Montag, 10. Dezember 2018

Warum Pia meine Hauptheldin ist und das Meer lächelt ...

Um nicht nahtlos von einem Verbrecher zum nächsten zu jagen, lese ich zwischendurch Bücher anderer Genres.
Auf einem Wühltisch stieß ich auf das Buch Signora Pia und das Lächeln des Meeres von Roberta Gregorio. Die Autorin war mir völlig unbekannt, aber Cover, Titel und Klappentext des Buches machten mich derart neugierig, dass ich das preisreduzierte Mängelexemplar unbedingt haben musste. Ein geringfügiger Schaden an der Rückwand des Covers hat mich noch nie vom Kauf abgehalten.


Was soll ich sagen?
Seitdem ich es gelesen habe, gehört es zu meinen Lieblingsbüchern.
Es liest sich mit der Leichtigkeit eines Sommers in Italien. Das Land mag ich ohnehin und das Meer sowieso. Sonne, Strand und Meer - allein diese drei Faktoren wecken meine Begeisterung. Wenn dann noch Liebe, Verwicklungen und Streit in einer Geschichte hinzukommen, ist der kurzweilige Lesespaß perfekt. Signora Pia mauserte sich zu meinem Liebling. Mit ihr könnte ich mich identifizieren als Hauptheldin des Romans.

Doch wer ist sie? Wie hat sie das geschafft?
Die zauberhafte Pia, die ihre Bedürfnisse stets hinter die der Familie stellt, berührt in ihrem Wunsch nach der Erfüllung ihrer Träume. Nur scheinen die so gar nicht kompatibel mit den Interessen der anderen. Mal nachdenklich, mal heiter, mal geheimnisvoll geht die Protagonistin ihren Weg, der sicher nicht einfach ist, aber am Ende zu sich selbst führt. Der sanfte Spannungsbogen trägt Pia wie auf den Wellen des Meeres, mal auf und mal ab, mit einem Lächeln, welches das Herz berührt.

Inzwischen habe ich dieses Buch erneut gelesen. Es begeisterte mich ein weiteres Mal, weil es mich auf sympathische Weise in eine Welt zieht, die mich für eine Weile ringsum alles vergessen und träumen lässt.
Und wer lässt sich nicht mal gern in eine Traumwelt fallen?











Montag, 3. Dezember 2018

3 Bücher mit verblüffenden Zitaten, die dich garantiert nicht loslassen

Es gibt Bücher, die lassen einen nicht mehr los. Sei es, weil sie besonders spannend, realitätsnah oder eben poetisch sind. Mir gehen 3 Bücher nicht mehr aus dem Kopf. Zugegeben, es gibt da noch mehr, aber ich will mich nur auf die nachfolgenden beschränken.

3 Bücher wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, doch mit zahlreichen bemerkenswerten, poetischen Textstellen versehen. Diese unterliegen zwar meiner persönlichen, subjektiven Ansicht, doch ein auszugsweiser Blick darauf mag ein wenig Verständnis vermitteln. 
Diese besonderen Buchzitate habe ich übrigens mit kleinen Klebezetteln an den entsprechenden Buchseiten gekennzeichnet, so dass diese sofort auffindbar sind. Die Bücher stehen somit reichlich geschmückt in meinem Bücherregal.


Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón stellt in jeder Hinsicht alle meine Bücher in den Schatten. Nicht nur inhaltlich, auch sprachlich ist dieses Buch ein Volltreffer. Neben der Geschichte zogen mich die zahlreichen, besonders stilsicheren Formulierungen in ihren Bann bis zum Schluss. Das Buch ist eine wunderbare Hommage an Bücher und das Lesen und ein Juwel in meinem Bücherregal. 
Zitat:
"Ein bedeutungsloses Leben saust vorbei wie ein Zug, der am eigenen Bahnhof nicht hält."
...
"Ich steckte die Blume in die Manteltasche und ging, unfähig, das Lebewohl auszusprechen, das ich mitgebracht hatte."

Die erschütternd-komische Liebesgeschichte Solange du da bist von Marc Levy stimmt nachdenklich über das Leben, den Tod oder die Zeit dazwischen. Ist man bereit, sich fallen zu lassen in eine fantasievolle Story, wird man als Leser nicht nur in ein Abenteuer mit Sogwirkung entführt, sondern bekommt reichlich Kost an besonderen Buchzitaten serviert. Schmerz und Humor ergänzen sich auf eine wundervolle Weise.
Zitat:
"Denn gerade während man rechnet und das Für und Wider gegeneinander abwägt, geht das Leben an einem vorbei."
...
"Was gestern war ist vergangen, das Morgen ist noch nicht da, was zählt, ist das Heute, die Gegenwart."

Der Roman Stiller Schrei von Shelley Coriell überraschte mich und entwickelte beim Lesen einen immensen Sog. Der Mix aus Krimi, Thriller und Erotik gepaart mit einigen bemerkenswerten Buchzitaten blieb mir nachhaltig im Gedächtnis. Zudem wartet die rasante Story mit überraschenden Wendungen auf. Diese Mischung lädt ein, das Buch erneut zur Hand zu nehmen.
Zitat:
"Ihre Züge waren wie das Wasser mit goldenem Mondlicht besprenkelt ..."
...
"Eine angenehme, tintenschwarze Dunkelheit färbte den Himmel."

Bücher sind geprägt vom Schreibstil des Autoren, der Erzählperspektive, dem Aufbau der Geschichte und ihrer Aussage. Doch neben diesen und weiteren Elementen zählen eben auch winzige Details: ein Wort, eine Wortgruppe oder ein besonders gelungener Satz. 
Genau diese Zusammensetzung lässt das Lesen zum Erlebnis werden.

Montag, 26. November 2018

6 Wahrheiten, die mich zum Schreiben inspirieren

Vor ein paar Wochen habe ich über die Gründe geschrieben, die mich vom Schreiben ablenken.
Aber was tue ich in meiner Freizeit? Es ist ja nicht so, dass ich nur am PC sitze und schreibe. Ich nehme das Wort Freizeit übrigens wörtlich und widme mich dann ganz meinen Hobbies.

Es gibt 6 Interessen, die ich bewusst genieße. Durch sie tankt mein Geist Energien auf, und ich sammele Kraft für anstehende Projekte.

Das geht jeden Morgen mit 45 Minuten Frühsport los. Ich bin zwar keine Sportskanone, aber es hat sich seit vielen Jahren so ergeben, dass mir morgens bitte niemand in die Quere kommt, da ich mit Gewichtsmanschetten und Sportmatte meinen Tag beginne. Dafür stehe ich vor allen anderen früher auf, um ungestört zu sein.

Auch mache ich kein Geheimnis um meine Liebe zum Lesen. Ich könnte Stunden mit einem Buch verbringen. So oft es die Zeit zulässt, richte ich mich abends gemütlich auf dem Sofa ein. Fernsehen schaue ich fast nie, nur ab und zu ausgewählte Nachrichtensendungen. Lieber stöbere ich in meinem Bücherregal oder schreibe Rezensionen in meine Online-Bibliothek. Aber ein paar Seiten lesen geht immer, zumindest kurz vorm Schlafengehen.




Abwechslung in meinen Autorenalltag bringen lange Spaziergänge am Meer. Hier bin ich so oft wie möglich. Das Meer trägt meine Sehnsucht. Am Meer träume ich mich weg. Den Wellen lauschen, den Sand unter den Füßen spüren oder einfach aufs Wasser gucken, und die Stunden vergehen wie im Flug.






Auch beim Golf vergesse ich schon mal die Zeit. An den Wochenenden, manchmal zwischendurch und auch im Urlaub bin ich regelmäßig auf meinem Heimatplatz Golfclub Warnemünde oder auf anderen Greens anzutreffen.
Seit ich vor knapp drei Jahren die Platzreife erlangt habe, lässt mich das Spiel nicht mehr los. Ich genieße in wunderschöner Umgebung die Luft, den Platz und den Spaß am Spiel. Wenn ich zudem Par oder darunter spiele, ist der Ausgleich perfekt.


Ebenso gern gehe ich zum Fußball. Nein, nein, ich bin selbst nicht aktiv. Ich beschränke mich da mit Fanschal und Fankissen auf das Anfeuern meiner Lieblingsmannschaft des: FC HANSA ROSTOCK.
Mit einer Dauerkarte in der Nordkurve gehöre ich zur Stammbesatzung meines Heimatklubs und bin bei jedem Heimspiel im Ostseestadion dabei.



Nicht weniger gern mag ich Musical- und Konzertbesuche. Dafür reise ich schon mal nach Hamburg, Berlin, Dresden, Stuttgart und und ...


Von Depeche Mode über Udo Lindenberg, Peter Maffay u.a. bis zum Schwaanenseeballett in der Semperoper, Falco, Tarzan, Tanz der Vampire, ABBA und König der Löwen u.v.m. - an Musicals war schon einiges dabei.
Auf das nächste Event im Januar: GHOST - Nachricht von Sam, ein Musical in Hamburg,
freue ich mich schon, und Udo geht 2019 ja auch wieder auf Tour 😃

Zu den 6 und mehr Gründen, die mich vom Schreiben ablenken, kommen also 6 Interessen hinzu, die mich zum Schreiben inspirieren, damit ich meiner Arbeit mit freiem Kopf nachgehen kann.

Montag, 19. November 2018

3 beeindruckende Biografien, 3 starke Persönlichkeiten

Zwar bin ich bekennende Thriller- und Krimileserin, aber darüber hinaus immer aufgeschlossen anderen Genres gegenüber. Deswegen lese ich ebenso Biografien von Leuten, deren Leben, Handlungen oder Werdegang einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben und sei es durch Skandale. Einige dieser Persönlichkeiten sind bereits tot. Dennoch lohnt sich der Blick auf drei Biografien aus meinem Bücherregal.


Es war der Unfalltod des Boxers Graciano Rocchigiani, der mich über die Biografien einzelner Leute in diesen Tagen nachdenken ließ. Seine Autobiografie ROCKY Meine 15 Runden hatte ich erst zu Jahresbeginn gelesen. So dramatisch sein Leben, so tragisch sein unglücklicher Tod.
Natürlich hat "Rocky", wie er immer genannt wurde, seine Autobiografie nicht selbst geschrieben. Genau das ehrlich zu formulieren, hat mir imponiert. Wo andere herumdrucksten, fand er ein offenes Wort.
"Wer einstecken muss, darf auch austeilen!" 
Nicht jeder vermochte mit seinem Motto, seiner großen Klappe umzugehen. Vielleicht kommt gerade deswegen sein Buch so authentisch rüber. Schonungslos wagt er einen Rückblick auf sein turbulentes Leben, auf Erfolge und Misserfolge, Gegner, seine Frauen, die Skandale, ein ständiges Auf und Ab, doch auch einen Ausblick in seine Zukunft, die vor Kurzem schlagartig vorbei war.
Schade Rocky, der Kampf deines Lebens endete viel zu früh.

In dem Buch von Loki Schmidt/Reiner Lehberger: Auf einen Kaffee mit Loki Schmidt ist die Biografie dieser großartigen Frau in einem Interview verpackt, das derart spritzig und kurzweilig ist, dass ich es in einem Zug gelesen habe. Es ist diese spröde, norddeutsche Aura, welche die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt umgibt. Genau dadurch wirkt sie authentisch und sehr sympathisch. Jede ihrer Antworten setzt pointiert viel Wissenswertes über ihr facettenreiches Leben frei, sei es an der Seite des berühmten Ehemannes oder im Hinblick auf Familie, Werte und persönliche Entwicklung.
Ich mochte schon Helmut Schmidt aufgrund seiner klugen, vorausschauenden Worte, aber seine Loki, diese besondere Frau, zieht durchaus mit ihrem Esprit gleich.

Die Biografie des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton zählt zu den seitenreichsten, die ich besitze.
In Mein Leben weckt er Erinnerungen an eine Zeit, die 1990-ger Jahre, welche mit ihm untrennbar verbunden ist. Er ist Politiker, Präsident, Privatmann, der als junger Mann aus der Provinz das weiße Haus erobert. Das genau dieses Unterfangen nicht immer einfach war, beschreibt er in seiner Biografie. Und nein, ich habe es nicht wegen des Skandals um ihn und eine Praktikantin gekauft.
Er ist und bleibt einer der faszinierendsten Männer unserer Zeit, auch dann oder gerade deshalb, weil einige seiner Handlungen für immer ein Rätsel bleiben.

Heutzutage drängen viele Leute ihr Leben in die Zeilen eines Buches. Nicht immer spiegeln diese eine starke Persönlichkeit wider oder sind gar Ausdruck einer stilsicheren Schreibe, vielmehr verbergen sich ein Geschäft oder Kommerz in einer kurzlebigen Zeit dahinter. Eine authentische Biografie erzählt mir von dem Menschen hinter den Kulissen.
Genau diese Bücher werden immer einen Platz in meinem Bücherregal finden.



Montag, 12. November 2018

Mehr Zeit für Autorinnen - Beeindruckt von einem Cover

Der Autorenblogger und Schriftsteller Sven Hensel hatte im Mai 2017 eine tolle Aktion ins Leben gerufen, #Autorinnenzeit. Deren Aktualität hat nicht abgenommen, im Gegenteil, Autorinnen sollte wesentlich mehr Beachtung im Literaturbereich geschenkt werden.

"Frauen im Literaturbetrieb werden, trotz der vielen Artikel und Fingerzeige auf das Problem, zu oft belächelt, ihr Schreiben „mit Anspruchslosigkeit gleichgesetzt“ (Autorin Zoë Beck in einem Beitrag der Welt), bei Preisverleihungen übergangen, sofern sie überhaupt einmal nominiert/vorgeschlagen werden, und sie haben weiterhin mit einer gläsernen Decke zu kämpfen, die sie daran hindert, zu ihren männlichen Pendants aufzuschließen, sei es in der gesellschaftlichen Wertschätzung oder auch ihrer Stellung im Literaturbetrieb." (Zitat Autor Sven Hensel)

Die Aktion #Autorinnenzeit ist zwar längst ausgelaufen, doch Autorinnen weiterhin in den Focus der sozialen Netzwerke zu rücken, ist auch mein persönliches Anliegen. So nehme ich den Anstoß zur Überlegung auf und weise in loser Folge explizit auf das Buch/die Bücher einer Autorin aus meinem Bücherregal hin.

Die Reihenfolge der Publikationen entsprechen keiner Wertung. Auch verzichte ich auf die Veröffentlichung von Rezensionen. Diese sind in meiner persönlichen Online-Bibliothek abgelegt.

Vor einiger Zeit las ich das Buch Die Bucht, die im Mondlicht versank von Lucy Clarke.



Das Buch gehört zu jenen Werken, von denen mir zuerst das wunderschöne Cover mit dem Seesternchenmotiv am Beschnitt auffiel. Im Allgemeinen ist das für mich nicht ausschlaggebend für einen Kauf. Doch hier harmonierte das Cover mit dem Titel, der mich zunächst eine Romanze vermuten ließ. Obendrein machte mich der Klappentext neugierig. Die Autorin war mir bis dahin völlig unbekannt. Ich besaß kein einziges Buch von ihr, hatte jedoch von dem Titel bereits gehört. Nun ja, wie das eben so ist in dieser rasanten Zeit. 
Noch in der Buchhandlung las ich die ersten Seiten, die mich allerdings eher verwirrten, als überzeugten. Dennoch kaufte ich das Buch. Zugegeben, meine Affinität zum Meer spielte keine unerhebliche Rolle bei der Kaufentscheidung. Ich sollte sie nicht bereuen.

Die Bucht, die im Mondlicht versank erzählt die mitreißende Geschichte zweier Freundinnen, die alles miteinander teilen: jeden Schmerz, jede Freude, jedes Geheimnis bis die Ereignisse sich überschlagen und sich alles ändert. 

Ich habe mich von einer Story mitreißen lassen, die sich langsam entwickelt und sich derart steigert, dass mich das Buch gar nicht mehr losgelassen hat. So sehr mich der Anfang verwirrte, so sprachlos machte das Ende. Neben der Handlung um Lügen und Wahrheiten zogen mich die bildhaften Beschreibungen der Lokalität rund um die Strandhäuschen und eben jener genannten Bucht im Titel in die Geschichte. Die wechselnden Perspektiven steigerten die Dramatik und den Drang zum Weiterlesen ... immer weiter bis zum Schluss.

Was als Coverkauf begann, entpuppte sich beim Lesen als kurzweilige Lektüre. Es wird nicht das letzte Werk von Lucy Clarke in meinem Bücherregal bleiben. Eine mir bis vor Kurzem unbekannte Autorin hat den Wunsch geweckt, weitere Bücher von ihr zu kaufen. 
Ist es nicht das, was sich jede/r Schreibende wünscht? 







Montag, 5. November 2018

10+ mehr Wege des Buchmarketing für mich entdeckt

Da nun zwei fertige Manuskripte und mehrere Kurzgeschichten in der berühmten Schublade, oder vielmehr auf meiner externen Festplatte, schlummern, komme ich nicht umhin, die Frage, wie es damit weitergeht, zu beantworten.

Daher überlege ich mir vor Veröffentlichung, ohne mir Druck zu machen, die Möglichkeiten des Buchmarketing. Sämtliche Checklisten für eine eBook-/Buchveröffentlichung habe ich aus der Versenkung geholt. Auf keinen Fall will ich die Publikationen überstürzen. Hochgeladen sind die Bücher schnell, doch muss nachhaltiges Buchmarketing betrieben werden. Das beansprucht meines Erachtens viel mehr Zeit als der Schreibprozess selbst. Dass beides zur gleichen Zeit nicht funktioniert, weiß ich aus Erfahrung. Um so entschlossener bin ich, zuvor meinen 2. Krimi auf die Zielgerade zu bringen.

Ein Rückblick auf den Marketingmix zu meinem Buch IM ZAUBER DER MADONNA erlaube ich mir dennoch. Ich erinnere mich gern an den überschäumenden Augenblick, da ich das gedruckte Buch endlich in den Händen hielt. Ab dem Zeitpunkt überrollten mich die Dinge und zum Schreiben blieb kaum Zeit.

Eine chronologische Aufstellung verdeutlicht das:

Ich sprach bei der örtlichen Zeitung vor und tatsächlich bat mich die Redakteurin kurz darauf um ein Interview. Der abgedruckte Artikel im Wochenspiegel über mich und mein Buch ließ meinen Bekanntheitsgrad in meinem damaligen Wohnort Mahlow/Brandenburg enorm ansteigen. Die Geschichte meines Krimis spielt in dem Ort.

Kurz darauf erhielt ich die erste Anfrage für eine Lesung in meinem Wohngebiet. Ich war so happy, aufgeregt und überrascht zugleich. Im Namen der Krimibuchhandlung Miss Marple durfte mein KHK List in Mahlow-Waldblick ermitteln. Die Lesung wurde zu einem vollen Erfolg. Der Raum war bis auf den letzten Platz belegt.

Über Twitter bekam ich ziemlich bald nach der Veröffentlichung die Möglichkeit, mich im Rahmen eines umfangreichen Autoreninterviews, an dem Buchprojekt 100 Autoren über die Schulter geschaut des Herausgebers André Kröckel zu beteiligen. Im Bemühen um einen Bekanntheitsgrad außerhalb des Ortes nutzte ich das Angebot gern.  

Der Buchmarkt ist hart umkämpft. Es braucht schon einen langen Atem, mitunter eine Kampfansage, um zwischen all den Neuerscheinungen heraus zu stechen. Ich bastelte ständig an meinem Bekanntheitsgrad und stieß schließlich auf das Plakat als Marketinginstrument. Mich selbst neben dem Buch auf einem Plakat zu sehen, erfüllte mich schon mit Stolz, und ich habe es 2x getan. Rund um Nikolaus hing meine persönliche Außenwerbung vor dem örtlichen Kaufland. Infolge dessen bin ich im Ort oft angesprochen worden.

Selbstverständlich war ich mit meinem Krimi auch auf den Buchmessen vertreten. Auf der FBM 2013 war es auf zwei Ständen ausgestellt, beim Verlag tredition und bei Papyrus Autor.

Nach meiner Plakat-Aktion bekam ich die Anfrage von der Augusta Presse für ein Interview. In der Broschüre Blankenfelde-Mahlow kompakt erschien der mehrseitige Artikel Mord und Totschlag in Mahlow . Ab dem Tag waren ich und mein Buch regional in aller Munde.

Das war schon ein aufregendes Jahr damals. Danach ließ ich die Marketingaktionen ruhiger an, da ich zum Schreiben immer weniger Zeit hatte. Auch stand privat eine tiefgreifende Veränderung an.

Um der Vergessenheit entgegen zu wirken, probierte ich daher einen Trailer und stellte Die bildliche Geschichte meines Krimis bei YouTube ein. So konnte ich dem Leser eine visuelle Vorstellung rund um den Tatort meines Buches vermitteln.

Ins Gespräch mit meinen Lesern kam ich auf dem Sommerfest in Mahlow. Der Kultursommertag sollte einen dauerhaften Platz in der Kulturszene des Ortes einnehmen. Neben einem Interview und einer Lesung bekam ich die Möglichkeit, mich in dem Rahmen als Autorin vorzustellen und mein Buch zu verkaufen.

Die Verbindung Foto und Emotion meines Krimis hatte ich zwar gestartet und - ehrlicherweise - gerade erst wiederentdeckt. Die Aktion ist mir irgendwie durchgerutscht. Im Sinn hatte ich einst kurze Textstellen meines Krimis bildlich zu unterlegen und zu veröffentlichen. Ich denke darüber nach, ob ich diese Sache wieder aufleben lasse.

Im Stadtpark von Warnemünde steht die Bücherbüxe. Es ist ein Geben und Nehmen der Buchliebhaber und ein hervorragender Treffpunkt mit Bücherfreunden ins Gespräch zu kommen. Auch meinen Krimi habe ich dort hineingestellt mit einer persönlichen Widmung und einem amazon-Gutschein und der Hoffnung, dass das Buch möglichst rege ausgeliehen wird und viele Leser erreicht.

Um Antworten auf Fragen zum erfolgreichen Buchmarketing zu erhalten, fahre ich regelmäßig auf die LBM. Die Leipziger Buchmesse sagt mir persönlich mehr zu, da sie örtlich erreichbarer, kleiner, übersichtlicher und vor allem autorenfreundlicher ist. Nicht selten traf ich vor Ort Autoren-Kollegen in den weiterbildenden Foren und Veranstaltungen.

An dieser Stelle weise ich gern auf den jährlich  stattfindenden Self-Publishing-Day hin, an dem ich ebenfalls bereits teilgenommen habe. Der Tag für Self-Publisher voller Spannung und Informationen steht ganz im Zeichen der Anregungen, des Austausches und der Diskussion. Spätestens hier bekommst du das Gefühl, unter Gleichgesinnten und als Autorin anerkannt zu sein. In lockeren Gesprächen hast du zahlreiche Möglichkeiten, dich und dein/e Buch/Bücher vorzustellen.

Vorder- und Rückseite




Die Anregung von selbst hergestellten Lesezeichen nahm ich von der Frankfurter Buchmesse mit. Am Stand von Thalia ließ ich mich als Autorin dafür ablichten und fertigte zurück zu Hause gleich selbst welche an.







In regelmäßigen Abständen führt meine liebe Autorenkollegin Lina Mortensen mit ausgewählten Autoren und Autorinnen Interviews durch, welche sie auf ihrer Website veröffentlicht. Als ich im Sommer ihre Anfrage zum Autoreninterview erhielt, freute ich mich über ihr Interesse an mir und meiner Arbeit. Herausgekommen ist ein Interview mit mir, welches mein ICH widerspiegelt. Vielen Dank, liebe Lina!

Natürlich bin ich in zahlreichen Sozialen Netzwerken vertreten. Die regelmäßige Social Media Präsenz halte ich nicht nur für wichtig, um auf mich und meine Arbeit aufmerksam zu machen, sondern auch, um euch meinen lieben Lesern und Interessenten, den Menschen (mich) hinter der Fassade vorzustellen und euch Einblicke in meine Liebe zum Schreiben und Lesen zu geben.

Nun ist mein Rückblick recht umfangreich geworden. Ich bin selbst erstaunt. Einige Punkte, vor allem die der älteren Interviews, sehe ich heute etwas anders, andere wiederum überraschen mich.

Fazit: Es bedarf einiger Überlegungen im Vorfeld, wie und wann ich die nächsten Buchveröffentlichungen starte. Vor allem muss ich mir selbst erstmal im Klaren darüber sein, welchen Weg des Buchmarketing ich einschlagen möchte, denn bei allem Erfolg steht die Freude am Schreiben für mich an erster Stelle.









Montag, 29. Oktober 2018

Mein Autorensteckbrief - 12 kurze Fragen, 12 einfache Antworten

1. In welchem Genre schreibe ich?

Krimi, Subgenre: zwischen Regional- und Noir Krimi
Liebe, Subgenre: Contemporary Romance
Urban Fantasy

2. Mein aktuelles Projekt?

Krimi Nr. 2

3. Bin ich ein Plotter?

Ja, roter Faden muss sein.

4. Wann schreibe ich am liebsten?

morgens

5. Wie sieht mein Schreibtisch aus?

So →→→→→→→→

6. Schreibe ich mit Musik?

Nein, ich brauche absolute Stille.

7. Wo liegen meine Autoren-Stärken?

Ausdauer und Disziplin

8. Und meine Schwächen?

Ich verliere mich viel zu oft in der Überarbeitungsfalle.

9. Was würde ich gern schreiben?

Das, was ich am liebsten lese: Psychothriller.

10. Wann veröffentliche ich mein nächstes Werk?

nach Fertigstellung meines 2. Krimis

11. Geht das genauer?

voraussichtlich 2019, Bitte nicht festnageln!

12. Was sollten Autoren sich nicht so zu Herzen nehmen?

Kritik, wenn sie nicht konstruktiv ist.

Es war mir eine Freude, den Autorensteckbrief zu beantworten. Du willst mehr über mich wissen?
Dann schau doch mal auf meiner Website vorbei → www.silkeboldt.de.