Montag, 16. Dezember 2013

Weihnachtszeit ... Zeit der Besinnung


Es sind nur noch wenige Tage, dann kehrt es ein: das Fest der Ruhe, das Fest der Freude, das Fest der Sinne. Dann hält die Welt fast spürbar den Atem an, beruhigt sich unser Alltag, bekommen unsere Werte neue Wertigkeiten.




In der Weihnachtszeit erfüllt warmes Licht der Kerzen den Raum, duftet es in der Küche nach Plätzchen, erklingt aus dem Radio leise weihnachtliche Musik und fallen manchmal die ersten Schneeflocken sanft herab. Weihnachtszeit heißt innehalten im Gewirr des Alltags.

Es ist die Zeit sich zu bedanken, bei allen, die mit uns gemeinsam gelacht und geweint haben in guten sowie schlechten Tagen des Jahres 2013.
Es ist die Zeit, sich für Fehler und Schwächen zu entschuldigen und Besserung für das kommende Jahr zu geloben.
Es ist die Zeit, nach vorne zu schauen und mit neuem Mut gestellte Aufgaben zu meistern.
Es ist die Zeit, sich zu besinnen auf das Wesentliche im Leben.

Dabei ist es unwichtig auf welchem Teil der Erde wir uns gerade befinden, daheim oder auf reisen, nah oder fern, hier oder dort - nur allein, das möchten wir nicht sein. Es ist Glück, wenn wir genau in dieser Zeit von lieben Menschen umgeben sind, genug Essen und Kleidung haben, ein Dach unseren Kopf beschützt und ein warmes Zuhause uns umgibt. Das geht leider nicht allen so.

Theodor Storm schrieb einst berührende Zeilen.

Weihnachtsabend

"Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll,
der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus.
Weihnachten war's; durch alle Gassen scholl
der Kinderjubel und des Markts Gebraus.

Und wie der Menschenstrom mich fortgespült,
drang mir ein heiser' Stimmlein in das Ohr:
"Kauft, lieber Herr!" Ein magres Händchen hielt
feilbietend mir ein ärmlich' Spielzeug vor.

Ich schrak empor; und beim Laternenschein
sah ich ein bleiches Kinderangesicht;
Wes Alters und Geschlechts es mochte sein,
erkannt' ich im Vorübertreiben nicht.

Nur von dem Treppenstein, darauf es saß,
noch immer hört' ich, mühsam, wie es schien
"Kauft, lieber Herr!" den Ruf ohn' Unterlass;
doch hat wohl keiner ihm Gehör verliehn.

Und ich? War's Ungeschick, war es die Scham,
am Weg zu handeln mit dem Bettelkind?
Eh' meine Hand zu meiner Börse kam,
verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.

Doch als ich endlich war mit mir allein,
erfasste mich die Angst im Herzen so,
als säß' mein eigen Kind auf jenem Stein,
und schrie nach Brot, indessen ich entfloh."
 (Quelle: Das schönste Buch zur Weihnachtszeit/TCM Sonderedition)  

Klagen wir nicht manchmal auf höchstem Niveau? Sind vermeintlich wichtige Dinge und Situationen nicht vergleichsweise unwichtig? Gibt es nicht Großartiges, selbst in kleinen Dingen zu entdecken, wenn wir die Welt mit offenen Augen betrachten?
Hin und wieder sollten wir darüber nachdenken und ... innehalten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit, unvergessliche Festtage, einen guten Rutsch in ein sorgenfreies Jahr 2014 sowie alles erdenklich Gute.

Ich freue mich, wenn Sie mir auch im neuen Jahr die Treue halten und meinen Blog besuchen. Möge für Sie ein Stern vom Himmel fallen und einer Ihrer sehnlichsten Wünsche in Erfüllung gehen. Viel Glück!
  







Donnerstag, 5. Dezember 2013

Meine persönliche Außenwerbung - Teil meiner "kleinen Impulse"


Nun habe ich es wieder getan. Mein Plakat als Außenwerbung ist erneut für eine Vielzahl von Leuten sichtbar in meinem Wohnort. Warum? Diese Frage stellt sich berechtigt.
Ich versuche ein paar Antworten:

  • weil es unschlagbar die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zieht und sei es nur für einen Moment
  • weil es mich und meinen Krimi "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" regional immer wieder in den Vordergrund rückt
  • weil der erinnernde Impuls für den Verkauf meines Buches unabdingbar ist
  • weil ich meinen Namen als Autorin dauerhaft in die Köpfe der Leute implizieren will
  • weil diese Werbung im Doppelpack für mich günstiger ausfiel
  • weil ein Gefühl von übermäßigem Stolz mich durchflutet beim Anblick meiner eigenen Kreation

Sich wieder und wieder in Erinnerung bringen mit Hilfe eines unübersehbaren Marketinginstrumentes. Genau das bezweckte ich mit meinem Plakat. Auch diesen Zeitpunkt wählte ich sorgfältig. Schließlich ist morgen Nikolaus und bis zum Weihnachtsfest sind es nur noch ein paar Tage. Warum sollte ich unentschlossenen Käufern nicht zu einem Buchtipp verhelfen?


Mein Plakat hängt direkt am Eingang zu einem Supermarkt meines Wohnortes.

Es ist nicht zu übersehen.


Bestens rund um Nikolaus und die kommenden Festtage gebucht.

 

Ein Werbeplatz gibt erinnernde Impulse.

Zwar ist das Werbemittel Plakat nur zeitlich begrenzt, dafür transportiert es unglaublich stark die eigene Werbebotschaft zum Empfänger. In regelmäßigen Abständen mit bewusst gesetzten Werbeimpulsen die Zielpersonen zu erreichen, ist ein mühsames Unterfangen. Doch um dauerhaft zu bestehen, muss ich genau diesen Weg weitergehen.

Und trägt meine Arbeit nicht schon Früchte, wenn die Leute mich auf der Straße oder im Geschäft etwa so ansprechen?
"Sind Sie nicht die Autorin, die über unsere Gemeinde einen Krimi geschrieben hat?" oder
"Frau Boldt, ihr Buch habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen. Ich konnte mich nicht losreißen. Wann erscheint das zweite?" oder
"Mir gefällt ihr Krimi. Ich habe ihn dabei. Würden Sie mir bitte eine Widmung hineinschreiben?" oder
Neulich im Supermarkt stand eine ältere Dame vor mir und beobachtete mich ununterbrochen, bis sie mich schließlich ansprach: "Ich kenne sie von irgendwoher. Bloß woher? Aber sie sind hier bekannt. Das weiß ich."
Ich schmunzelte still.

Diese Begegnungen heitern mich auf, treiben mich vorwärts, erfreuen mich.
Sie sind ein Ergebnis meiner "kleinen Impulse".

Welche Ihrer "kleinen Impulse" tragen zu Ihrem Erfolg bei und lassen Sie glücklich lächeln?
Nur ein paar Überlegungen dazu lohnen sich. Ich wünsche Ihnen Gutes Gelingen.









Dienstag, 26. November 2013

Der Text meines Buches

Einleitend stelle ich eine Kurzgeschichte von Jaques Sternberg vor.

Der Text

"Seine Romane waren mittelmäßig, meistenteils endlos und miserabel gebaut, dafür war er stets über jede kleinste technische Neuerung in den verschiedensten Gebieten auf dem Laufenden. Als einer der Ersten kaufte er eine elektrische Schreibmaschine zu seinem persönlichen Gebrauch, und fiebrig wechselte er diese gegen einen Computer aus, ein Gerät der Spitzenklasse.
Von seiner Anschaffung elektrisiert, fühlte er sein Hirn in Schwingungen geraten und seine Inspiration sich dermaßen erhitzen, dass er binnen Wochenfrist, ohne auch nur einmal nachzulesen, die ersten hundert Seiten eines Romans hinwarf, der ihn großartig dünkte, nahezu ein Meisterwerk.
Eines Abends nun, so erschöpft wie berauscht von sich selbst, drückte er jene Taste, die ihm die Lektüre seines Textes gestattete, und stellte verdattert fest, dass davon nur ein paar einsame Absätze inmitten großer Leerstrecken übrig waren. Die Erklärung, die er dem Apparat abverlangte, stach ihm erbarmungslos, mit grün phosphoreszierenden Lettern, in die Augen: Speicherung verweigert. Mangelnden Interesses halber."

Nicht nur der letzte Satz dieser Geschichte stimmt mich als Autorin nachdenklich.
"Mangelnden Interesses halber" traf den aufgeführten Schreiberling wie einen Schlag. War das zurückzuführen, auf seine zeitweise schreibende Tätigkeit? Hatte er sich nebenbei mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt? Mit welchen?

Zuweilen befrage ich mich selbst nach gewissen Gegebenheiten, die notwendigerweise meine ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Habe ich nicht als Autor nebenher für das komplette Marketing zu sorgen, sofern kein namhafter Verlag hinter mir steht. Muss ich mich nicht selbständig um die Versionen und Auflagen meiner Bücher kümmern? Sollte ich neben dem Schreiben, mehr Zeit für den Blog, die Homepage und die Vermarktung aufbringen, um meinen Erfolg zu steigern?

Kaum ist mein Krimi "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" als Hardcover bei tredition erschienen, befragen mich meine Leser/-innen und Interessenten nach dem nächsten Fall des Kriminalhauptkommissars.




Die Lieferung des List 2 verzögert sich, leider. Das Buch ist fertig, dennoch möchte ich die Hinweise meines Lektors unbedingt berücksichtigen. Deshalb habe ich mich zur Überarbeitung entschlossen. Ein schwerer Schritt, ich habe mit mir gerungen, ihn anzunehmen, wirft er mich doch um Wochen zurück. Allerdings bin ich es meinen Lesern schuldig, hervorragende Qualität anzubieten. Allein dieser Grund stimmt mich zuversichtlich, die anstehenden Buchteile gründlich zu überarbeiten.


Also von mangelndem Interesse an der schreibenden Tätigkeit kann keine Rede sein.


So stürze ich mich in die bevorstehende Aufgabe und kämpfe mit den Schwachstellen meines zweiten Werkes. Erst dann wird aus meinem Text des Buches DER TEXT MEINES BUCHES.

Sollte es Ihnen genauso ergehen, wünsche ich Ihnen viel Durchhaltevermögen und Erfolg mit Ihrem Text!

Übrigens:
Für alle, die nicht auf die Fertigstellung von List 2 warten wollen - List 1 ist erhältlich als Hardcover, Taschenbuch und E-Book. Viel Spaß beim Lesen!




Dienstag, 22. Oktober 2013

Frankfurter Buchmesse 2013 - Erfolgreich oder nicht?


Ich habe viele Beiträge gelesen über die FBM. Nachbetrachtungen, Impressionen und Eindrücke sind überall reichlich zu finden. Angesichts dieser Vielfalt erspare ich mir weitere Erörterungen.

Stattdessen widme ich mich lieber der Frage, ob die Buchmesse für mich erfolgreich war.
Um es kurz zu sagen, ja.

Doch wie messe ich meinen Erfolg?
Welche Erwartungen verknüpfen Menschen, die mir die Frage nach dem Erfolg stellen?

Ist es das Interesse um Vertragsabschlüsse mit Verlagen? Wollen die Leute mehr erfahren über meine Kontakte auf der Messe? Sind sie gespannt auf die Ergebnisse der besuchten Vorträge und Podien? Oder wollen sie einen Einblick in den Ablauf des Buchgeschäftes?
Alles Fragen, die ich mir stelle, wenn ich nach dem Erfolg der Buchmesse befragt werde.

Meine längere Antwort lesen Sie hier. Die Buchmesse war für mich erfolgreich, weil:

  • ich exklusiv die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Andrea Diederichs, der Lektorin/Editorin bei den S.Fischer Verlagen bekam.
  • mir Herr Back von der Akademie für Autoren einen Blick hinter die Kulissen des Literaturbetriebes gewährleistete.
  • ich von Frau Otto des Verlages tredition wertvolle Veröffentlichungs- und Marketingtipps für mein Buch "Im Zauber der Madonna" erhielt.
  • ich interessanten Vorträgen und Podiumsdiskussionen über die Erfahrungen im Self-Publishing-Bereich beiwohnte, die uneingeschränkt Denkanstöße für meinen weiteren Weg übermittelten.
  • ich die Ergebnisse aus den informativen Gespräche an verschiedenen Ständen für meine Arbeit nutzen kann.

Die Autorin Silke Boldt mit ihrem Krimi.

Podiumsdiskussion: Braucht man einen Verlag?







     
Marah Woolf spricht über ihre SP-Erfahrungen

Stand S. Fischer Verlage
                                                                                            
Weitere bildliche Impressionen von der FBM finden Sie auf meiner Homepage http://www.silkeboldt.de/news/ .


Ich schätze die Freiheit, für mein Buch und den damit verbundenen Erfolg selbst verantwortlich zu sein, auch wenn diese Konstellation harte Arbeit erfordert. Das Werk zu schreiben, halte ich für wesentlich einfacher, als es zu publizieren.
Anhand meiner dargestellten Marketingaktionen erhielt ich auf der FBM zahlreiche positive Reaktionen. Das freute mich besonders und forderte mich gleichzeitig heraus, nicht in meinen Aktionen nachzulassen und meinen gewählten Weg weiter voran zu gehen.
Es sind kleine Schritte, die mich zum Erfolg führen. Dafür gehe ich diese um so beharrlicher.

Wie auch immer Ihr Pfad zum Vorwärtsdrang aussieht, ich wünsche Ihnen viel Erfolg!









Dienstag, 8. Oktober 2013

Vorbereitung auf die Frankfurter Buchmesse 2013


Fast ist es soweit.

Die FBM steht vor der Tür. Vom 09. bis 13. September dreht sich in Frankfurt alles rund um das Buch. Auch ich bin mit meinem Krimi "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" dabei.

Meine Vorbereitungen für die Messe habe ich beendet.
Jetzt verstaue ich meine Utensilien in den Koffer. Neben einigen Buchexemplaren nehme ich etliche Lesezeichen, Visitenkarten sowie die Zeitungs- und Broschürenartikel über mich mit.

Morgen beginnt die Reise.




Mein Buch wird auf der FBM 2013 auf zwei Ständen ausgestellt. Ich freue mich, dass es einsehbar ist beim Verlag tredition in Halle 3.1 , A54 sowie bei Papyrus Autor ebenfalls Halle 3.1 Stand G76.

Neben Herrn Back von der Akademie für Autoren Berlin bin ich terminlich verabredet mit Frau Andrea Diederichs, der Lektorin vom Verlag Fischer Taschenbuch, Krüger und Scherz für Krimis. Jede Menge Fragen habe ich notiert.
Nach meiner Rückkehr aus Frankfurt setze ich Sie selbstverständlich über die Antworten in Kenntnis.
Bei tredition informiere ich mich über weitere Möglichkeiten der Covergestaltung. Für das Cover List 2 suche ich nach der Verwirklichung einer ganz bestimmten Vorstellung. Bin gespannt ob eine Umsetzung möglich ist.
Meinem Besuch bei Papyrus Autor sehe ich entspannt entgegen. An diesem Stand wird wohl der Austausch unter Kollegen maßgeblich sein. Vielleicht rufen wir tatsächlich einen Papyrus Autorenclub e.V. ins Leben.

In diesem Sinne bringt mir die Frankfurter Buchmesse 2013 alles andere als Langeweile.
Und wohin ich auch sehe ...Bücher, Bücher, Bücher - fantastisch.

Begegnen wir uns in Frankfurt?















Freitag, 20. September 2013

Kommunalpolitik im Spiegel meines Krimis


Jetzt ist er erschienen,
der Artikel über mich und mein Buch



"Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List".

In der 16. Ausgabe 2013/14 der
Broschüre Blankenfelde-Mahlow kompakt hat die Augusta Presse einen nachhaltigen Beitrag gedruckt.
Vor einiger Zeit hatte ich diesen auf meinem Blog mit dem Titel -
 Die Idee zu meinem Krimi - Wahrheit oder Fiktion -  angekündigt.
Die Broschüre nun in den Händen zu halten und den Beitrag veröffentlicht zu wissen, ist ein stolzes Gefühl. Nach meiner Plakataktion folgt nun eine schriftliche Aufmachung an tausende Haushalte in der Region südlich um Berlin.
Silke Boldt, die Autorin, in aller Munde.


Mord in Mahlow - im Inhaltsverzeichnis,
















auf dem Cover und den Seiten 34 bis 36.



Ich lade Sie herzlich zum Lesen dieses Beitrages ein.

Sie finden ihn auch unter www.deutschland-im-internet.de/

Wie auch immer - Wahrheit oder Fiktion - ich freue mich über einen beeindruckenden Artikel, der mich anspornt, meinen Weg fortzusetzen.

Dienstag, 10. September 2013

Das Plakat als Marketinginstrument


Um mein Buch zu promoten, überlege ich mir ständig neue Aktivitäten, meine Zielgruppe anzusprechen. Das breite Feld der Marketinginstrumente gilt es zielorientiert an deren Bedürfnisse anzupassen, um eine dauerhafte Kundenbindung aufzubauen.
Nun habe ich mich aber auf ein Feld begeben, welches hart umkämpft und breit gesät ist.
Meine potentiellen Leser werden geradezu überschüttet mit Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Aus der Masse herauszustechen, ist eine Kampfansage. Dieser Weg benötigt einen langen Atem.

Neben einem Zeitungsartikel, ein weiterer folgt in Kürze, Buchvorstellungen, Flyern, Lesungen, Twitterrunden, Facebookeinträgen und Empfehlungen arbeite ich beständig an meiner Homepage und dem Blog. Diese Thematik aktuell und interessant zu halten, ist mir ein inneres Bedürfnis. Das World Wide Web ist nun mal ein wichtiges Medium. Zur Informationsbeschaffung gesellt sich über das Internet natürlich auch der Einkauf eines bestimmten Produktes.
In diesem Fall meines Buches.
Das Netz prägt zunehmend mehr auch das Kaufverhalten meiner Leser. Schnell ist das Buch bei Amazon gesichtet, zügig sich darüber informiert und im günstigsten Fall wird es käuflich erworben.

Die Bekanntheit meines Regiokrimis zu steigern, habe ich mir zielorientiert auf die Fahne geschrieben. Dafür entschied ich mich für ein Medium aus der Print-Werbung.

Das Plakat

Als Fachwirtin für Direktmarketing sind mir die Vor- und Nachteile dieser Art Werbung durchaus geläufig. Doch wollte ich die Wirkung der weitgehend zufälligen Kontakte einfach auspropieren, da der Inhalt meiner Botschaft für den potentiellen Leser nahezu sofort und verzögerungsfrei ankommt. Vor einigen Monaten habe ich für 10 Tage eine Plakatwand an einer stark frequentierten Einkaufsquelle unseres Ortes gebucht. Mein Krimi spielt in, eben meinem Wohnort. Zum Glück hatte ich einen kompetenten Partner an meiner Seite, denn die Herstellung des Printmediums hätte ich allein nicht hinbekommen.

An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Jens Duve 
von der  Werbeagentur bm&partner Rostock für die starke Leistung der Plakatgestaltung sowie Druckvorbereitung.

Mein Plakat hängt seit einer Woche am besten Werbeplatz des Ortes in unmittelbarer Nähe anderer. Und doch entfaltet es eine ganz eigene Aura. Jeden Tag fahre ich vorbei, und sei es nur kurzzeitig, seine Wirkung auf die Leute zu beobachten. Der Blick eines jeden Betrachters zielt genau auf mein Plakat. Da mischt sich schon ein wenig Stolz in mein Gemüt.
Natürlich ist mir bewusst, dass das Plakat den niedrigsten Interaktivitätslevel aufweist. Trotzdem habe ich drei Möglichkeiten des wechselseitigen Kontaktes angegeben. Bis Freitag hängt es noch an diesem Werbeplatz und im Dezember, um Nikolaus, folgt ein zweites. Dazwischen erscheint ein Beitrag mit Bild über mich und mein Buch in unserer Ortsbroschüre.

Ob diese Aktivitäten den Verkauf meines Werkes "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" nach vorne bringen, muss sich noch herausstellen. Doch will ich nichts unversucht lassen und schreite auf meinem Weg weiter, frei nach dem Motto:

Auch langsamen Schrittes erreicht man sein Ziel oder bildlich gesprochen, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen :-)
Schauen Sie mal! So sieht die Aktion aktuell aus.





In der Gesamtheit legte ich großen Wert auf einen hohen Wiedererkennungsfaktor. Das ist gelungen.
Und welche Aktionen prefärieren Sie, Ihr Produkt voranzubringen?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Aktivitäten und eine innere Zufriedenheit.



Freitag, 6. September 2013

Erinnerung


                                      
                                       Nun stehe ich am Meer. Bin Dir besonders nah.
                                       Die Gischt schäumt.
                                       Das Wasser umspült meine Füße.
                                       Eine Möwe gleitet dahin. Fliegt sie zu Dir? 

                                       Mein Gesicht überziehen weiße Spuren und doch ...ich lächele.

                                       Ich sehe einen Seemann. Er steuert das Schiff. Ich erkenne den Weg.
                                                                      



                                                                            Danke.



Freitag, 30. August 2013

Die Idee zu meinem Krimi - Wahrheit oder Fiktion?


Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen zu einem Interview mit dem Leitenden Redakteur der Augusta Presse bzgl. meines Buches "Im Zauber der Madonna".
Er stellte mir, wie viele Leser vor ihm, die Frage nach der Idee zu meinem Krimi.
Bemerkenswert fand er die Tatsache, dass ich in meinem Buch Fakten der Kommunalpolitik unserer Gemeinde zur Sprache gebracht hatte. Ohne es zu ahnen, war ich da wohl in ein Wespennest getreten. Er offenbarte mir seine Kenntnisse über den scheinbar rüden Umgangston zwischen einigen Gemeindevertretern. Dass meine Charaktere gänzlich meiner Fantasie entsprungen waren, konnte er sich nur schlecht vorstellen, obwohl ich ihn mehrere Male darauf hinwies. Allein die detailreiche Nebenhandlung der Bürgermeisterwahl und die beschriebenen Original-Schauplätze im Ort bestätigten seine Vermutungen hinsichtlich meines Blickes hinter die Kulissen.

Für mich, als Autorin, bot sich mit seiner Auslegung eine neue, facettenreiche Variante meines Krimis. Meine eigenen Worte befanden sich auf einmal in einem nie gesehenen Licht.
Jeder Leser interpretiert eben das Buch nach seiner ureigenen Fasson. Das freut mich.
Ich bin gespannt auf die Reaktionen nach Veröffentlichung dieses Artikels, denn Aufmerksamkeit erregt der allemal und bei mehreren tausend Verteilerexemplaren sollte der Buchverkauf schwindelerregende Höhen erreichen :-).
Ich werde Ihnen den gedruckten Text nicht vorenthalten und Sie unterrichten, sobald er mir vorliegt.

So gesehen, gewinnt das Vorwort in meinem Buch eine besondere Bedeutung: ...Die Handlung und die Personen sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Persönlichkeiten ist rein zufällig...



Übrigens:

Die Idee zu meinem Buch

"Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List"

traf mich nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel.
Vielmehr reiften die Charaktere, insbesondere mein Protagonist und die verschiedenen Handlungsstränge zu einer Einheit in meinem Kopf heran. Meinem eigenwilligen Anti-Helden List stand keine direkte Person Pate.
Auch diesen Fakt nahm mir der Redakteur von der Presse nicht ab.

Wie dem auch sei, eine überaus erfreuliche Gegebenheit beeindruckte mich während unserer Konsultation: mein Gesprächspartner kannte sich in den beschriebenen Handlungen und zeitlichen Abläufen meines Krimis hervorragend aus und ...er befand ihn für sehr spannend und unterhaltsam.

Ich freue mich über sein sachkundiges Urteil und folge gern seinem Wunsch nach weiteren Fällen mit Heinrich List.

Schmökern Sie in meinem Krimi! Wer weiß, was Sie daraus erlesen?
Sie finden das Buch auch auf meiner Homepage www.silkeboldt.de

Vielleicht mögen Sie mir, oder eine Rezension, schreiben? Ich freue mich auf Ihr Feedback.
Jedenfalls ...alle Personen und Handlungsstränge sind frei erfunden ...

Viel Spaß beim Lesen!




Donnerstag, 22. August 2013

Sieben Geißlein und ein Wolf - eine märchenhafte Umkehrgeschichte


Glauben Sie bloß nicht, ich vernachlässige meinen Blog. Nun ja, ich gebe zu, ich habe "Blogschreibschulden".

Warum?
-weil ich auf Hochtouren an der Umsetzung von Marketingaufgaben bzgl. meines Buches
"Im Zauber der Madonna" beschäftigt bin
-weil ich meinen 2. Krimi überarbeite
-weil ich unter Pseudonym gerade ein Liebesheftroman veröffentliche
-weil ich ständig an der Aktualität meiner Homepage www.silkeboldt.de feile
-weil ich mit meinen Social Networkern in wechselseitigem Kontakt stehe
-weil ich mir ernsthafte Gedanken über einen sinnvollen Inhalt meines Bloges mache.
Ziemlich viele Gründe, doch schon bin ich beim Thema, damit ich Sie nicht langweile.

Da ich zu Hause arbeite, trage ich natürlich viele Gedanken in die Familie und so lieferte mir eine Diskussion über den Sinn der Märchen die Anregung zu dieser Umkehrgeschichte. Zunächst beschäftigte ich mich intensiv mit den Fragen nach den Märchen.
Was sind Märchen? Woher stammen sie? Wie wurden sie überliefert?
Meine schulische Interpretation liegt viele Jahre zurück. Während des Studiums wurden andere Dinge umrissen. So forschte ich, als schreib- und literaturbegeisterter Mensch, sogleich nach der begrifflichen Definition der Märchen. Auch so eine Sache, die einige Zeit beanspruchte, doch hat es mich interessiert.
In der nachfolgenden Zusammenfassung stellte ich fest:

"Märchen sind Texte, die von wundersamen Begebenheiten berichten. Sie zählen zu einer bedeutsamen und sehr alten Textgattung und treten in allen Kulturkreisen auf. Im Gegensatz zum mündlich überlieferten und anonymen Volksmärchen steht die Form des Kunstmärchens, dessen Autor bekannt ist.
Märchen sind frei erfunden. Ihre Handlung ist weder zeitlich noch örtlich festgelegt. Charakteristisch für Märchen ist unter anderem das Erscheinen phantastischer Elemente in Form von sprechenden Tieren und Zaubereien mit Hilfe von Hexen, Zauberern sowie Riesen.
In Deutschland wird mit dem Begriff Märchen in erster Linie die Grimmsche Volksmärchensammlung Kinder- und Hausmärchen (1812) assoziiert, jedoch gibt es noch unzählige andere deutsche Volksmärchen, da die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm nur einen Teil der damaligen Märchen aufzeichnen konnten.
Die Märchen waren ursprünglich nicht nur für Kinder gedacht, sondern entstanden vor allem aus volkskundlichem Interesse und erhielten entsprechende märchenkundliche Kommentare. Wilhelm Grimms sprachliche Überarbeitungen schufen daraus einen Buchmärchenstil, der bis heute das Bild von Märchen prägt."

(Literaturquelle: Wikipedia)


Unser häusliches Märchenbuch

Dieses Märchen ist bekannt: Der Wolf und die sieben Geißlein


Lesen Sie einmal meine Umkehrgeschichte dazu:


Sieben Geißlein und ein Wolf


Es war einmal ein Wolf, der von den Tieren des Waldes geliebt wurde, weil er hilfsbereit und einfühlsam war.
Eines Tages wollte  er eine Hasenfamilie besuchen. Da sah er am Waldrand sieben junge Geißlein stehen. Sie warfen mit Steinen auf ein Reh, um es von seiner Futterstelle zu vertreiben. Das Reh blutete aus einer klaffenden Wunde und weinte sehr. Der Wolf war überaus traurig, als er das sah. Er lief zu den Geißlein und rief: "Schämt ihr euch nicht? Hört sofort auf, das arme Tier mit Steinen zu bewerfen!"
Anstatt zu gehorchen, lachten sie und bewarfen ihn ebenso. Der Wolf empörte sich: "Wo sind eure Eltern?"
Frech antworteten sie: "Die sind weit fort von hier." Sie kicherten und scherzten über ihn.
"Müsstet ihr nicht um diese Zeit in der Schule sitzen?"
"Nein, wir haben heute keine Lust zum Lernen."
Der Wolf zog seine Stirn kraus. Allein würde er die Geißlein nicht zur Vernunft bringen. Plötzlich hatte er eine glänzende Idee. Besorgt wandte er sich an das Reh: "Schnell, stelle dich schützend hinter den Busch. Ich  hole Hilfe und bin sofort zurück."
Dann lief er eiligst geradewegs zur Schule hin. Dort traf er den strengen Lehrer Ziegenbock.
"Komme mit, mein Freund, die sieben Geißlein stehen am Waldesrand und zielen mit Steinen auf unschuldige Tiere. Sie sollten bestraft werden für ihr bösartiges Auftreten."
"Ich komme mit dir", antwortete der Gelehrte.
Zusammen liefen sie zurück zum Waldessaum. Kaum hatten die Geißlein ihren strengen Lehrer ausgemacht, versteckten sie sich hinter einem Baum. Doch er hatte sie bereits gesichtet und sprach:
"Warum seid ihr nicht in der Schule? Und weshalb werft ihr mit Steinen auf das arme Reh? Ich hoffe, ihr habt eine vernünftige Erklärung dafür." Die Geißlein schauten ihn sprachlos an.
"Nun gut", sagte der Lehrer, "ihr wollt mir eure Gründe also nicht verraten. Für eure Ungezogenheit sitzt ihr nach, heute und morgen. Von der Klassenfahrt in der nächsten Woche schließe ich euch aus. Ihr nehmt am Unterricht einer anderen Klasse teil und schreibt einen Aufsatz über euer miserables Verhalten."
Der Wolf teilte zustimmend die festgelegten Maßnahmen.
Da weinten und schluchzten die Geißlein sehr. Doch der strenge Herr Ziegenbock zeigte keine Gnade. Während der Wolf sich um das verletzte Reh kümmerte, beorderte der Lehrer die kleinen Geißlein zum Nachsitzen in die Schule. 
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann lernen sie dort noch heute.


Womöglich fragen sie sich jetzt, warum habe ich das verfasst habe. Es gibt Dinge oder Handlungen, die kann man nicht erklären. Oder? Ich hatte einfach Lust dazu.
Vielleicht verspüren auch Sie Lust zum Verfassen einer Umkehrgeschichte.
Sie sollten es ausprobieren, weil es märchenhaft die Fantasie beflügelt und viel Spaß bringt.









Mittwoch, 14. August 2013

Pressemitteilung über Facebook Autoren


Die Autorin, Journalistin, Psychologin, Dozentin JUTTA SCHÜTZ wies in einer Pressemeldung vom 14.07.2013 auf die seriöse Darstellung vieler schreibender Kollegen und Kolleginnen bei Facebook hin.


Ich freue mich über die positive Erwähnung in ihrem Beitrag.




Lesen Sie hier die Pressemitteilung: Facebook Autoren.


Vielen Dank, liebe Jutta, für deine Mühe und den entstandenen Artikel!

Montag, 5. August 2013

100 Autoren über die Schulter geschaut


Vor einiger Zeit schrieb ich über Twitter als Marketinginstrument und meine Teilnahme an einem interessanten Buchprojekt. Jetzt ist es erschienen - das Buch mit dem Titel:



100 Autoren über die Schulter geschaut
100 Autoren über die Schulter geschaut


Als E-Book ist es bei amazon erhältlich.
Lesen Sie einmal selbst, was den Herausgeber André Kröckel zu der Idee bewegte und was er zu der Besonderheit des Buches sagt.

"Mir schwebte ein fester Fragenkatalog vor, der von Schreibenden unterschiedlichster Genres beantwortet werden soll. Und nicht nur das. Sogenannte alte Hasen sollten gleichberechtigt mit Jungautoren über ihren Schreiballtag berichten und Einblicke in ihr Autorenleben gewähren.
Im Ergebnis finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, genau dies – eine Sammlung von Antworten auf jeweils 20 gleichlautende Fragen. Auf diesem Weg lassen sich die über 100 Autorinnen und Autoren ein wenig über die Schulter schauen, erzählen über sich als Autor, geben Einblicke in ihre schriftstellerische Tätigkeit und haben für andere Autoren so manchen Tipp zum Schreiben und Veröffentlichen parat. Eine Besonderheit ist bei einem Teil der Fragen die Bezugnahme auf Twitter aus Autorensicht.
Hinsichtlich der Beantwortung der Fragestellungen wurden nahezu keine Vorgaben gemacht. Kurz oder ausführlich, in Stichpunkten oder in Sätzen, faktenreich oder augenzwinkernd – alles war möglich und gern gesehen.
Und ja, auch die angestrebte Mischung in Bezug auf Erfahrung und Genres konnte realisiert werden. Beteiligt sind gestandene Autoren ebenso wie Nachwuchsautoren, Verlagsautoren ebenso wie Self Publisher. Ihre schriftstellerische Palette reicht vom Sachbuch über das Kinderbuch bis zu Erotikgeschichten, von Songtexten über historische Romane bis zu Science Fiction, vom Lindenstraßen-Drehbuch über Autorenratgeber bis zur Lyrik.
Seien Sie also gespannt auf die über 100 hier versammelten Autorinnen und Autoren, auf deren Antworten, auf ganz persönliche Einblicke, auf Tipps und Erfahrungen zum und aus dem Autorenleben und nicht zuletzt auf deren Texte und Bücher.
Danksagung
Mir ist es ein besonderes Anliegen, allen Mitstreitern für ihre unkomplizierte Mitarbeit zu danken, insbesondere den an diesem E-Book beteiligten über 100 Autorinnen und Autoren!"


...und ich bin dabei, schaue Kollegen/Kolleginnen über die Schulter und freue mich auf deren Antworten.

Übrigens ...
... wie in meinem vorangegangenen Beitrag beschrieben, wird  
von jedem verkauften Exemplar ein fester Betrag an den Verein „Die Arche“ gespendet.
Ich freue mich, mit dem Kauf des Buches einen winzigen Beitrag zu leisten und hoffe Ihre Neugier geweckt zu haben.


Montag, 29. Juli 2013

Die Lesung - eine Erfolgsgeschichte


Am 19.07.2013 war es endlich soweit.
Der Tag meiner Lesung war herangerückt. Über meine Vorbereitung auf dieses literarische Ereignis hatte ich geschrieben.

Die Stunden dieses Tages vergingen wie im Flug. Am Nachmittag überstand ich glänzend die Generalprobe. Das fertige Plakat lag neben den Lesezeichen bereit zum Transport. Alle weiteren Utensilien wie Bücher, Fotoapparat oder Wechselgeld warteten verpackt auf ihre Bestimmung. Nähere Angaben zur Vorbereitung lesen Sie bitte in meinem vorherigen Blogartikel.

Selbstverständlich fuhr ich zum bevorstehenden Termin früher. Der Aufbau des Plakates, die Positionierung der Bücher sowie der Lesezeichen und die letzten Vorbereitungen für eine perfekte Inszenierung erforderten meine gesamte Konzentration. Zahlreiche Zuhörer bevölkerten zunehmend den Raum. Meine Nervosität hielt sich in Grenzen.
War das ein gutes oder schlechtes Zeichen? Fühlte ich mich sicher Dank meiner ausgezeichneten Vorbereitung? Oder vergrub ich die aufregenden Empfindungen tief in meinem Inneren?
Der Raum füllte und füllte sich, war schließlich bis auf den letzten Platz besetzt. Ich saß in Front vor meinem Publikum und durchlief im Geiste den Ablauf meiner Lesung. Würde ich diese ohne Holperstellen vollenden können?


Ich - in Konzentration auf meine Lesung.
Die Zuhörer in Erwartung meiner Lesung.









  








                                                                                                         


Nach den einleitenden Worten der Gastgeberin waren alle Augen erwartungsvoll auf mich gerichtet.

Ich begann mit einigen Angaben zu meiner Person, erzählte, wie ich zum Schreiben gefunden hatte und gab eine kurze Inhaltsangabe zu meinem Buch bekannt ohne Details zu verraten.
Die Anwesenden hörten sehr aufmerksam zu. Während ich meine erste Textstelle vorlas, verschwand der letzte Funke Aufregung. Anschließend berichtete ich, wie ich den Namen meines Haupthelden Heinrich List fand und seinen Charakter bestimmte.
Die zweite Lesestelle vertiefte meine Ausführungen. Zwischen der zweiten und der dritten Lesestelle erklärte ich meinen Zuhörern anhand des Plakates die Zusammenhänge zwischen den Bewohnern und Hauptfiguren des Mehrfamilienhaus. Bei der Erwähnung der Namen ging ein Raunen durch die Reihen. Mancher Publikumsteilnehmer schmunzelte über eine zufällige Namensgleichheit. An dieser Stelle wies ich meine Zuhörer ausdrücklich auf die frei erfundenen Namen, Personen und Handlungsstränge hin. Die dritte Lesestelle drückte typische Verhaltensweisen dreier meiner Akteure aus.
Die Spannung der Lesung hielt ich bis nach der fünften und letzten Lesestelle aufrecht. Ich präsentierte meinen Zuhörern ausgewählte Textpassagen, nie aufklärende Details. Niemand der Anwesenden sollte am Ende der Lesung die Frage nach dem oder den Tätern beantworten können. Dennoch erzählte ich die Handlungsstränge soweit, dass alle folgen und die Zusammenhänge erkennen konnten. Auch die Wende in den Ermittlungen Heinrich Lists ließ ich nicht aus. Ich berichtete von seiner Suche nach der Wahrheit, seinen Verstrickungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart des Opfers und von seiner persönlichen Wandlung. Meine vierte und die fünfte Lesestelle belegten das.
Die Ausführungen fesselten meine Zuhörer. Am Schluss zollten diese mir regen Beifall.

Ich war sehr stolz auf meine Arbeit.
Und als das Publikum anstand, mein Buch "Im Zauber der Madonna" käuflich zu erwerben, hüpfte mein Herz vor Freude.
Mehrere individuelle Gespräche mit meinen Zuhörern im Anschluss der Lesung vermittelten mir ihre Zufriedenheit verbunden mit dem großen Interesse an meinem Werk, meiner Person sowie an zukünftigen Publikationen. Ein Ansporn für mich, den großartigen Erwartungen gerecht zu werden.
Erst daheim bemerkte ich das Nachlassen einer inneren Anspannung. Doch die triumphierende Freude des Erfolges überwog alle Gefühle. Eventuelle Zweifel waren vollkommen verschwunden.

Vielen Dank Frau Franz und der Krimibuchhandlung "Miss Marple" Berlin für die freundliche Unterstützung.
Ich verbrachte mit meinen Zuhörern einen unvergesslichen Abend. Ich weiß, ich werde es wieder tun.









Mein FAZIT an alle Autoren und Vortragende:

Angst vor dem Zuhörer braucht niemand haben, sofern die Vorbereitung stimmt!
Das auszuprobieren, liegt bei Ihnen.

Nur Mut und viel Erfolg!









Sonntag, 14. Juli 2013

Lesung - und nun?


Urlaub in Cornwall bedeutete Abschalten, Neuausrichten und ... Vorbereiten.

Ganz ehrlich, ich konnte es nicht ganz unterlassen zu arbeiten.
Bereits vor meinen freien Tagen stand der Termin meiner ersten Lesung fest, wurden die Einladungen verschickt und die ersten Anmeldungen registriert.

Im Namen der Krimibuchhandlung Miss Marple ermittelt Kriminalhauptkommissar List am 19. Juli in Mahlow - Waldblick.

Für mich war und ist dieser Tag eine magische Datumsgrenze. Den Ablauf dieses Abend kann und will ich nicht dem Zufall überlassen.

So packte ich in meine Koffer nach UK zur Vorbereitung der Lesung neben Urlaubsutensilien auch
mein Buch  "Im Zauber der Madonna" , ausreichend Post It - Zettel, meinen Laptop, A4 Papier, Bastel- und Klebematerial sowie Markierungsstifte ein.
Bereits vor der Abreise begann ich mit der Fertigung eigens kreierter Lesezeichen, suchte und fand Informationen im Internet und erbat Tipps von Kollegen.

Eine Regel gilt auch für mich: alles, nur keine Langeweile!

Blieben die Fragen: Wie gestalte ich meine Lesung ansprechend? Wie kann ich mein Publikum fesseln? Wie soll der Abend ablaufen?

Lange Spaziergänge auf Cornwalls Klippen, menschenleere Pfade sowie cornish cream tea bei "Miss Marple" formten nach und nach den abendlichen Ablauf vor meinem geistigen Auge.


Zugegeben, es dauerte mehrere Tage und einige cream teas, ehe ich für mich den Ablauf notierte.



Bloß keine durchgängige Leseeinheit, die unnötig die Aufmerksamkeit meiner Zuhörer strapaziert. Spätestens nach 30 Minuten würden sie abschalten. Das musste verhindert werden. Neben einer gesprochenen Einleitung und ein paar Schlussworten entschied ich mich für fünf vorzulesende Stellen, dazwischen Anekdoten und Hintergrundinformationen über mein Buch und mich.
Die Suche nach den fünf Textstellen gestaltete sich zunächst als schwierig. Interessant und ansprechend dürfen sie keinen Hinweis auf das Ende meines Buches geben. Die Komplexität des Inhaltes erschwerte mir die Auswahl. Dank meiner Hartnäckigkeit beim Durcharbeiten und der Kenntnis aller Handlungsstränge fand ich aussagekräftige Textstellen, die spannend den Charakter meines Buches widerspiegeln ohne Details zur Falllösung zu verraten. Ich markierte alle Lesestellen in meinem Buch.
Wieder in Deutschland freute ich mich über meine Leistung in Cornwall. Ich war dort ein ganzes Stück vorangekommen. Die Textstellen waren perfekt. Blieben knappe zwei Wochen bis zu meinem großen Ereignis.

Inzwischen steht meine Lesung.
Ich weiß nun, wie ich meinem Publikum gegenübertrete. Die Sicherheit einer exzellenten Vorbereitung nimmt mir sogar die Nervosität. Ich freue mich sehr auf das bevorstehende Ereignis. Viele Lesezeichen warten darauf, die Besitzer zu wechseln. Ich werde sie verschenken zur Erinnerung an diesen Abend. Die Visitenkarten sind gedruckt und ausreichende Buchexemplare liegen zum Verkauf bereit. Ein gefertigtes Plakat wird die Zusammenhänge zwischen meinen wichtigsten Romanfiguren darlegen. Ich werde diesen Teil meiner Ausfertigung zwischen der 2. und 3. Lesestelle einfügen. Alle Anekdoten, Auflockerungs- und Übergangsstellen sind vorbereitet, die Lesezeit der einzelnen Textstellen sowie der kompletten Lesung habe ich mehrfach gestoppt und geübt. Eine Liste der Mitnahmedinge habe ich zusammengestellt. Natürlich sind neben Büchern, Lesezeichen, Visitenkarten, dem Plakat ebenso Wechselgeld, Kugelschreiber und Fotoapparat dabei.
Ich bin zufrieden und lese, lese, lese.
Es soll ein unvergesslicher Abend werden für meine Zuhörer und für mich.

Am Freitag, den 19. Juli 2013, ist es soweit. 
Hoffentlich gute Fotos und möglicherweise ein Video werden diesen Abend für immer festhalten.
Bis dahin bereite ich mich weiter vor und übe, übe, übe.

Ich freue mich, wenn Sie mir Glück und Erfolg für meine Lesung wünschen. Im Nachhinein gebe ich Ihnen gern meine Eindrücke bekannt.  











Mittwoch, 10. Juli 2013

14 days for more inspirations


I spent my holidays in Cornwall, UK. I lived there in a nice cottage near the ocean without tv, telefone, wifi or mobiltelefone. It was a great period for myself. I walked over the cliffs at the Cornwall Coast, saw over the ocean and found many ideas for my writing work.
Thanks Mandy and Peter for your hints and the wonderful time with your family and friends.
Good luck!

Tintagel
Lands End
  Tintagel



14 Tage Urlaub ohne elektronische Medien hieß pure stressfreie Zeit zum Nachdenken über Strategien, das eigene Tun sowie die künftige Ausrichtung. Ich hätte kaum geglaubt, dass das mögliche wäre.
Ich lief entlang der endlosen Klippenpfade an Cornwalls wunderschöner Küste, betrachtete die tosenden Wellen, ließ meinen Gedanken freien Lauf und fühlte die Freiheit in meinem Kopf.
Mehr und mehr formten sich neue Ideen, gestalteten sich zu neuen Perspektiven und verlangten nach Umsetzung. In vollkommener Ruhe stellte ich Vorhandenes in Frage, suchte und fand andere Wege und Lösungen für altbekannte Probleme.
Danke Cornwall für deine Abgeschiedenheit und deine freundlichen Bewohner. Eines Tages kehre ich zurück.
Sei es nur, um auf dieser Bank zu sitzen und den Ausblick zu genießen.
Für mich Krimifan gab es dazu wunderbare Inspirationen. Ich musste nicht danach suchen. 
Jedes Dorf warb mit schaurig schönen Bildern. Meine zwei gelungensten sprechen ohne Worte.
 Die Grabstätten waren bis zu dreihundert Jahre alt und erzählten ihre eigenen Geschichten.
Ich musste nur genau hinhören.
Cornwall - ein Platz zum Verweilen.
Ich wäre gern länger geblieben, doch eingefangene Inspirationen forderten ihre Vollendung.
Voller Tatendrang fuhr ich zurück nach Deutschland.
Ich hatte mich selbst gefunden!
Genießen Sie mit mir die cornischen Impressionen.
Sollten Sie die Stille suchen, finden Sie diese in Mawgan Porth. 
Gute Reise zu Ihren Zielen!
       






Samstag, 8. Juni 2013

Autoreninterview: Twitter als Marketinginstrument


Im Zuge der Veröffentlichung meines Buches "Im Zauber der Madonna" suchte ich nach verschiedenen Marketinginstrumenten, es einer breiten Leserschaft bekannt zu machen.

So stieß ich auf Twitter, dem Kurznachichtendienst.
Einmal begonnen, faszinierte mich diese Möglichkeit der kurzen Informationen. Das blieb bis heute so. Warum? Das erfahren Sie in meinem Interview.
Kurz nach meiner Aufnahme in die Twitterwelt folgte mir die "Zwitscherliste" und lud mich ein zur Teilnahme an einem Buchprojekt und 20 Fragen, hauptsächlich zum Thema Twitter, zu beantworten.
Ich gebe zu, dieses Unterfangen erforderte einige Zeit.
Aber ich fand die Möglichkeit genial, mich und meine Arbeit als Autor zu präsentieren.

Auf diese Weise entstand ein Buch mit vielen interessanten Beiträgen unterschiedlichster Autoren.
Im Ergebnis freue ich mich auf zahlreiche Tipps meiner Kollegen. Welche Tricks nutzen sie im Bezug auf Selbstmarketing? Wie bringen sie ihr Buch voran? Wir schauen uns gegenseitig über die Schulter - eine schöne und ertragreiche Idee. Vielleicht ergeben sich daraus Synergien für alle beteiligten Seiten.


Lesen Sie nun mein Autoreninterview:
                                                     
                                                                   Das ist mein Twitterprofil.
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1. Benutzername bei Twitter
@BoldtSilke
2. Twitter nutze ich seit ...
Januar 2013.
3. Über mich in maximal 7 Tweets a 140 Zeichen
- Autorin + Fachwirtin Direktmarketing mit Literatur-, Reise- und Meersucht
- 1. Krimi „Im Zauber der Madonna – Ein Fall für Heinrich List“ erschien bei tredition.
- Mehr über Silke Boldt auf der Autorenseite www.silkeboldt.de und auf dem Blog silkesblog0803.blogspot.de
- Silke Boldt ist zu finden im Schriftstellerlexikon des Autorenhausverlages .
4. Der Inhalt meiner Tweets lässt sich am besten so beschreiben
Ich sende Nachrichten über Aktivitäten rund um mein Buch, News über die Literatur allgemein oder von meiner Homepage.  Neue Blogeinträge und Facebook Aktivitäten gebe ich ebenso bekannt. Des Weiteren retweete ich interessante Tweets aus allen Bereichen, insbesondere der Literatur oder von Kollegen. Der eine oder andere Werbetweet von Kollegen, über mein Buch oder meinen Blog ist ebenso dabei. 
5. Einige Beispiel-Tweets von mir
a) Kennen Sie Ihre Nachbarn? @BoldtSilke „Im Zauber der Madonna“
http://www.tredition.de/?books/ID21417/Im-Zauber-der-Madonna
b) News über die #Autorin @BoldtSilke auf der Autorenhomepage
http://www.silkeboldt.de/news/
c) Ein neuer Blogeintrag @BoldtSilke Das Autorenforum auf der LBM 2013 http://silkesblog0803.blogspot.de/
d) Ein Labyrinth zwischen Vergangenheit und Gegenwart als E-Book @BoldtSilke http://www.tredition.de/?books/ID21509/Im-Zauber-der-Madonna
 6. Twitter nutze ich für ...
das Sammeln und Verbreiten von Informationen.
7. Meine Erfahrungen als twitternde Autorin
Es überwiegen eindeutig die positiven Erfahrungen – viele Informationen, nette Bekanntschaften, nutzbringende Hinweise, schnell, kurzlebig, dabei immer aktuell.
Als nachteilig empfinde ich die Werbefluten mancher Twitterer. 
8. Das bietet mir als Autorin nur Twitter
Kurzhinweise auf Literatur, sehenswerte Blogs und Links zu Rezensenten.
9. Im Netz findet man mich neben Twitter auch hier
- Blog:             http://silkesblog0803.blogspot.de
- Xing:             http://www.xing.com/profile/Silke_Boldt4
10. So bin ich zum Schreiben gekommen
Vom Tagebuch, über Kurzgeschichten bin ich zum Buchschreiben berufen.
11. Was und für wen ich schreibe
Derzeit konzentriere ich mich auf Krimis mit Lokalkolorit. Der erste wurde veröffentlicht, der zweite durchläuft die Korrektur. Die typischen Detektivstories wenden sich an die weiblichen Leserinnen ab 40 Jahren, Männer sind gern willkommen. Darüber hinaus publiziere ich unter Pseudonym Liebesheftromane und schreibe an einem Gegenwartroman für Frauen. 
12. Woher meine Ideen stammen
Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt. Meine Ideen liegen buchstäblich auf der Straße.
13. Mein Schreib-Alltag sieht so aus
Wann? – Täglich 7 bis 12 Uhr, Ausnahmestunden hole ich nach.
Wo? – In meinem Arbeitszimmer.
Wie? – Check der Verkäufe, News und E-Mails im Netz, Überlegungen zum Arbeitsablauf, Erledigung anfallender Tätigkeiten, Recherche, Schreiben oder Nacharbeiten. 
Einziges Ritual ist die 10 Uhr Kaffeepause. Die muss sein.
14. Die beste Medizin, wenn beim Schreiben mal gar nichts geht
Abschalten beim Spaziergang oder Gartenarbeit, Schafe bemalen (Lesen Sie dazu den Beitrag: Was tun wenn die Schreibblockade kommt? auf meinem Blog.) 
15. Vorbilder beim Schreiben
Agatha Christie, Nicholas Sparks.
16. Am gesamten Schreibprozess finde ich dies am schönsten
Den letzten Satz des Manuskriptes niederzuschreiben.
17. Und auf diesen Teil des Schreibprozesses könnte ich gut verzichten
Korrekturlesen – ist langwierig und anstrengend.
18. Meine Zukunft als Autorin stelle ich mir so vor
Mehrere veröffentlichte Bücher, die von den Lesern begehrt und in allen Buchhandlungen sowie Online-Shops erhältlich sind. (Lesen Sie dazu auf meinem Blog: Träume und Realität.)
19. Selbst lese ich gern dies
Agatha Christie, Nicholas Sparks. 
20. Was ich nicht gefragt wurde, aber gern noch sagen möchte
Ich empfehle die Vernetzung mit anderen Autoren. Gemeinsam wichtige Erfahrungen austauschen und weitergeben, bringt viele Vorteile.
Vielen Dank für die Veröffentlichung meiner Antworten.
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Allen beteiligten Autoren wurden die gleichen Fragen gestellt. Ich bin gespannt auf die unterschiedlichen Antworten.
Übrigens ...

... ein Argument förderte meine Beteiligung an diesem Projekt.
Von jedem verkauften Exemplar wird ein fester Betrag an den Verein „Die Arche“ gespendet. Ich freue mich, einen winzigen Beitrag geleistet zu haben. 

Hoffentlich konnte ich Ihre Neugier auf dieses Buch wecken. Bitte unterstützen Sie "Die Arche" mit dem Kauf eines Exemplares. Den genauen Namen des Buches und den Zeitpunkt der Veröffentlichung gebe ich Ihnen bekannt, sobald mir die Informationen vorliegen.

Vielen Dank!