Montag, 12. Dezember 2016

Montagsfrage - Welchen Stellenwert nimmt das Lesen in deiner Freizeit ein?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Nachdem ich zwei Mal ausgesetzt habe, kommt hier nun die spannende Montagsfrage dieser Woche:



Welchen Stellenwert nimmt das Lesen bei deiner Freizeitgestaltung ein?

Kurz - es nimmt einen Großteil, aber nicht den Hauptteil ein. Ich liebe es, mich an kalten Tagen auf die Couch zu kuscheln und zu lesen.

Aber am liebsten schreibe ich meine eigenen Geschichten, doch genau die werden durch mein Leseverhalten beeinflusst. Die Werke anderer Autoren inspirieren mich, können sprachliche Feinheiten aufzeigen und mich begeistern. Diese Begeisterung für ein Genre schlägt sich unweigerlich auf das Schreiben nieder.

Am liebsten lese ich Krimis und Thriller - wenn es geht, überall und jederzeit, zwischendurch oder spätestens abends vor dem Schlafengehen.
Lesen bedeutet für mich: Entspannung pur oder der i-Punkt eines Tages. Ich kann abschalten und mich in eine fremde Welt hineinziehen lassen. Ein Buch ziehe ich jeder Fernsehsendung vor. Der Fernseher läuft bei mir ohnehin nur zur Tagesschau, selten länger.

Im Sommer lese ich abends super gern auf der Terrasse.
Schönes Wetter beeinträchtigt jedoch meine Lesezeit. In den wärmeren Monaten bin ich eindeutig draußen an der frischen Luft aktiver.
Zeit zum Lesen bleibt spätabends oder eben zwischendurch.

Das neueste Buch, welches ich verschlungen habe in den letzten zwei Tagen
war Alex Cross RUN von meinem Lieblingsautoren James Patterson - Extraspannung garantiert.
Dafür habe ich sogar meinen Spaziergang an der Ostsee von Samstag auf Sonntag verschoben.


Also ich bin schon lesesüchtig, weiß aber, dass andere von euch bedeutend mehr lesen als ich, und doch genieße ich jede Zeile eines Buches.

Wie geht ihr damit um? Welchen Stellenwert nimmt das Lesen in eurer Freizeit ein?
Ich freue mich auf eure Kommentare und wünsche euch ein munteres Lesevergnügen.

Dienstag, 22. November 2016

Montagsfrage - Welcher/s Aspekt/Element deines zuletzt gelesenen Buches gefiel dir besonders gut?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Ich hoffe, ihr hattet einen erfolgreichen Wochenstart. Bei eher frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein lacht das Herz. 
Die aktuelle Montagsfrage dieser Woche passt hervorragend zu dem Buch, welches ich gerade lese



Welcher/s Aspekt/Element deines zuletzt gelesenen Buches gefiel dir besonders gut?

Wie gesagt, meine aktuelle Leselektüre trifft genau den Kern.

... denn zum Küssen sind sie da von James Patterson.
Der Autor ist ein Meister seines Faches, der Schreibstil fantastisch.
Obwohl die Perspektiven in diesem Buch ständig wechseln, habe ich nie das Gefühl, dem Lesestoff hinterher zu hinken. Aus Sicht des Kriminalisten/Psychologen bedient sich Patterson der Ich-Form. Den/die Täter lässt er in der 3. Person handeln.
Genau durch diese Wechsel der Erzählweise fühle ich mich mitten im Geschehen auf einer mörderischen Jagd.


Patterson baut durch die verschiedenen Erzählperpektiven eine Spannung auf, die ordentliches Kribbeln mit sich bringt. Auch ist es interessant, wie er die Unterschiede miteinander verbindet.
Nur noch ein paar Seiten, und ich kenne die Auflösung des Nervenkitzels. Doch schon jetzt kann ich sagen ... denn zum Küssen sind sie da ist eines seiner besten Thriller.

Und welches Element gefiel dir in deinem letzten Buch besonders gut? Welcher Aspekt hat dich begeistert? Oder geht es dir wie mir, und deine aktuelle Leselektüre trifft genau den Kern dieser Montagsfrage?
Ich wünsche euch einen spannenden Wochenverlauf :-)






Mittwoch, 16. November 2016

Montagsfrage - Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet. 
Hier kommt nun meine Antwort auf die Montagsfrage dieser Woche



Wie viele Bücher hast du dieses Jahr bereits gelesen und welche sind deine 3 Favoriten?


Zunächst einmal musste ich feststellen, dass mein erstes Quartal von einem stockenden Lesefluss und frei von jeglichen Notizen gekennzeichnet war. Erst ab dem zweiten konnte ich meine Ambitionen wieder steigern und stehe derzeit mit 44 Büchern eher im hinteren Feld der begeisterten Leser. Aber bis zum Jahresende verbleibt auch noch ein wenig Zeit.

Überrascht haben mich insbesondere diese drei Romane.

Talk, Talk von T.C. Boyle - Boyles Mischung aus Thriller, Spannung und Lovestory fand ich bemerkenswert.

Das Glück eines Sommers von David Baldacci - ein Roman der ganz großen Gefühle.


Der Diener Gottes von Keith Ablow - ein Psychothriller, wie ich ihn so nicht erwartet hatte.


Und wie sieht es bei euch aus? Wie viele Bücher habt ihr dieses Jahr bereits gelesen? Welche haben euch herausragend gefallen?
Ich bin gespannt auf eure Leseempfehlungen und wünsche euch eine lesefreudige Restwoche!



Montag, 17. Oktober 2016

Montagsfrage - Welcher Einzelband steht bei dir aktuell auf der Leseliste?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Hallo zusammen! 
Ich hoffe, ihr seid gut in die neue Woche gestartet. Nachdem ich die letzte Montagsfrage unbeantwortet stehenließ, kommt hier schon die nächste



Welcher Einzelband steht bei dir aktuell als nächster auf dem Leseplan?

Zunächst einmal lese ich nicht nach einem Leseplan.
Bei mir türmt sich zwar der SuB, aber chronologisch gehe ich nicht vor, ihn abzubauen.

Doch eine Eigenart habe ich mir angewöhnt. Meistens lese ich nach einem Thriller/Krimi ein "unblutiges" Buch, sei es eines mit geschichtsträchtigem Inhalt oder einen Liebesroman oder ein seichteres Drama.

Aktuell lese ich das Buch Honigtot von Hanni Münzer. Ich weiß genau, danach folgt ein Thriller/Krimi. Vielleicht Fitzek? Der liegt weit oben auf meinem Stapel.


So könnte meine aktuelle Lese-Reihenfolge aussehen, erst Fitzek, dann Sarah Lark. Jedes Buch kann als Einzelband gelesen werden. Aber wer weiß?
Eventuell überlege ich es mir doch noch anders und ziehe ein Patterson vor.

Und wie ist das bei euch?
Lest ihr eure Bücher nach einem bestimmten Leseplan? Und welche Einzelbände stehen bei euch aktuell auf der Leseliste?

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Montagsfrage - Was bist du? Schnäppchenjäger oder Neukäufer?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Jetzt kommt sie doch noch: die Montagsfrage in dieser Woche. Feiertagsbedingt hat sie sich eben verschoben. Willkommen zurück auf meinem Blog! 
Die Frage lautet: 



Bist du eher ein geduldiger Schnäppchen-/Mängelexemplarjäger oder Neukäufer?

Eindeutig bin ich alles in einer Person.

Ich habe Bücher, die ich unbedingt lesen wollte, und die ich mir neu in der Hardcover-Ausgabe sehr bald nach deren Erscheinung in der Buchhandlung gekauft habe. Ich liebe den besonderen Geruch von neuen Büchern, fühle die Seiten zwischen meinen Fingern. Hardcover nimmt bei mir eine gewisse Sonderstellung ein. Ich kann es nicht erklären. Manchmal muss es Hardcover sein, da reicht keine Taschenbuchausgabe und erst recht nicht das E-Book.
So war das mit dem Buch von Roger Willemsen Die Enden der Welt.

Dann gibt es die Wühltische, die ich geduldig durchsuche, um endlich ein Fundstück nach meinem Geschmack herauszuziehen, und meistens gehe ich nicht ohne Buch aus dem Laden.
Ein Volltreffer war Veit Etzold mit seinem Buch Der Totenzeichner.

Auch liebe ich die Kisten aussortierter Bücher der ortsansässigen Bibliothek. Es gibt immer Exemplare zum Mitnehmen.
Dort zog ich Ellen Sussmans Buch An deiner Seite heraus.

Selbst im Urlaub komme ich nicht an einer Buchhandlung vorbei.
Mich hat das Buch von James Patterson London Brigdes zum Mitnehmen animiert.

Und weil das alles noch nicht reicht, habe ich mir auf mein Tablet Amazon Kindle heruntergeladen und bereits einige E-Books gespeichert bzw. gelesen.


Auch Online bestelle ich gern ein paar Bücher, nämlich dann, wenn ich es zeitlich einfach nicht kurzfristig in die Buchhandlung schaffe.

Und wie ist das bei dir?
Kaufst du deine Bücher neu? Oder bist du ein Schnäppchenjäger? Wühlst du gern am Sonderposten-Tisch? Wirst du dort fündig?
Oder hältst du es so wie ich? Bist alles in einer Person?

Herzlichen Glückwunsch zum überquellenden Bücherschrank :-)))

Freitag, 30. September 2016

Auf der Suche nach dem perfekten SchreibTag

Ab und zu stelle ich Überlegungen an, meinen SchreibTag zu optimieren, weil ich das Gefühl nicht loswerde, die Zeit mit Dingen zu vertrödeln, die zwar gemacht werden müssen, aber mich meiner Kreativität berauben. Neben einer detaillierten Zeiteinteilung überdenke ich daher auch gesteckte Ziele und Aufgaben und ... muss diese mitunter neu definieren.

Mein Wochentag beginnt früh, jeden Morgen um 5 Uhr, am Wochenende i.d.R. um 7 Uhr, es sei denn, ein Schreibprojekt lässt mich nicht los. Dann stehe ich auch Samstag, Sonntag eher auf. Ich liebe die Stille der frühen Morgenstunden.
Dann bin ich am kreativsten und will nur noch schreiben, schreiben, schreiben. Ich lege einen besonderen Fokus darauf, denn ich weiß, der Pflichtteil des Tages lässt nicht lange auf sich warten.

Und damit stellt sich manchmal das Gefühl ein, die Zeit nicht optimal genutzt zu haben. Dann gehe ich in mich, sitze still auf einer Bank oder dort, wo es mir gefällt, um mir die Frage nach dem perfekten SchreibTag zu beantworten.


Wie könnte der aussehen? Etwa so?

Früh aufstehen, frühstücken und mindestens zwei Stunden am Stück schreiben - Kaffeepause - wieder zwei Stunden schreiben - mittags ein Spaziergang oder Gartenarbeit, um die kreativen Zellen aufzufrischen und genügend Bewegung zu haben - nachmittags Recherche, Büro sowie Arbeiten an Blog und Homepage, abends vorbereiten eines neuen Blogartikels und lesen, lesen, lesen ...

Ich weiß bereits jetzt, so kriege ich das niemals hin, weil rechts und links des Weges zwangsweise ein paar andere Dinge verrichtet werden müssen. Also habe ich ein bisschen recherchiert. Wie machen das andere? Welche Optimierungsmöglichkeiten gibt es? Kann ich die auf mich anwenden?

Einen Artikel von ZEIT ONLINE über Brian Fabian Crain fand ich interessant.
Lest mal wie er sich mithilfe der Technik selbst optimiert hat.

Ehrlich gesagt gehen mir einige seiner Anwendungen zu weit. Die klingen zwar alle schön durchgestylt, und er scheint tatsächlich motiviert und glücklich zu sein.

Doch lebe ich lieber nach dem Motto:

"Tue heute etwas, worauf du morgen stolz sein kannst." 
(Verfasser unbekannt)

Und wie sieht euer perfekter SchreibTag aus? Welche Tipps habt ihr, den Tagesablauf zu optimieren? Gibt es Dinge, die ihr ab und zu verändert?

Übrigens hier habe ich noch einen Link-Tipp für euch:

Und Vanessa Pur, Fashion- und Lifestyle-Bloggerin, gibt ebenfalls Tipps, die Zeit erfolgreich zu managen.
Also ich fand ihren Beitrag super, ihren Blog sowieso. Schaut einfach mal rein!

Vielleicht ist ja etwas für euch dabei?





Dienstag, 27. September 2016

Montagsfrage - Buch gelesen aufgrund einer Rezension?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Ich hoffe, ihr hattet einen fabelhaften Start in die neue Woche. Willkommen zurück auf meinem Blog! 
Es ist mal wieder Zeit für die Montagsfrage, und die lautet in dieser Woche: 



Welches Buch hast du zuletzt aufgrund der Rezension eines anderen Buchbloggers gelesen?

Spontan zog ich das Buch Honigtot von Hanni Münzer aus meinem Stapel ungelesener Bücher - es ist mein neuester Buchkauf der letzten Woche. 

Es gibt etliche Rezensionen zu diesem Werk, mehr Für als Wider. Einen Teil davon habe ich gelesen. Sie machten mich unsagbar neugierig.

Natürlich habe ich schon geschmökert auf verschiedenen Seiten, habe Prolog und Nachwort gelesen, mittendrin, und im Internet nach weiteren Informationen gegraben.



Ich bin schon sehr gespannt auf das Buch.
Und im nächsten Jahr auf dem Self-Publishing-Day 2017 lasse ich es mir von der Autorin persönlich signieren.

Und welches Buch hast du aufgrund einer/mehrerer Rezension/en gelesen? Und wie hat es auf dich gewirkt?

Dienstag, 20. September 2016

Montagsfrage - Gibt es Antagonisten in bestimmten Büchern, die dich mehr begeistert haben als Protagonisten?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Heute ist auch schon wieder Dienstag. Willkommen zurück auf meinem Blog! 
Hier kommt mal eine Frage, über die ich erstmal gründlich nachdenken musste. Im meinem Geiste zogen die Inhalte etlicher Bücher an mir vorbei. 



Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Pauschal mit ja würde ich das nicht beantworten. Immerhin soll doch der Protagonist die Hauptfigur mit einem starken Charakter und ausgeprägten Zügen sein. 
Aber das Auftreten eines ebenbürtigen Gegenspielers macht ein Buch noch interessanter. Es lebt und treibt die Spannung voran, ein ständiges Auf und Ab zwischen den Gegnern. Sollte der Antagonist jedoch stärker/sympathischer als der Protagonist sein, wäre für mich die Handlung des Buches falsch angelegt. Der Held muss auch der Held bleiben. 

Manchmal ist es auch eine starke Heldin wie in dem Buch Die Rache ist mein von Jon Land.




In dem packenden Thriller setzt sich die brillante Protagonistin Caitlin Strong gleich mit zwei starken Gegenspielern auseinander - anfangs. Ich will nicht spoilern, doch ist die Wandlung beeindruckend, wie die forsche Texas Rangerin es schafft mit dem einen zu kooperieren ohne ihre Haltung zu verlieren und den anderen durch ihre Stärke dazu bringt, die Brutalität in andere Bahnen zu lenken. Die Hintergründe gehen sehr viel tiefer.
Die beiden Antagonisten kommen sehr stark rüber, doch meine Sympathie gilt eindeutig der Protagonistin.

Und wie ist das bei euch? Habt ihr es schon erlebt, dass der Antagonist euch sympathischer war oder einen stärkeren Charakter aufweist als der Protagonist selbst? Sollte euch das passiert sein, warum war das so?



Montag, 12. September 2016

Montagsfrage - Wann ist ein Buch für dich ein Lese-Highlight?

Nachdem nun die letzte Woche ein freies Thema gewählt werden konnte, geht es diese Woche weiter mit der Montagsfrage.

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Linda von Dufttrunken ausgedacht.



Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?   

Die kurze Version: alles. 
Die längere Version habe ich mal in einigen Punkten festgehalten. Sie ist längst nicht vollständig und lässt sich um einige Anmerkungen ergänzen.

Für mich ist ein Buch ein echtes Lese-Highlight, wenn 

  • es mich von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.
  • die Geschichte in sich schlüssig ist.
  • der Schreibstil flüssig lesbar ist.
  • die Charaktere stimmig sind.
  • ich das Gefühl habe, ich muss lesen, lesen ... bis zum Schluss.
  • es mich zum Nachdenken anregt.
  • es mich im Innersten berührt.
  • es mir neues Wissen vermittelt.
  • es keine endlosen, überflüssigen Beschreibungen beinhaltet.
  • es der Autor geschafft hat, mich zu begeistern.

Ein solches Lese-Highlight war für mich Der Fall Collini von Ferdinand von Schirach. 
Der klare, schnörkellose Schreibstil dieses Autors begeistert mich immer wieder neu. Er schreibt sachlich und kompetent in einer einmaligen Form und überrascht mit einem unvorhersehbaren Ende.


Und wie muss ein Buch für dich sein, um als Lese-Highlight zu gelten?

Donnerstag, 8. September 2016

Vom Schreibdrang


Er lässt mich nicht los.
Dann setze ich mich hin und schreibe - egal um welche Uhrzeit.
Da reicht eine Idee, und ich muss zeitnah die Details meiner Gedanken notieren.

Neulich war genau so ein Tag.
Die Schläfrigkeit der frühen Morgenstunde vergaß ich in meinem Arbeitseifer, immer mit der Angst im Nacken, ich könnte einen Baustein meiner neuen Geschichte verlieren. Lange vor dem Frühstück saß ich an meinem Schreibtisch und hatte die dringende Empfindung, genau das tun zu müssen.

Ich schrieb den Plot zu einer völlig neuen Geschichte, eines mir bisher unbekannten Genres. Ich notierte die Figuren, umriss in aller Kürze ihre Charaktere und konnte gar nicht schnell genug mit dem Schreiben beginnen. Und mein PC versteifte sich gerade auf Updates!! Spontan verfasste ich einen ersten Entwurf per Hand. So sehr sprudelten meine Gedanken.
Ich vergaß die Welt ringsum, gepackt von ungeschriebenen Worten. Erst nach mehreren Seiten fühlte ich mich deutlich besser.

Dem Schreibdrang der ersten Stunde folgte inzwischen eine reife Überlegung.
Realistisch betrachte ich nun die gekritzelte Niederschrift meiner Geschichte. Die ersten Seiten sind fertig, die nächsten sollten einem abgesteckten Ziel folgen, Stück für Stück. Meine eigene Schrift zu entziffern, dürfte dabei eine besondere Herausforderung sein :-).
Ein neuer Anfang wartet auf Vollendung - ein Versuch auf neuem Terrain - und jede Menge Arbeit.

Es gilt, die Begeisterung in jene wortgewandte Bahn zu lenken, die auch Leser und Fans anspricht.



Dennoch bin ich froh, mich ein weiteres Mal eingelassen zu haben - auf die Idee und meine Fantasie. Liefert sie mir doch den Stoff, der niemals ausgeht.

Übrigens bin ich nicht die Einzige, der es so ergeht. Das mit dem Schreibdrang fängt schon in jungen Jahren an, wie ein Artikel im Südkurier aufzeigt.

Kennst du auch solche Situationen, deine Ideen unbedingt sofort festhalten zu müssen? Was inspiriert dich dazu?



Dienstag, 6. September 2016

Die Zeit an Deiner Seite


Ich sag Dir etwas:
die Zeit an Deiner Seite ging viel zu schnell vorbei.

Ich kann sie nicht zurückholen. 
Wünsche blieben offen und Sehnsüchte.

Ich gehe den Weg jetzt weiter,
einmal links entlang und dann rechts.

Ich sehe auf das Meer.
Die Wellen plätschern an den Strand. 

Die Rose ist für Dich.


Ich denke an Dich - besonders heute. 

Vergessen werde ich nie - die Zeit an Deiner Seite!


Montag, 5. September 2016

Montagsfrage - Wie steht es mit eurer Empathie gegenüber Protagonisten?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Sanne von Wortgestalten ausgedacht.



Habt ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und ihr nebenher futtert?   

Die Idee zu dieser Frage muss einem erstmal in den Sinn kommen. 

Nein, meine klare Antwort.
Die Frage hat sich für mich noch nie gestellt, da ich beim Lesen eines Buches nicht nebenher futtere. Ich hasse Krümel im Buch, und an zurückbleibende Fettflecken mag ich gar nicht erst denken. 

Ein schlechtes Gewissen habe ich auch nicht, selbst wenn die Protagonisten an Hunger oder unter Gewalt leiden. Sollte ich diese beschriebenen Situationen eines Buches nicht aushalten können, dürfte ich keinen Krimi oder Thriller mehr lesen.
Dennoch fühle ich mit dem Protagonisten und kann eine gewisse Empathie oder gar Antipathie nicht leugnen. 

Vor ein paar Wochen las ich das Buch An deiner Seite von Ellen Sussman. Das war so eine ergreifende Geschichte um eine Protagonistin, die mich nachhaltig berührt hat. 




Wie geht ihr damit um? Fühlt ihr mit den Protagonisten? Habt ihr ein schlechtes Gewissen, wenn ihr nebenher esst?

Interessant zu lesen, was Anja zu diesem Thema schreibt.



Samstag, 3. September 2016

Offene (Montags) Frage zum Wochenende

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Diese Woche erlaubt sich Buchfresserchen eine kreative Pause.

Daher kann ich eine verpasste Montagsfrage in aller Ruhe nachholen - die Übersicht findet ihr hier - oder mir eine eigene Frage ausdenken. Ich habe mich für Frage Nr. 53 entschieden. 



Es wir immer nach den schönsten Buchcovern gefragt, aber welches ist für dich das mit Abstand hässlichste?


Beim Kauf eines Buches gehe ich eher nicht vom Cover aus. Ich lese den Klappentext, die erste und die letzte Seite und treffe eine Kaufentscheidung. 

Ein Cover ansprechend zu gestalten ist reichlich schwierig und bedarf mitunter einiges an Talent. Zudem sollte es dem Inhalt des Buches gerecht werden. 

Derzeit wird Selfpublishing zunehmend attraktiver. Vielen neuen Autoren gelingt es hervorragend, mit guten Covern in der Bücherwelt Fuß zu fassen. Ein Cover zu beurteilen, liegt jedoch in der Betrachtungsweise des einzelnen Lesers. Was dem einen gefällt, mag auf den anderen abstoßend wirken.
Hingegen viele Selfpublisher, in der Startphase steckend, Dinge ausprobieren - was ihr gutes Recht ist - und mitunter keine Kosten und Mühen scheuen, um sich aus der Masse der Publikationen herauszuheben, scheint so mancher Verlag mit dem Cover eines Buches nur auf den Namen der/des Autorin/Autors zu setzen.

Spontan fällt mir das Buch Hundert Namen von Cecelia Ahern ein. 
Das Cover ist nicht hässlich, aber unspektakulär und hat so gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun, der zum Glück spannender ausfällt. War es Absicht, dass ausgerechnet Fische auf dem Cover eines Buches aus dem Fischer-Verlag abgebildet sind? Diese Verbindung liegt nahe. 
Die Originalität der professionellen Covergestaltung ließ hier einige Wünsche offen. 



Übrigens bekam ich das Buch einst geschenkt. Meine Bekannte hatte es gekauft, weil ihr das Cover besonders gut gefiel - soviel zur unterschiedlichen Sichtweise :-).

Und wie seht ihr das? Gibt es für euch hässliche Cover? Wenn ja, welche sind das? 

Montag, 11. Juli 2016

Montagsfrage - #28 Ein paar Gedanken über den Täter ...

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Linda von Dufttrunken ausgedacht.



Wenn du einen Krimi/Thriller o.ä. liest, machst du dir Gedanken, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich prinzipiell vom Autor überraschen?   

Ich lese gern Krimis und Thriller, und natürlich mache ich mir Gedanken. Wer kommt als Täter infrage und warum? 
Das Rätselraten macht besonderen Spaß, wenn der Autor es versteht, winzige Details häppchenweise anzubieten. Irgendwann gibt es etliche Puzzlesteine, die zusammengesetzt das Bild des möglichen Täters und Aufschluss über das Motiv geben.
Aber ich liebe Wendungen in der Handlung. Sie sind überraschend und von unvorhersehbarer Spannung.

Anders die Krimis bzw. Thriller, in denen ich als Leser bereits weiß, wer der Täter ist. Ich fühle mich dem Ermittler stets einen Schritt voraus und frage mich, wann oder in welcher Situation trifft er/sie auf den/die Täter. Hierbei drängt sich mir die Frage nach dem Motiv auf und das Raten geht weiter.

In jüngster Zeit habe ich Das Mädchen im Fluss von Carolyn Haines gelesen. Ich habe gerätselt und mitgefiebert, bin an einigen Stellen überrascht worden und konnte letztlich die Lösung vorausahnen. Ohne zuviel zu verraten, mir blieben jedoch Fragen unbeantwortet.


Und du? Machst du dir Gedanken, wer der Mörder/Täter ist, oder lässt du dich vom Autor überraschen? Denkst du über das Motiv nach?

Dienstag, 5. Juli 2016

Montagsfrage - #27 Liest du Leseproben?

Etwas verspätet, aber jetzt ist sie da, meine Antwort zur Montagsfrage.

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche lautet:



Liest du auch Leseproben, um dich für ein Buch zu entscheiden oder entscheidest du nur nach Titel und Klappentext? 

Ich lese Leseproben, doch unterscheide ich ganz klar zwischen denen, die in einem Buch als Anhang vermerkt sind und denen, welche als Broschüre einem Buch beigefügt sind.

Hingegen ich die kleinen Beiheftchen meistens weglege und dann entsorge, lese ich Leseproben im Anhang eines Buches immer, geben sie doch Hinweise auf nachfolgende Teile oder weitere Bücher des Autors. Ich bin besonders interessiert, wenn mir das gelesene Buch gefallen hat. 

Die Leseprobe kann durchaus meine Kaufentscheidung für ein Buch beeinflussen, aber letztlich müssen mich noch Klappentext, Buchanfang und der Schreibstil einer anderen Textstelle überzeugen. Ich brauche also eine Weile am Verkaufsstand, ehe ich es tatsächlich mitnehme. Das Cover übernimmt da eher eine Nebenrolle. Ein schlechtes Cover setze ich nicht automatisch mit einer Minderung der inhaltlichen Qualität gleich. 

Zwei Beispiele, wie Leseproben meine Kaufentscheidungen positiv beeinflusst haben, sind hier 
DER LEUCHTTURMWÄRTER und IHR SEID NICHT ALLEIN. Beide Bücher habe ich mir gekauft nachdem mich die Originalausgaben überzeugt haben.
Das kleine Beiheftchen landete nach dem Durchblättern übrigens in der Papiertonne.



Was hältst du von Leseproben? Liest du sie und beeinflussen sie deine Kaufentscheidung? Oder interessieren dich nur Titel, Cover und Klappentext?








Dienstag, 21. Juni 2016

Montagsfrage - #25 Was hältst du von Gedichten/Gedichtbänden?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche lautet:



Magst und liest du Gedichte/Gedichtbände? 

Hin und wieder lese ich Gedichte, aber keine Gedichtbände am Stück. 
Einzeln gelesen entfaltet jeder Reim seinen eigenen Charme und wirkt nachhaltiger. 

Eines meiner Lieblingsbände, in dem ich gern schmökere, habe ich für euch aus meinem Bücherregal herausgesucht.



In dieser besonderen Ausgabe finden sich neben Christian Morgenstern, Ludwig Tieck, Paul Heyse, Goethe und Rilke noch weitere Dichter, die mit Gedichten, Texten, Briefen und Erinnerungen die Sehnsucht nach Sonne, Urlaub und Italien hervorrufen. Ergänzt um wunderbare Fotos lese ich immer wieder gern in diesem Band.

Übrigens, das eine oder andere Gedicht auswendig gelernt, macht ebenso Spaß und trainiert nebenbei die grauen Zellen. 
Mein Favorit in dieser Hinsicht ist der OSTERSPAZIERGANG von Goethe - selbst einige Jahre nach Schulabschluss.

Und du? Liest du Gedichte? Hast du ein Lieblingsgedicht? Favorisierst du einen Dichter? 

Montag, 13. Juni 2016

Montagsfrage - Lese-/Gebrauchsspuren in einem Buch - Wertsteigerung oder -minderung?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Shaakai von Bibliophiline ausgedacht.



Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert? 


Mit all meinen Büchern, die ich gekauft oder geschenkt bekommen habe, gehe ich pfleglich um. Ich behandele sie wie Schätze, denn genau das sind sie auch. Für mich ist ein Buch besonders wertvoll, wenn es nach dem Lesen noch in einem tadellosen Zustand ist. Daher verleihe ich schon lange keine Bücher mehr, weil ich sie entweder ramponiert, beschmiert oder gar nicht zurückbekommen habe. Ich hasse es zudem, wenn Eselsohren als Lesezeichen gesetzt werden.

Trotzdem besitze ich Bücher, die Kaffeeflecken aufweisen oder zerknickt sind. Es sind abgelegte Exemplare aus der Kramkiste, die ich irgendwann einmal herausgefischt habe. Sie sehen nicht gut aus, sind aber inhaltlich top. Flecken, Eselsohren oder Knicke stören mich nicht, Hauptsache das Buch ist lesbar.
Ich frage mich eher, wie man ein Buch so zurichten kann.


So sehen zwei meiner geschundenen Exemplare aus.
Sie stehen zwar nicht in der ersten Reihe meines Bücherregals, sind aber dennoch wertvoll für mich.

Übrigens mit Sachbüchern verfahre ich anders. Da werden schon mal Stellen im Buch markiert oder unterstrichen. Notizen allerdings vermerke ich immer auf einem Extrablatt.

Und wie ist das bei euch? Steigt der Wert eines Buches mit Lesespuren? Oder mindern diese eher den Wert?


Montag, 6. Juni 2016

Montagsfrage - Im Urlaub auf der Suche nach Buchläden

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Denise ausgedacht.



Seid ihr im Urlaub auch immer auf der Suche nach besonders schönen und interessanten Buchläden?

Auf der Suche eher nicht, doch komme ich an keinem vorbei ohne wenigstens einen Blick hineinzuwerfen. Buchläden, auch unbekannte, ziehen mich magisch an, denn meistens führen sie neben Büchern auch ein breites Sortiment an Mitbringseln, Andenken oder Grußkarten, und ich durchstöbere gern die Andenkentische.

Bücher im Ausland kaufe ich keine, weil ich im Urlaub immer etliche dabei habe oder mein Tablet reichlich mit E-Books bestückt ist. Wenn ich Urlaub in Deutschland mache, steht dem Bücherkauf nichts entgegen. Da geht schon mal das eine oder andere Exemplar in meinen Besitz über, und ich fahre mit mehr Gepäck heim.

Ein besonderes Erlebnis aber ist es, ein gutes Buch in passendem Ambiente zu lesen.
So erging es mir in einem Café in Cornwall, welches ich eher zufällig in einer Kleinstadt entdeckte.





Ich fühlte mich sofort wohl und habe meinen Krimi lesend den ganzen Nachmittag dort verbracht.

Und wie ist das bei euch? Seid ihr im Urlaub auf der Suche nach dem besonderen Buchladen? Oder habt ihr den eher nebenbei entdeckt?

Montag, 30. Mai 2016

Montagsfrage - Welcher Klassiker ist euer Favorit?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche:



Lest ihr Klassiker? Welcher ist euer Favorit? Warum?


Einige Klassiker habe ich schon gelesen.
In besonderer Erinnerung sind mir dabei die Werke von Victor Hugo:
Der Glöckner von Notre-Dame oder Die Elenden (Teil 1 bis 3), welche ja auch alle verfilmt wurden.
Auch Thomas Manns Buddenbrooks, Charlotte Brontës Jane Eyre sowie Margaret Michells Vom Winde verweht habe ich gern gelesen.
Als Kind bekam ich einst Mark Twain geschenkt. Die Abenteuer des Tom Sawyer & Huckleberry Finn habe ich geliebt und auch immer wieder mal hervorgeholt.

Ich könnte noch ein paar gelesene Klassiker aufzählen, doch mein absoluter Favorit ist QUO VADIS von Henryk Sienkiewicz
Die Szene des brennenden Roms spult sich wieder lebendig vor meinem geistigen Auge ab. Dabei ist es schon einige Zeit, dass ich diesen Klassiker gelesen habe. Der Autor hat es verstanden, das schwierige Thema der Christenverfolgung fesselnd und anschaulich zu erzählen.
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, wenn es auch nicht immer einfach zu lesen war.


Vielleicht sollte ich es mal wieder lesen ... wenn es da nicht die vielen, vielen anderen Bücher gäbe, die noch auf mich warten.
Jedenfalls steht demnächst Jane Austens Stolz und Vorurteil ganz oben auf meiner Leseliste.

Welchen Klassiker erklärt ihr zu eurem Favoriten? Und warum?





Montag, 23. Mai 2016

Montagsfrage - Der Traum von einem Buch

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Yvonne von Yvonnes Bücherecke ausgedacht.



Hast du schon einmal von einem Buch oder dessen Inhalt geträumt?

Ich träume viel und bunt jede Nacht.
Direkt bis in den Schlaf verfolgt, hat mich ZERBRECHLICH von Jodi Picoult.



Der bewegende Roman ließ mich weder ein- noch durchschlafen. 
Noch im Traum beschäftigte mich die Frage nach der richtigen Entscheidung. Mal durchlebte ich die Seiten aus der Sicht Charlottes, dann sah ich mich in der Rolle Willows - ein Wechselbad der Gefühle. Ohne es vorwegzunehmen, hat mich das Ende der Geschichte derart erschüttert, dass ich schweißgebadet erwachte, weil ein gläserner Käfig zerbrochen war. 
Meine Nacht jedenfalls endete genau an dieser Stelle, und ich setzte mich an meinen Schreibtisch.

Welches Buch hat euch schon einmal bis in die Träume verfolgt? Seid ihr dem/der Protagonisten/in begegnet oder gar selbst an seine/ihre Stelle getreten?


Dienstag, 17. Mai 2016

Montagsfrage am Dienstag - unverhofft reich ...


Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich.

Die Frage dieser Woche hat sich Andrea von lohntdaslesen ausgedacht.



Unverhofft reich - welches Buch ist euch nur durch Zufall in die Hand gefallen und entpuppte sich als großartig?


Spontan fällt mir Wie ein einziger Tag von Nicholas Sparks ein.

Dieses Buch hat sich unerwartet zu meinem absoluten Renner entwickelt.

Dabei hatte ich das Mängelexemplar einst aus der Kiste der ausrangierten Bücher meiner ortsansässigen Bibliothek hervorgezogen. Solange keine Seiten fehlten, waren mir die wenigen Randbemerkungen egal.

Ich konnte bis zu jenem Tag vor einigen Jahren kein Buch von Sparks in meinem Bücherregal verzeichnen, hatte aber bereits von dem Autor gehört.
Neugierig nahm ich den Fund mit und ...

ich las - was ich nie vorab getan hatte und nie wieder danach - dieses Buch gleich zwei Mal hintereinander, zunächst in einem Stück, beim zweiten Mal Rahmenhandlung und Geschichte voneinander getrennt.

Keine Frage - dieses Buch berührte mich unverhofft. Heute noch erinnere ich mich an den Zauber des ersten Lesegenusses.



Und welches Buch entwickelte sich für euch zum Renner?






Montag, 2. Mai 2016

Nach der Messe ist vor der Messe mit Buchmarketing

Die Leipziger Buchmesse liegt zwar schon ein paar Tage zurück, aber das Durcharbeiten meines Messematerials und der eigenen Aufzeichnungen beanspruchte neben dem Tagesgeschäft einen Großteil meiner Zeit. Eine nicht unerhebliche Hürde stellten meine unleserlichen Mitschriften dar :-).

Ich hatte mir zur LBM16 ein umfangreiches Programm ausgesucht, möchte jedoch nicht auf jeden einzelnen Teil näher eingehen.
Das Veröffentlichen mit Kindle & Create Space ist zudem direkt bei amazon nachlesbar.
Am meisten beschäftigten mich Fragen zur erfolgreichen Buchvermarktung, dem Weg aus der Unsichtbarkeit sowie Marketingsstrategien für Selfpublisher, wobei mir keine der Ausführungen gänzlich unbekannt war.

Aus der Gesprächsrunde mit Poppy J. Anderson, Hannah Kaiser, Michael Meisheit und Klaus Seibel ergab sich die folgende Erkenntnis: Je kleiner die Rubrik, desto größer die Sichtbarkeit.
Die Frage: Was tue ich bevor ein Buch/E-Book erscheinen soll? beantworteten die Experten für Selbstvermarktung so:

  • Werbung im Internet schalten - hauptsächlich bei Facebook
  • eine eigene Homepage anlegen
  • Portale nach Ratschlägen durchsuchen z. Bsp. Autorennetzwerk, selfpublishing-markt.de
  • kleine Leseproben veröffentlichen, auf FB, der eigenen Homepage oder dem Blog
  • Preisausschreiben veranstalten
  • Verlosungen durchführen, um Leser zu binden z. Bsp. bei der Titelfindung
  • Cover/Titel/Autorenname auf Einheit überprüfen
  • 99designs.de für Covergestaltung nutzen

Was tun nachdem ein Buch erschienen ist?

  • zum einfachen Erstellen eines Newsletter mailchimp.com nutzen
  • Leserunden bei Lovelybooks veranstalten
  • Buchgruppen bei Facebook aktiv nutzen
  • privates FB-Profil von Buchautorenseite trennen
  • Wohnzimmer-/Onlinelesungen durchführen
  • Konkurrenz beobachten
  • vernetzen, vernetzen, vernetzen ...



Ihr merkt schon, neben zwischenmenschlichen Beziehungen von Autor zu Autor und Autor zu Leser muss natürlich das Interesse für das neue Buch geweckt werden. Das geht beispielsweise auch mit einer Schreibwerkstatt zu eurem Buch, in der ihr die Geschichte sowie die Vorgehensweise erzählt. Sämtliche Netzwerke stehen euch zur Verfügung, aber bitte keine ständigen Wiederholungen posten und vor allem nicht laufend Werbung machen für eure Bücher. Das vergrault jeden Leser.

Stattdessen fragt euch lieber, welchen Inhalt ihr verbreiten wollt.

  • Was steht für mich?
  • Wie sehe ich auf diesem oder jenem Bild aus? - falls ihr Persönliches einstellt
  • Was fällt mir leicht?
  • Wofür steht mein Buch?
  • Wer schreibt ähnlich?
  • Wie vernetze ich mich?
  • Wie kann ich meinen Inhalt ansprechend und originell vermitteln?
  • Wie ist der Charakter meines Protagonisten?
  • Welche Fragen möchte ich anderen Autoren stellen?

Nun ja, Fragen über Fragen ... die Liste ließe sich fortführen. 
Weitere Tipps habe ich in den oben abgebildeten Broschüren und Büchern bezüglich Buchmarketing gefunden, wovon ihr bestimmt selbst einige vorrätig habt. Es lohnt sich, hin und wieder dort hineinzusehen und sei es, um bestimmte Details aufzufrischen oder nachzulesen.

Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß dabei und drücke euch ... und mir fest die Daumen für eine erfolgreiche Umsetzung. 














Mittwoch, 9. März 2016

Was ich noch sagen wollte ... Danke


Lieben Dank allen Gratulanten!

Ich habe mich riesig über die zahlreichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag gefreut. Mit Sonne im Herzen und Tränen in den Augen danke ich all den lieben Menschen, die an mich gedacht haben. Ich habe einen unvergesslichen Tag erlebt und nehme ein Stück Gelassenheit mit in das neue Lebensjahr. 
Vielleicht ist es mir möglich, von Zeit zu Zeit an Jean Pauls Worte zu denken.

"Man muss einmal eine Zeit ohne Plan erleben,
wo man von der Zukunft nichts verlangt
als die Fortsetzung der Gegenwart." Zitat Jean Paul




Danke!

Freitag, 4. März 2016

Begegnung am Meer


                 
                  Oft bin ich am Meer in diesen Tagen,
                  genieße Wellenrauschen und Möwengeschrei,
                  empfinde das Glück und hab tausend Fragen -
                  und weiß doch, Du kommst nie mehr vorbei.

                  Du bist gegangen, vor sehr langer Zeit,
                  an einen mir unbekannten Ort.
                  Du sagtest damals: Bald ist es soweit.
                  Eh' ich es begriff, warst Du schon fort.

                  Nun stehe ich wieder ganz nah bei Dir,
                  das Wasser liegt mir zu Füßen.
                  Die See ist seicht und glatt - ich frier,
                  doch wollt' ich Dich ganz lieb grüßen.

                  Ich schaue hinaus vom Strand auf's Meer,
                  sieh, es fließen tausend Tränen.
                  Doch ist es ein Glück, so nah bei Dir.
                  Das wollt' ich noch kurz erwähnen.   (Silke Boldt)


              

               

    Tschüss.

Donnerstag, 18. Februar 2016

LBM16 - Der Countdown läuft

Den heutigen Tag habe ich mit Spannung erwartet, denn nun steht das Veranstaltungsprogramm der Leipziger Buchmesse 2016 fest. Ich habe gestöbert und gelesen, ausgewählt und mich (fast) entschieden.

Obwohl die Leipziger Autorenrunde, #lar16, wieder mit interessanten Tischgesprächsrunden lockt, werde ich in diesem Jahr nicht dabei sein können.
Aber auch die anderen Messetage warten mit einem tollen Programm auf mich.
Vom Networking für Autoren geht´s über Wege zur erfolgreichen Buchvermarktung, raus aus der Unsichtbarkeit. Tipps & Tricks für das Coverdesign finde ich genauso spannend wie die Veröffentlichung über Create Space sowie die Pressearbeit für Autoren.
Außerdem will ich unbedingt noch ein paar Fragen an Erfolgsautoren stellen, denn von ihnen zu lernen, kann nur von Vorteil sein.


Vorrangig bin ich in Halle 5 unterwegs, Informationen einzusammeln und Wissen aufzusaugen. An den Ständen von Papyrus Autor, amazon, e-publi, dem Autorenforum und ... und ... und ... ist jede Menge los. Manche Veranstaltungen überschneiden sich. Ich muss noch abwägen, welche für mich besonders relevant sind.

So, jetzt schnell als Fachbesucher registrieren und ein günstiges Bahnticket sichern. Zudem muss ich noch paar organisatorische Dinge regeln.Wir sehen uns in Leipzig.
Vielleicht beim Meet & Greet bei e-publi oder amazon? Halle 5 - nicht vergessen!



Dienstag, 12. Januar 2016

Die Mutige - (M)ein Artikel über Ajla Holst

Suchend blickt sich die Kundin um, fragt nach der Filialleiterin. „Sie hat Urlaub“, antwortet Ajla bestimmt. „Ich bin die Vertretung. Was kann ich für Sie tun?“ Abschätzend blickt die Frau sie an. Ajla Holst kennt solche Reaktionen. Ein leichter Schatten huscht über ihr Gesicht. Der Körper nimmt eine straffe Haltung ein. In Gedanken errät sie die Frage der Kundin. SIE sind die Stellvertretende Filialleiterin? 
Ajlas dunkle Augen blitzen verschmitzt. Unbeirrt bedient sie freundlich weiter. Viele Kunden betreten täglich das Geschäft. „Frau Holst“, stürmt ein junger Mann herein, „vielen Dank für Ihre Beratung. Meine Freundin schwärmt von den Dessous.“ Ajla nickt, wie selbstverständlich. Bewegt denkt sie einen Augenblick an die Zeit vor ihrer Wandlung.

Sechzehn Jahre kümmerte sie sich um ihren deutschen Mann, dessen Wünsche, den gemeinsamen Haushalt und die Alltagsprobleme. Sie ertrug seine Launen, Demütigungen und Affären. Er belog sie, trug oft genug den Monatslohn in eine der Spielhallen Berlins. Als er sie schlug und das gemeinsame Kind bedrohte, lief sie mit ihrem kleinen Sohn davon, zu einer Freundin. Jene riet ihr zur Veränderung. Aber eine abgebrochene Lehre, eine gescheiterte Ehe, allein erziehend und kein Einkommen waren unglückliche Voraussetzungen für einen Neubeginn. Zudem belasteten sie das gestörte Verhältnis zu ihren Eltern und die tiefen seelischen Verletzungen. So tappte sie auf steinigem Weg einer unsicheren Zukunft entgegen, begleitet von Angst und Selbstzweifeln. Irgendwann besann sie sich ihrer Fähigkeiten, nutzte ihren starken Willen und die schnelle Auffassungsgabe. Sie sprach perfekt Deutsch, kämpfte mutig gegen Vorurteile. Beherzt fällte sie Entscheidungen für ihre Zukunft.
„Ich bin Türkin“,  so ihr erklärender Satz in jenem Vorstellungsgespräch. „Ja und?“, so die Antwort ihrer heutigen Chefin. Die erkannte ihr Potential, gab ihr eine Chance und spornte sie an, die Ausbildung zu vollenden - abends nach Arbeitsschluss. Es entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen ihnen. Die Kollegin half ihr bei der Wohnungssuche und stützte sie während der Scheidung. Damals schüttelte Ajla das letzte Relikt ihrer Vergangenheit ab. Seit dem Tag fühlt sie sich endgültig befreit. Als die Vorgesetzte ihr, der fast vierzigjährigen Ajla, die stellvertretende Verantwortung für die Filiale übertrug, verspürte sie tiefen Stolz.

Natürlich könne sie die gewünschte Ware ebenso bestellen. Ajla lächelt. Sicher gleiten ihre Finger über die Tastatur des Computers. Aus den Augenwinkeln bemerkt sie das zufriedene Gesicht der Kundin. Sie könne die Produkte bereits nächste Woche abholen, teilt Ajla der Dame freundlich mit und geleitet sie bis vor die Tür.
Aus dem Schatten einer Vitrine tritt zögernd eine alte Frau hervor - Ajlas Mutter.
Stumm umarmt sie ihre Tochter, die Stellvertretende Filialleiterin, erkennt sie doch in den Augen ihres Kindes erregt jene mutige Neugier, die sie einst trieb, damals vor über dreißig Jahren, als sie ankamen - hier in Berlin.