfalls ein fantastisches Jahr 2021. Mögen sich alle eure Träume erfüllen! Gebt ihnen Leben, habt Mut und träumt lieber zu groß als zu klein. 

"Es hängt von dir selbst ab, ob du das neue Jahr als Bremse oder als Motor benutzen willst."
(Henry Ford)

In den letzten Wochen des Jahres 2020 habe ich meine Aktivitäten im Netzwerk deutlich zurückgefahren. Einerseits fehlt mir die Kommunikation, der Austausch mit Gleichgesinnten, anderseits bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich die Geschäftigkeit nur hochfahren kann, wenn ich innerlich auch wirklich bereit dazu bin. Und hier liegt der Hase im Pfeffer: Ich bin es nicht, noch nicht. 

Silke schreibt: Zwischen den Wegen mit der Sicht nach vorn




Vielmehr fühle ich mich wie an einer Weggabelung, schwankend zwischen zwei Möglichkeiten. Mein Bauchgefühl befürwortet die eine Variante, mein Kopf bevorzugt die andere.  


Schon in der Vergangenheit bin ich auf Umwegen gegeistert, auch auf Abwegen herumgeirrt, habe Auswege gesucht und verschlungene Pfade gefunden, immer mit der Sicht nach vorn. Ich verliere die nicht, doch ist es schwierig.




"Wenn dir dein Herz das eine rät und dein Kopf etwas anderes, dann überlege gut, ob du mit dem Verstand oder mit dem Herzen leben willst!"  (Joseph Joubert)

Doch gibt es gleich mehrere Lichtblicke, die mich zuversichtlich stimmen. 
Einen finde ich immer im Schreiben. Mich hat schon wieder eine neue Geschichte gepackt, die ich unbedingt angehen musste. Geschichten und Bücher sind meine Silberstreifen am Horizont. In ihnen verliere ich mich täglich. Dazu  habe ich angefangen italienisch und spanisch zu lernen. Beide Fremdsprachen sind neu für mich. Meine Begeisterung kennt keine Grenzen, wenn es um das Erlernen neuer Vokabeln geht. Ich hatte es mir längst vorgenommen. Im Oktober endlich habe ich es umgesetzt und bin seitdem jeden Tag am Lernen. Warum nicht schon früher? 

Ihr seht, die Gründe für das wenige Netzwerken sind einfach erklärt. Mit Hilfe meines Social Media Kalenders bin ich allerdings schon wieder am Pläne schmieden. Dabei ist eines gewiss, ich gehe es langsamer an, auch auf dem Blog, damit ich nicht so bald wieder zwischen die Wege gerate. 

Come si dice in italiano: Buona fortuna! Wie sagt man auf italienisch: Viel Glück! 🍀

Montag, 5. Oktober 2020

Vom Mut, den eigenen Träumen zu folgen

Es ist ein offenes Geheimnis, dass ich Zitate mag. 

Immer, wenn ich eines lese oder höre, notiere ich es mir. Täglich sendet mir meine Motivationsapp ein neues. Die Quelle der Zitate scheint unendlich. Sie beflügeln mich, richten mich auf, motivieren mich. Es gibt keinen Tag, an dem ich nicht mindestens eines lese.

Vor knapp einem Jahr habe ich euch schon einmal von meinen Lieblingszitaten erzählt. An denen hat sich nichts geändert: Wenn der Funke Wahrheit mitschwingt ... meine Lieblingszitate

Dem gibt es jedoch eines hinzuzufügen. Es lässt mich von der Zukunft träumen, von dem Leben als erfolgreiche Autorin. Wenn ich denn endlich den Mut aufbringe, dem eigenen Traum zu folgen und jene Manuskripte veröffentliche, die wartend in der Schublade liegen. Aber das wird schon.

"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen." (Walt Disney)                                  (Click-to-Tweet)

Vom Mut, den eigenen Träumen zu folgen - Blog Silke Boldt



Wenn sich eine mit Träumen auskennt, dann bin ich das 😃

Spaß beiseite, so lustig ist das nicht. 



Tatsächlich bin ich bereits einige Male in meinem Leben meinen Träumen gefolgt. Und glaubt mir, es erfordert wirklich Mut sowie die Überwindung einiger Hindernisse. 

Vor dreißig Jahren zog es mich nach Baden Württemberg. Das war ganz und gar nicht einfach, und doch bin ich diesen Weg gegangen. Ich habe es nie bereut. Damals gab es vieles, wovon ich geträumt habe. Die meisten Dinge habe ich umgesetzt. Von diesen zehre ich bis heute. Dort, im Ländle, entwickelte sich mein großer Traum. 

Der Traum vom Schreiben, dem ich jedoch erst viele Jahre später nachging. Ich hatte einfach nicht den Mut, ihm zu folgen. Er schlummerte lange Zeit vor sich hin. Erst ein persönlicher Schicksalsschlag ließ ihn wieder erwachen. Auf die berufliche Neuorientierung und die Frage hin, was mir wirklich wichtig war, trat das Schreiben erneut in den Vordergrund. Dem Zuspruch meiner Lieblingsmenschen habe ich es zu verdanken, dass ich allen Mut zusammennahm und meinem großen Traum endlich folgte.

Aber Träume und die Realität klaffen mitunter weit auseinander. Es verlangt viel Disziplin und eben Mut, sie immer wieder miteinander in Einklang zu bringen.

                     "Mut ist Angst plus ein Schritt." (Vanilla Mind)            (Click-to-Tweet)         

Heute lebe ich meinen Traum. Mir ist das möglich durch die familiäre Unterstützung, die mir zuteil wird. Obwohl ich ein strukturfixierter Schreibtyp bin, was nicht immer von Vorteil ist, arbeite ich gelassen und in Ruhe weiter. Schließlich will ich meinem Traum nicht nur hinterherlaufen, sondern ihm Leben einhauchen. 

Den ersten Schritt habe ich getan. Ich hatte den Mut, ihm zu folgen. Der Weg, selbst wenn er unwegsam und steinig scheint, ist der Antrieb, und irgendwann in der Zukunft werden meine Träume Wirklichkeit. Ich arbeite daran.







Montag, 21. September 2020

Auf manche Fragen gibt es keine Antworten

Aktuell wird viel diskutiert, ob Zuschauer in diesen Zeiten für ein Fußballspiel zugelassen werden oder nicht. Obwohl ich zur Stammbesatzung meines Heimatvereins Hansa Rostock gehöre, rückt diese Diskussion angesichts des Schicksals, von dem ich euch erzählen möchte, in den Hintergrund.

Ich bin ihm begegnet vor dem Ostseestadion, dem alten Mann mit den vielen Kleidungsstücken übereinander, schmutzig, abgerissen, notdürftig geflickt. Sein Gesicht gerötet, die Haut rissig, in der Hand eine Aldi-Tüte. Er durchwühlte die Abfallkörbe vor dem Stadion.

Auf manche Fragen gibt es keine Antworten - Blog Silke Boldt





Er trat auf mich zu. Ich fühlte Verunsicherung aufsteigen. Warum?

Mit krächzender Stimme fragte er mich nach einer Pfandflasche und einer Zeitung. Seine wässrig blauen Augen blickten bittend auf meine Coladose und die Stadionzeitung des Vereins in meinen Händen. Flaschen klirrten in seiner Tüte. Er trug das Behältnis wie ein Schutzschild vor seinem Körper. Wir musterten einander schweigend. Die Zeit bis zum Anpfiff wurde knapp.




"Ich wurde arbeitslos, hörte ich ihn sagen, die Frau lief weg, die Wohnung wurde mir gekündigt. Seitdem ...". Seine Stimme brach.
"Das tut mir leid", entgegnete ich reichlich unbeholfen.

Über die lärmende Umgebung legte sich eine traurige Stille. Andere Anwesende nahmen kaum Notiz von uns. Nochmals bat er um die leere Dose und die Zeitung. Ich reichte ihm die Büchse und trat aus der Menschenschlange vor dem Einlass. Was konnte ich noch tun? Ich mochte ihn nicht beleidigen.  Ich fragte ihn, ob ich zu der Zeitschrift noch etwas Geld hinzufügen dürfte. Er nickte. Ich übergab ihm alles Bargeld, was ich an diesem Nachmittag bei mir hatte. Es war ein bescheidener Betrag, eine momentane Hilfe, seine Not zu lindern.

Er bedankte sich blinzelnd, neigte den Kopf leicht beiseite. Doch ich sah die Traurigkeit in seinen Augen. Ich kämpfte mit den Tränen. Er winkte mir zu, wandte sich ab und verschwand in der Menge. Ich blieb bestürzt zurück mit Fragen, auf die ich keine Antwort fand.

Wie ist sein Leben? Mit wem redet er, all die Zeit allein auf der Straße? Wo geht er hin?
Wieso hat es ihn getroffen? Wie lange schon? Wie begegnet er der Einsamkeit?

Das Fußballspiel war trotz eines Heimsieges an diesem Nachmittag nur Nebensache. Es war nicht mehr wichtig. Meine Gedanken schweiften ständig ab. 

"Wir haben in der deutschen Gesellschaft zu viele Schiedsrichter und zu wenige Spieler." 
(Lothar Späth)

Die einen gewinnen, die anderen verlieren. Im Leben ist es wie im Spiel. Nur das Gewinnen zählt. Das Verlieren kommt mit einem Leid daher, auf das jeder gern verzichtet.

Obwohl die Begegnung bereits einige Monate zurückliegt, beschäftigen mich nach wie vor die offenen Fragen, weil dieser alte Mann mir verdeutlicht hat, wie stark er in seinem Schmerz ist.

Montag, 14. September 2020

Wie das so ist mit dem Schreiben

In dem Augenblick, da ich diesen Blogbeitrag schreibe, sollte ich doch schreiben. Moment mal, jetzt ist sie durchgedreht 😃 Sie schreibt doch.

Ich schreibe viel, wenn der Tag lang ist, aber oft nicht an meinen Projekten. Ich beantworte E-Mails, gebe schriftliche Kommentare ab, schreibe Blogartikel, bestücke meine Social-Media-Kanäle oder mache Eintragungen in mein Online Tagebuch. Klar, ich schreibe.

Wie das so ist mit dem Schreiben - Blog Silke Boldt



Aber wie ist das wirklich mit dem Schreiben?
Ich fühle mich da eher wie ein Blatt im Wind, das hin und her treibt oder irgendwo hinweht, ohne ein vorgegebenes Ziel.


Was ja auch wieder nicht stimmt. Das Ziel ist definiert, aber der Weg dorthin ist lang.


"Auf vielen Wegen kannst du dich verlieren. Finden nur auf deinem." (Else Pannek)

Ich tröste mich mit dem Wissen, dass Rosamunde Pilcher auch erst in den späteren Jahren ihren großen Durchbruch hatte. Bis dahin verbleibt mir noch ein bisschen Zeit. Kann ich demnach weitermachen wie bisher?
Bloß nicht. Will ich nicht, kann ich nicht, geht wirklich nicht. Warum? Wenn sich so weitermache, werde ich niemals fertig.

Manchmal ist es schwer, diszipliniert an einem Buch zu schreiben. Sobald mich eine neue Schreibidee überkommt, klammert sich diese an mir fest, geht mir unentwegt durch den Kopf, lässt mir keine Ruhe bis ich mich hinsetze und diese endlich aufschreibe, ja sogar die ersten Seiten und das grobe Handlungsgerüst wollen festgehalten werden. So entsteht immerzu ein neues Projekt. Ich habe derzeit ein paar angefangene mit mehreren bis vielen Seiten laufen. Und es hört nicht auf. Die neuen Ideen stürzen sich auf mich, und ich verliebe mich jedes Mal in sie. Den Einfällen muss ich doch nachgehen, oder? Womöglich führen sie zu einem Bestseller.

"Eine Idee ist wie ein Vogel. Wenn du sie nicht festhältst, fliegt sie davon." (Dittmar Prasse)

Ihr seht, alles fällt unter die Kategorie schreiben, bloß mit dem Umstand, dass ich mit den laufenden Projekten in dem Tempo nur langsam bis gar nicht vorankomme. Da nörgele und zetere ich herum, habe alles für euch festgehalten und merke erst nebenbei, dass es mir besser geht. Jetzt ist mein Kopf frei für's Schreiben.

Ich mache mich sofort an die Arbeit. Es wartet jede Menge auf mich ✍






Montag, 31. August 2020

14 days for more inspiration oder wie Cornwall mein Schreiben beeinflusste

Nachdem ich in der letzten Woche über 7 Quellen der Inspiration geschrieben habe, möchte ich euch eine meiner schönsten Quellen nicht vorenthalten. Es gibt einen Ort der Inspiration, den ich seit vielen Jahren in meinem Herzen trage. Gerade in diesen Zeiten denke ich oft an den Zauber Cornwalls, und mit der Sehnsucht schmelze ich dahin. 

14 days for more inspiration oder wie Cornwall mein Schreiben beeinflusste - Blog Silke Boldt
In 2013 i spent my holidays in Cornwall, UK. I lived there in a nice cottage near the ocean without tv, telefone, wifi or mobiltelefone. It was a great period for myself. I walked over the cliffs at the Cornwall Coast, saw over the ocean and found many ideas for my writing work.

Thanks so much Mandy and Peter for your hints and the  wonderful time with your family and friends. Good luck!



14 Tage Urlaub ohne elektronische Medien hieß stressfreie Zeit zum Nachdenken über Strategien, das Schreiben, anstehende Projekte sowie die künftige Ausrichtung. Ich hatte nie geglaubt, dass es möglich wäre, so abgekoppelt von allen Leuten und Geschehnissen zu urlauben. Ich lief entlang der endlosen Klippenpfade an Cornwalls wunderschöner Küste, betrachtete die tosenden Wellen, ließ meinen Gedanken ihren Lauf und fühlte die zunehmende Freiheit in meinem Kopf.

"Du musst nicht immer einen Plan haben. Manchmal musst du nur atmen, vertrauen, loslassen und schauen, was passiert."
(Verfasser unbekannt)

Mehr und mehr formten sich neue Ideen und gestalteten sich Perspektiven, die nach Umsetzung verlangten. In vollkommener Ruhe stellte ich Vorhandenes infrage, suchte und fand andere Wege und Lösungen für altbekannte Probleme. 

14 days for more inspiration oder wie Cornwall mein Schreiben beeinflusste - Blog Silke Boldt

Es gab schaurig schöne Orte, die mein Schreiben inspirierten. Ich musste nicht danach suchen, nur hinsehen. Die uralten Grabstätten erzählten mir ihre eigenen Geschichten. Ich musste nur hinhören.
Vollkommene Stille fand ich in Mawgan Porth.

Der Zauber Cornwalls umgab mich überall. Meine Lieblingsplätze luden zum Verweilen ein.



Die Abgeschiedenheit inspirierte mich und mein Schaffen in einer Art, wie ich es vorab nicht kannte. Gleich mit mehreren Einfällen kehrte ich nach Hause zurück. Gern wäre ich länger geblieben, doch die eingefangenen Inspirationen forderten ihre Umsetzung. Ich war motiviert bis in die Haarspitzen und fuhr voller Tatendrang nach Deutschland. Ich hatte zu mir selbst gefunden!

"Sometimes in the wave of change we find our true direction." (unknown)

Mein gegebenes Versprechen bewahre ich bis heute. Eines Tages kehre ich zurück nach Cornwall, lasse mich verzaubern und inspirieren. Sei es nur, um auf der Bank zu sitzen und den Ausblick zu genießen.






Montag, 24. August 2020

7 Quellen, die dich als Autor garantiert inspirieren

Du fühlst dich gefangen in einem Loch? Dabei willst du doch schreiben. Aber so richtig weißt du nicht, wie es weitergehen soll mit deinem Buch. Das Lächeln vergeht mehr und mehr, weil deine Story sich zäh gestaltet.

7 Quellen, die dich als Autor garantiert inspirieren - Blog Silke Boldt

Dein Spiegelbild schaut mürrisch zurück. Sogar das Geschriebene stellst du auf einmal infrage. Ich kenne diese Stimmungen, und ich habe mir sagen lassen, dass es viele Autoren trifft.





Deshalb lass dich inspirieren, um wieder lächelnd in den Spiegel zu schauen und dein Projekt voranzutreiben.





1. Nutze den Alltag mit seinen Facetten und nimm all die Kleinigkeiten wahr 

Es geht ja vielen so. Hektik bestimmt den Alltag. Er läuft routiniert und in bestimmten Bahnen ab. Viele Dinge verrichten wir, ohne ihnen eine besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Man muss eben Dieses und Jenes erledigen. Zwischen all dem Hin und Her übersieht man schon mal die winzigen Kleinigkeiten, welche ein Lächeln auf unser Gesicht zaubern oder uns dankbar innehalten lassen. Dabei hält jeder Tag unseres Alltags Kleinigkeiten bereit, die uns motivieren und inspirieren. Wir müssen sie nur wahrnehmen, wie den Duft deiner Lieblingsrose, den Zauber eines guten Buches, das Vogelzwitschern am frühen Morgen oder eine Liedzeile, ein Wort, die Begegnung mit einem liebenswerten Menschen oder die Freude über ein gelungenes Projekt. Es gibt da so viel, schau nur genau hin.

2. Notiere täglich 5 Wörter, die deine Stimmung widerspiegeln

Mit dieser Methode habe ich angefangen an einem Tag, an dem es mir mental nicht besonders gut ging. Mittels eines Online-Tagebuches habe ich versucht, mich selbst zu motivieren und täglich Wörter notiert, die mich aufrichten. Nach ein paar Tagen schon ging es mir besser. Das regelmäßige Notieren von Wörtern habe ich seitdem beibehalten. Meine Notizen spiegeln fortan die Stimmung jedes einzelnen Tages wider.

3. Jongliere mit Wörtern, suche bewusst nach Synonymen

Jeder Autor spielt gern mit Worten. Bewusst eingesetzt sind sie eine Macht, die Gefühle, Vorstellungen, Bilder und Erinnerungen auslösen. Doch auch Wörter sind austauschbar. Es macht Spaß, gezielt nach passenden Worten zu suchen, die dem ursprünglichen gleichen oder einen sehr ähnlichen Bedeutungsumfang haben. Dafür durchsuchst du nicht das Synonymwörterbuch, sondern wirst selbst kreativ. Du wirst erstaunt sein, welche Ideen dir einfallen.

4. Begib dich auf die Reise in dein inneres Ich, deine Biografie bewirkt Wunderliches

Jeder Mensch trägt Erlebnisse und Erinnerungen mit sich herum. Und je länger man über sein eigenes Leben nachdenkt, um so deutlicher tritt Vergangenes hervor. Auf einmal kommen Dinge zum Vorschein, die man längst in sich begraben hat. Das Interessante ist, wie sich der eigene Blickwinkel verändert hat. Im Laufe der Zeit ist das eine in den Hintergrund getreten, das andere in den Vordergrund. Was mir vor Jahren wichtig erschien, ist heute Nebensache.

Übrigens habe ich mich mit diesem Thema bereits in meinem Blogbeitrag Worüber willst du schreiben?  beschäftigt. Deine Biografie schafft also ganz eigene Szenen, die du für das Schreiben nutzen kannst.

5. Lies Zitate

Das tue ich ja leidenschaftlich gern. Zitate geben mir immer Denkanstöße. Sie vermitteln mir, wie ich sein möchte, was ich schaffen kann oder den Weg, wie ich dahin komme. Die eigenen Ideen festhalten und entwickeln, an sie glauben und sich nicht beirren lassen, manchmal kämpfen gegen alle Widerstände. Gerade, weil der eingeschlagene Pfad manchmal steinig ist, braucht es motivierende Worte weiterzumachen und nicht aufzugeben. Ich habe mir dafür eine App auf mein Handy geholt, die mir täglich ein inspirierendes Zitat sendet.

"Glaube daran, dass du es schaffst und du hast schon den halben Weg gemeistert."
(Theodore Roosevelt)

6. Rede mit jemandem über deine Ideen

Der Austausch mit Gleichgesinnten hilft ungemein, die eigenen Ideen zu entwickeln und später in Worte zu fassen. Auch das Reden mit den Lieblingsmenschen ist hilfreich. Mit ihnen zu diskutieren, treibt wundersame Blüten. Bei mir sind aus solchen Gesprächen mitunter ganz wunderbare Triebe gewachsen, weil die Blickwinkel der Außenstehenden ganz andere Sichtweisen vermitteln. Wenn sich dann Lösungen wie selbstverständlich abzeichnen, frage ich mich, wieso ich nicht selbst darauf gekommen bin. Ja nun, mein Blick war eben kurzzeitig verstellt 😀

7. Geh raus in die Natur

Die Natur inspiriert ja immer. Am liebsten spaziere oder sitze ich am Meer. Auch das Werkeln im Garten fördert die Inspiration. Die Bewegung an den Lieblingsorten bringt einen auf andere Gedanken. Der Kopf wird frei. Auch kreative Tätigkeiten nutze ich gern zur Anregung. Ich male, bastele oder fotografiere.

Was ich noch anstelle, liest du hier: Was tun, wenn die Schreib-Zeit-Blockade kommt?

Du siehst, es bieten sich einige Möglichkeiten die Stimmung aufzuhellen, um mit frischer Kraft die eigenen Projekte zu vollenden. Ich gebe zu, ab und an stehe ich mir selbst im Weg. Spätestens dann hilft mir mindestens eine der Methoden auf den Pfad zurück, um zielstrebig weiterzuarbeiten. 

Ich wünsche dir maximalen Erfolg und einen flüssigen Schreibprozess.


Montag, 6. Juli 2020

5 Fehler, die du als Autor*in vermeiden solltest

Ein Buch zu schreiben und es anschließend selbst zu publizieren, heißt: gewinnen oder verlieren. Egal wie das endet, es ist einen Versuch wert, und natürlich visiert man den Sieg an. 
Mein erstes Buch - IM ZAUBER DER MADONNA - habe ich in die Welt geschickt und bin prompt einigen Anfänger-Fehlern im Selfpublishing aufgesessen. Noch einmal passiert mir das nicht. Im Gegensatz zu damals weiß ich heute, dass mein nächstes Buch neben all der Konkurrenz einen starken Auftritt hinlegen muss. Es hilft enorm, wenn man sich über ein paar Dinge im Klaren ist.

5 Fehler, die du als Autor*in vermeiden solltest - Blog Silke Boldt


"Was nicht auf einer einzigen Manuskriptseite zusammengefasst werden kann, ist weder durchdacht noch entscheidungsreif." 
(Dwight D. Eisenhower)




1. Fehler: Du glaubst, jemand da draußen wartet auf dein Buch. 

Da irrst du dich gewaltig. Im Gewimmel der Veröffentlichungen ist dein Buch eines von sehr vielen pro Jahr. Dein Werk schwimmt mit dem Strom in der Masse. Da kannst du stolz sein, wie du willst. Nur, wenn es sich heraushebt, hat es vielleicht eine Chance. Tief in deinem Inneren weißt du um die Schwierigkeit, ein herausragendes Ranking zu erzielen. Das sollte dich nicht entmutigen. Matthias Matting von der Self-Publisher-Bibel hat Die sieben häufigsten Irrtümer im Selfpublishing veröffentlichender Autoren aufgelistet.
Schreibe weiter, auch wenn (vorerst) niemand auf dein Werk wartet. Du tust es, weil es dir Spaß macht und du deine Träume zäh verfolgst.

2. Fehler: Du veröffentlichst dein Buch viel zu schnell, obendrein zu einem ungünstigen Zeitpunkt.

Diesen Fehler habe ich selbst gespürt. Nach gutem Zureden durch Freunde und Familie habe ich mein 1. Buch vorschnell veröffentlicht. Ich dachte, mein 2. Krimi folgt auf dem Fuße. Selbst für den 3. hatte ich bereits das Handlungsgerüst festgehalten. Wie schwierig sich mein Arbeiten gestaltete, habe ich in einem anderen Blogbeitrag festgehalten: Warum mein 2. Krimi mich selbst verfolgte, und wie ich damit umging.
Im Nachhinein weiß ich, dieser Fehler warf mich und meine Motivation um Jahre zurück.

3. Fehler: Dein Buch wirkt nicht professionell.

Cover, Titel, Klappentext, Preis - sei ehrlich, stimmt die Einheit? Kannst du die Kernaussage deines Buches in einem einzigen Satz wiedergeben? Es gibt einige Dinge, die man, erst recht als Selfpublisher, beachten muss. Natürlich passieren Fehler, gerade als Einsteiger, doch aus Fehlern zu lernen, ist die Grundvoraussetzung, damit es beim nächsten Mal besser klappt. Auch hierzu fand ich einen nützlichen Beitrag in der Self-Publisher-Bibel: Die sieben häufigsten Anfänger-Fehler im Selfpublishing

4. Fehler: Du übertreibst es mit Social Media.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wenn du dich auf zu vielen Social Media Kanälen tummelst, bleibt kaum Zeit zum Schreiben. Natürlich macht das Spaß, hier ein Bild und dort ein Spruch und zwischendurch die Kommunikation mit einem Follower. Schwupp sind zwei Stunden um, in denen du doch schreiben wolltest. Am Ende ärgerst du dich über dich selbst, die verplemperte Zeit, im schlimmsten Fall sinkt deine Motivation. Ich habe die Reißleine gezogen und meine Präsenz genau überdacht. Neben Social Media halten dich weitere Störfaktoren vom Schreiben ab - wenn du es zulässt.
Lies mal: Die Wahrheit über 6 Gründe und mehr, die mich vom Schreiben ablenken.

5. Fehler: Du nimmst 1* Rezensionen als persönliche Kränkung wahr.

Ja, wenn du dein Buch der Öffentlichkeit preisgibst, machst du dich angreifbar.

"Schreiben ist gefährlich, weil man nicht sicher sein kann, dass die eigenen Worte so gelesen werden, wie man sie gemeint hat." 
(Verfasser unbekannt)

Da gibt es nette Äußerungen und solche, die dein Werk zerreißen und dir als Autor Unfähigkeit bescheinigen. Das tut weh, aber er/sie darf seine/ihre Meinung frei äußern, selbst wenn du sie ungerechtfertigt findest. Es ist ein Lernprozess - mal länger, mal kürzer - damit umzugehen. Das Schlimmste ist, wenn dich so eine Kritik entmutigt weiter zu schreiben, du gar alles infrage stellst. 
Das Literaturcafe gibt nützliche Tipps zum Umgang mit Kritik und Kritikern
Arbeite an deiner Profession und gib sie nicht auf, nur wegen eines negativen Kommentars. 

Es liegt an dir, dich mit einem erstklassigen Werk ins Gedächtnis der LeserInnen zu schreiben. Auch Autoreninterviews: Autoreninterview mit Silke und Zeitungsmeldungen: Was die Presse über mich und meinen Krimi berichtete und Mein Buch und ich in der Zeitung helfen dir, nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.

Ich wünsche dir maximale Erfolge bei der Verwirklichung deines Traumes und hoffe, eines Tages dein Buch lesen zu dürfen. Ich freue mich darauf.