Mittwoch, 20. Dezember 2017

Weihnachten und die ZEIT

Da hasten wir durch das ganze Jahr, finden kaum eine Gelegenheit zum Innehalten und fühlen uns letzten Endes, genau zur Zeit der besinnlichen Stunden, abgehetzt. Bald weihnachtet es wieder, doch die Rastlosigkeit kennt keine Grenzen. Manchmal in finsterer Nacht oder 5 vor 12 erleben wir den Kontrollverlust, boxen uns wieder erfolgreich durch das Leben und zu all dem Getöse der Vorfreude auf Weihnachten gesellt sich die Jagd nach den Geschenken. Halleluja ...

Die Verzweifelten, Lustlosen, Keine-Zeit-Menschen haben genau die abgeschafft. Auch ich bin der Vereinfachung unterlegen und habe Plätzchen, Braten, Geschenke & Co kurzerhand reduziert. Irgendwie ist mir etwas anderes im Leben wichtiger geworden - ZEIT.  Bitte mehr davon!

Genau die in Verbindung mit freudiger Überraschung schafft ebenso glückliche Gesichter.
Die Plätzchenbäckerei haben wir familiär zusammengelegt. Gemeinsames Backen macht sowieso mehr Vergnügen. Keiner werkelt für sich allein. Den Braten genießen wir im Restaurant. So muss niemand stundenlang in der Küche stehen. Wir setzen uns nur an den festlich gedeckten Tisch und haben Zeit zum Plaudern.
Auch müssen keine teuren Geschenke her, keine weite Reise oder aufwändige Veranstaltungen. Es reichen Kleinigkeiten, Hauptsache wir können die wenige Zeit miteinander verbringen.

So freue ich mich auf:
  • einen Spaziergang am Meer, vielleicht unter strahlend blauem Himmel.
  • die allabendliche Weihnachtsbeleuchtung.
  • den Duft von gebackenen Plätzchen.
  • einen gemütlichen Weihnachtsabend im Kreis der Familie.
  • heißen Glühwein oder Feuerzangenbowle.
  • Abende am Kamin.
  • ZEIT zum Schreiben und Lesen. 
                                                                      Das ist alles, was ich mir wünsche.


"Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, 
sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen." 
                                                                              (Seneca)

Hast du manchmal auch das Gefühl, keine Zeit zu haben? Was tust du dagegen? Worauf freust du dich zu den besinnlichen Tagen? 

Dienstag, 12. Dezember 2017

Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage rund um das Thema Bücher gestellt. Eine Antwort ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Das Jahr 2017 befindet sich bereits auf der Zielgeraden. Da stellt man sich schon mal die eine oder andere Frage. Was habe ich geschafft? Was muss ich anders machen? Wie will ich manche Dinge im nächsten Jahr besser angehen? Die Montagsfrage dieser Woche setzt sich mit dem Jahresziel gelesener Bücher auseinander



Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Ein Jahresziel habe ich mir nicht vorgegeben, da ich mich beim Lesen ungern selbst unter Druck setze.
Dennoch hat mich mein vorjähriges Leseergebnis dazu angeregt, noch öfter zum Buch zu greifen. Genau das habe ich geschafft und bin jetzt bei einer Leistung von 65 Büchern, und das Jahr ist noch nicht um. Immerhin lag mein Lesevergnügen im letzten Jahr bei 51 Büchern. Dazu habe ich endlich alle Titel systematisch katalogisiert, so dass ich mir zu jedem gelesenen Buch jederzeit die Beschreibung, das Lesedatum, meine Notizen mit Bewertung und den Standort des Buches abrufen kann.

Screenshot meiner Online-Bibliothek

Wenn nichts Ungewöhnliches passiert, rechne ich für das Jahr 2018 sogar mit einer weiteren Steigerung meiner Leseleistung. Da geht noch etwas :-) Es ist kein Wettbewerb, aber interessant für die Statistik. Alles - nur kein Stress beim Lesen, denn letzten Endes entscheidet mein persönliches Lesevergnügen über die Zahl der gelesenen Bücher.

Wie gehst du damit um? Hast du dir ein persönliches Ziel zu lesender Bücher gesetzt? Hast du es erreicht? Wie viele Bücher hast du bisher in 2017 gelesen?

Donnerstag, 7. Dezember 2017

Eine sommerliche Reise an meine Lieblings-Lese-Orte

Unumstritten ist das Lesen Teil meiner Lieblingsbeschäftigungen.
Doch wo liest es sich am besten? In der winterlichen Jahreszeit natürlich in der gemütlichen Leseecke zu Hause. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt und lockt mit warmen Sonnenstrahlen wieder nach draußen.

Ich habe im Laufe diesen Jahres einige viel besuchte Orte für mich neu entdeckt. Ganz wunderbare Leseplätze außer Haus, die ich gern und immer wieder aufgesucht habe.






Mein Faible für die Fotografie unbesetzter Bänke spielt dabei keine unerhebliche Rolle.






Am liebsten lese ich an der Ostsee, wenn die Wellen im Hintergrund rauschen und seicht an das Ufer rollen. 
Mit der plätschernden Ruhe schweift der Blick in die Ferne, und der Wind trägt die Träume mit sich davon. Das ist nahezu vollkommenes Glück.




Manchmal ist das Meer weit entfernt.

                         
                     In diesen Momenten reicht auch ein See, die Stille zu genießen :-)


Egal, wo du bist, es braucht keine spektakulären Orte, ein gutes Buch, die Schönheiten der Natur oder die Farben der Jahreszeiten zu genießen. Es sind die alltäglichen Plätze, die uns Betrachter sehen lassen.






Die Idylle all dieser Orte ist ein offenes Geheimnis.

Vielleicht begegnen wir uns im nächsten Sommer an einem dieser Plätze?


Gibt es für dich besondere Orte, die dich einladen zum Lesen und Genießen? Warum? Welcher ist dein Favorit? Hast du einen Tipp für mich?

Ein anderes Mal reise ich mit dir zu jenen Orten im Ausland, an die ich mich besonders gern erinnere.