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Montag, 10. August 2020

Auf den Spuren meines Krimis ... die Schauplätze heute

Das Gute im Urlaub ist ja, dass man sich Zeit für die Dinge nehmen kann, die einem wichtig sind.
Schon lange habe ich mich gefragt, wie es an den Schauplätzen meines ersten Krimis IM ZAUBER DER MADONNA wohl heute aussehen mag. Vor fünf Jahren bin ich von Mahlow zurück an die Ostsee gezogen. Den Ort habe ich seitdem nicht mehr besucht. Irgendwie fand sich nie der passende Zeitpunkt ... bis jetzt. Dabei drängten sich schon lange einige Fragen auf:

Wie sieht es aus rund um das Mehrfamilienhaus, in dem ich gewohnt habe? Was gibt es für Veränderungen in Mahlow? Welche Wandlungen hat der Ort durchlebt, seitdem ich dort fortgezogen bin? Stimmen einzelne Details mit meinen Erinnerungen noch überein?

Um Antworten zu bekommen, habe ich mich auf Spurensuche begeben und kurzerhand ein paar Tage in und um Berlin verbracht. Natürlich bin ich auch in Mahlow gewesen und war mächtig erstaunt. Zwar sieht der Ortskern mit der Kirche noch genauso aus, aber dafür hat sich innerhalb der kurzen Zeit meines Wegzugs das Wohngebiet, welches den Mittelpunkt meines Krimis bildet, sehr verändert. 
Hier kannst du nochmal lesen: Warum in meinem Krimi die Tatorte mehr als Schauplätze sind ...
Dennoch habe ich alles wiedererkannt im Musikerviertel, nur sieht es rings um das Mehrfamilienhaus eben jetzt anders aus. Neben neu gebauten Häusern sind die Wege der kleinen Grünanlage erneuert und gepflastert worden.

Auf den Spuren meines Krimis ... die Schauplätze heute - Blog Silke Boldt
Der ausgetretene Fußgängerpfad ist heute ein befestigter Weg. Den kleinen Teich gibt es immer noch.



Das Mehrfamilienhaus, in dem ich gewohnt habe, ragt nicht mehr erhaben heraus. Stattdessen umstehen Baucontainer das Gebäude.

Auf den Spuren meines Krimis ... die Schauplätze heute - Blog Silke Boldt


"Das Gebäude ragte erhaben, inmitten einer Grünanlage, heraus. Vom nahe liegenden Teich waberten dunstige Nebelschwaden empor." (© Silke Boldt)



Von den Nachbarn, deren Zusammenleben und Verhaltensmuster mich einst zu dem Krimi inspirierten, sind ein paar fortgezogen. Leider habe ich von den verbliebenen niemanden zu Hause angetroffen.
Dennoch bin ich froh, mir die Zeit genommen zu haben, um nach einigen Jahren auf alten Pfaden zu gehen und den Spuren Heinrich Lists zu folgen. Einmal mehr stelle ich fest, wie schnell alles dem Wandel unterliegt und wie kurzlebig die Zeit ist. Aber mit den Umgestaltungen verändern wir uns selbst, und das ist auch gut so.

"Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt." (Ernst Ferstl)

Neben Mahlow und Berlin habe ich Schwerin in einem Tagesausflug besucht. Eigentlich hatte ich mir noch Baden Württemberg als Urlaubsziel vorgenommen, aber dieses verschiebe ich auf einen anderen Zeitpunkt. Freudenstadt liegt eben nicht an der Ostsee, und letzten Endes ist die Entfernung unwichtig, um sich gut zu erholen.



Montag, 8. Juli 2019

Was die Presse über mich und meinen Krimi berichtete ...

Nach Veröffentlichung meines Krimis IM ZAUBER DER MADONNA gab ich der Augusta-Presse ein Interview, das in einem Beitrag veröffentlicht wurde. Es war schon ein beeindruckendes Gefühl, einem Reporter gegenüber zu sitzen, seine zahllosen Fragen zu beantworten und anschließend einen Artikel über mich und das eigene Werk in der Zeitschrift wiederzufinden. Der Artikel hat nichts an Aktualität eingebüßt und ist immer wieder lesenswert. Er ist ein gelungener Abriss über mich und mein Buch.

Viel Spaß beim Lesen!

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Mord und Totschlag in Mahlow


Kommunalpolitik in Blankenfelde-Mahlow hat oftmals das Zeug zu einem Krimi. Während woanders die Gemeindevertreter zusammenwirken, um ein attraktives Lebensumfeld für die Bürger zu schaffen, gibt es im Ort oftmals ein Stechen und Hauen, das in dieser Härte und Fülle von persönlichen Angriffen einzigartig ist. 

Silke Boldt hat diese Vorgänge nun in einem Krimi aufgenommen!  
Sie hat es geschafft, mit ihrem Erstlingswerk Im Zauber der Madonna – Ein Fall für Heinrich List“, einen spannenden und höchst ideenreichen Krimi zu verfassen, den man als Bewohner von  Blankenfelde-Mahlow einfach gelesen haben muss.     


Was die Presse über mich und meinen Krimi berichtete ... Silke Boldt
Wahlkampf im Visier
Die Handlung spielt an exakt beschriebenen Original-Schauplätzen in der Gemeinde, die man nach der Lektüre dieses Buchs bestimmt in einem ganz neuen Licht sehen wird. Ausgerechnet die  Nebenhandlungen sind ungewöhnlich interessant getroffen. So spielt der Bürgermeister-Wahlkampf in dem Roman eine wichtige Rolle. Einer der handelnden Personen ist der Herausforderer des  amtierenden Rathaus-Chefs, und der erscheint in einem sehr spannenden Licht, wo sogar Eheprobleme nicht ausgespart werden. Hat die Autorin hier also einen ganz besonders intimen Blick hinter die Kulissen der in Blankenfelde-Mahlow  handelnden Personen gemacht? Als „Zuzüglerin“, die es von Rostock über Baden-Württemberg nach Mahlow brachte, hat sie ja dazu eventuell die Distanz, die den direkt Beteiligten fehlt? Natürlich beteuert die Autorin: „Alles ist fiktiv, ich hatte keine der handelnden Personen als Vorbild, wusste gar nicht, dass es in der Kommunalpolitik im Ort wirklich so zugeht!“ 
Kann man das glauben, bei der detailreichen Beschreibung?

Managerin wurde Autorin
Silke Boldt hat Textiltechnik studiert, war dann im schönen Schwarzwald, wo sie die rechte Hand des Chefs in einer mittelständischen Baumaterial-Firma war. Doch ihr Herz schlug immer fürs Schreiben. Als die berufliche Veränderung nach Berlin ins Haus stand, war dies für die Autorin das Signal zu einem Schnitt, der ihr Leben verändern sollte: „Ich schlug das Angebot aus, für meine bisherige Firma in Berlin tätig zu werden und entschied mich für meinen Traumberuf als Autorin.“ 
Das Handwerkszeug dazu verschaffte sie sich per Fernstudium. Da die Familie nicht im Gewimmel der Hauptstadt leben wollte, entschied sie sich für Mahlow. Dort landeten sie in einem Mehrfamilienhaus. Und genau dieses ist Schauplatz der spannend-unterhaltsamen Kriminalgeschichte. „Natürlich hat mich die Wohnsituation und das Umfeld zu meinen Romanfiguren angeregt“, gibt sie zu.    

Anti-Held
Der altmodische Kommissar Heinrich List, immer schlecht aufgelegt, von der Lebensgefährtin verlassen und vom jungen wichtigtuerischen Kollegen, der ihm aufs Auge gedrückt wird, dauer-genervt, erinnert nur wenig an „Miss Marple“, die schrullige Romanheldin von Agatha Christie, die Silke Boldt als Vorbild nennt.
Heinrich List ist schon eher ein eigenwilliger Anti-Held, wie man ihn aus amerikanischen „Film Noir“-Streifen kennt. Er ist eine Person, wie ihn das heutige Leben zeichnet. Doch würde man ihn so im Polizeipräsidium Potsdam, Abteilung für Tötungsdelikte, erwarten? Wer dort wohl dafür als Vorbild diente? Jedenfalls, das schwule Paar, das in dem Haus wohnte, das gab es wirklich, lässt sich Silke Boldt weiter entlocken. Und wer ist dann der dubiose aufdringliche Reporter?  

Spannung aus der Gemeinde
„Im Zauber der Madonna“ liest sich für alle interessant. Für die Bewohner der Gemeinde hat jede Seite in dem Buch ihren ganz besonderen Reiz. Das entsteht durch den unmittelbaren Vergleich mit Vorgängen und Schauplätzen im Ort, die man einfach kennt. Fußball-Fans kommen ebenfalls nicht zu kurz, denn der Roman nimmt das „nationale Fieber“ während der „WM im eigenen Land“ auf, manchmal mit durchaus zwinkerndem Auge.

Mahlow in aller Munde?
Für die Gemeinde hat das Wirken von Kommissar List einen erfreulichen Nebeneffekt: Autorin Silke Boldt ist mit dem Werk auf international wichtigen Messen wie der Leipziger und Frankfurter  Buchmesse präsent. Dadurch werden Leser international auf die aufstrebende Gemeinde im Schatten des ungeliebten Flughafens aufmerksam. Erfreulich ist, dass bereits die nächsten beiden Bände in Vorbereitung sind. Ein gewandelter Kommissar List wird wieder im Privatleben von Menschen herumschnüffeln, da ist mehr als schnöde Spannung vorprogrammiert. 

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Die ursprüngliche Fassung des Artikels habe ich in Format und Text minimal angepasst und um das Bildmaterial ergänzt. 
Da ich vor einiger Zeit in meine Heimatstadt Rostock zurückgezogen bin, ermittelt mein Kommissar  List ab dem 2. Krimi an der wunderschönen Ostsee und in der Umgebung. Den Wechsel zum Polizeipräsidium Rostock verbindet er privat mit der Hoffnung, seine neue Beziehung zu leben. Doch die ungewohnte Nähe stellt diese auf eine harte Probe. 



Montag, 11. März 2019

Warum in meinem Krimi die Tatorte mehr als Schauplätze sind

In dem Wirken einer Gemeindevertretung den Bürgern ein attraktives Lebensumfeld zu schaffen, gibt es oftmals ein ruppiges Gerangel um die vorderen Plätze, spätestens dann, wenn Kommunalwahlen anstehen. Genau diese Härte und persönlichen Angriffe habe ich beim Schreiben meines Krimis IM ZAUBER DER MADONNA genutzt. 
Lädt das Buch deswegen zu einem Blick hinter die Kulissen der Gemeinde Blankenfelde-Mahlow ein?
Eindeutig: Nein!

Fiktiv habe ich dennoch den Kern der Kommunalpolitik getroffen. Die Story und die Personen sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Persönlichkeiten ist zufällig. Die Verwendung von Namen bestehender Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen war mein schöpferisches Stilmittel. Es lag mir fern, persönliche Ansprüche verletzen zu wollen.
Mittelpunkt der Handlung meines Buches sind exakt beschriebene Original-Schauplätze meines früheren Wohnortes.

Mehrfamilienhaus

Das Mehrfamilienhaus, in dem ich damals gewohnt habe, die damit verbundene Wohnsituation sowie das Umfeld haben mich zu dem Kriminalroman inspiriert. Die Story entwickelte sich fast von selbst. Ich musste nur genau hinsehen, und meinen eigenwilligen Kriminalhauptkommissar List vom Polizeipräsidium Potsdam ins Leben gerufen.



Ortskirche Mahlow

Die Zeit der Handlung habe ich zur Fußball-WM im eigenen Land  angesiedelt. 

Durchgang zur Kirche





Auch die örtlichen Details der Nebenhandlungen habe ich genau recherchiert, wie  z.B. den Spaziergang  meines Kommissars durch den Park von Schloss Sanssouci. "Auf den Spuren der Hohenzollern ... hoffte er, ... die Ruhe zum Nachdenken zu finden." (S. 214)

IM ZAUBER DER MADONNA verzauberte Mahlow und hinterließ einen besonderen Reiz. Das Buch und ich waren im Ort in aller Munde bis hin zur örtlichen Presse, weil sämtliche Schauplätze den Einwohnern bekannt waren und diese durch fiktiven Mord und Totschlag noch mehr in ihren Fokus rückten.

Du bist neugierig geworden? Den Krimi IM ZAUBER DER MADONNA gibt es als Paperback, Hardcover und E-Book. Bei Amazon ist auch eine gleichnamige Kindle Edition erhältlich. 
                                                                                             
Übrigens wehrte ich die Frage nach dem Vorbild bezüglich der kommunalen Vorgänge innerhalb der Gemeinde stets mit einem zwinkernden Auge ab. Dieses Geheimnis macht das Buch aus und verbleibt bei der Autorin :-)

Montag, 2. März 2015

Foto und Emotion

Heute mal eine Verbindung Foto und Emotion.

Ich wählte dafür eine kurze Textstelle aus meinem Krimi IM ZAUBER DER MADONNA aus. Ihr dürft gern liken, teilen, retweeten oder kommentieren.


PS: Meinen Krimi zum Downloaden findet ihr hier IM ZAUBER DER MADONNA.


Montag, 1. Dezember 2014

Im Zauber der Madonna zum Sonderpreis

Die Sonderedition meines Krimis IM ZAUBER DER MADONNA habe ich um diverses Bonusmaterial erweitert, überarbeitet und mit neuem Cover versehen.

Das ebook ist jetzt zum Sonderpreis für nur 0,99 € exklusiv bei amazon erhältlich. 




              

Ich wünsche spannendes Lesevergnügen.



Mittwoch, 26. März 2014

Die bildliche Geschichte meines Krimis - Ein Trailer


Manche/r hat ihn schon gesehen - meinen Trailer.
Ich habe etliche Stunden auf der Suche nach den passenden Bildern verbracht. Diese ausgewählt, überarbeitet, neu zusammen- und fertiggestellt. Nun präsentiere ich mein erstes Video zu meinem Buch.


Es ist eine Exkursion, eine bildliche Darstellung rund um meinen Krimi "Im Zauber der Madonna".



Viel Spaß beim Zusehen!


















Dienstag, 26. November 2013

Der Text meines Buches

Einleitend stelle ich eine Kurzgeschichte von Jaques Sternberg vor.

Der Text

"Seine Romane waren mittelmäßig, meistenteils endlos und miserabel gebaut, dafür war er stets über jede kleinste technische Neuerung in den verschiedensten Gebieten auf dem Laufenden. Als einer der Ersten kaufte er eine elektrische Schreibmaschine zu seinem persönlichen Gebrauch, und fiebrig wechselte er diese gegen einen Computer aus, ein Gerät der Spitzenklasse.
Von seiner Anschaffung elektrisiert, fühlte er sein Hirn in Schwingungen geraten und seine Inspiration sich dermaßen erhitzen, dass er binnen Wochenfrist, ohne auch nur einmal nachzulesen, die ersten hundert Seiten eines Romans hinwarf, der ihn großartig dünkte, nahezu ein Meisterwerk.
Eines Abends nun, so erschöpft wie berauscht von sich selbst, drückte er jene Taste, die ihm die Lektüre seines Textes gestattete, und stellte verdattert fest, dass davon nur ein paar einsame Absätze inmitten großer Leerstrecken übrig waren. Die Erklärung, die er dem Apparat abverlangte, stach ihm erbarmungslos, mit grün phosphoreszierenden Lettern, in die Augen: Speicherung verweigert. Mangelnden Interesses halber."

Nicht nur der letzte Satz dieser Geschichte stimmt mich als Autorin nachdenklich.
"Mangelnden Interesses halber" traf den aufgeführten Schreiberling wie einen Schlag. War das zurückzuführen, auf seine zeitweise schreibende Tätigkeit? Hatte er sich nebenbei mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt? Mit welchen?

Zuweilen frage ich mich selbst nach gewissen Gegebenheiten, die notwendigerweise meine ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Habe ich nicht als Autor nebenher für das komplette Marketing zu sorgen, sofern kein namhafter Verlag hinter mir steht? Muss ich mich nicht selbständig um die Versionen und Auflagen meiner Bücher kümmern? Sollte ich neben dem Schreiben, mehr Zeit für den Blog, die Homepage und die Vermarktung aufbringen, um meinen Erfolg zu steigern?

Kaum ist mein Krimi "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" als Hardcover bei tredition erschienen, fragen mich meine Leser/-innen und Interessenten nach dem nächsten Fall des Kriminalhauptkommissars.



Die Lieferung des List 2 verzögert sich. Das Buch ist fertig, doch möchte ich die Hinweise meiner Testleser berücksichtigen. Deshalb habe ich mich zur Überarbeitung entschlossen. Ein schwerer Schritt, ich habe mit mir gerungen, ihn anzunehmen, wirft er mich doch um Wochen, Monate oder gar unbestimmte Zeit zurück. Allerdings bin ich es meinen Lesern schuldig, hervorragende Qualität anzubieten. Allein dieser Grund stimmt mich zuversichtlich, die anstehenden Buchteile gründlich zu überarbeiten.

Von mangelndem Interesse an meiner schreibenden Tätigkeit kann keine Rede sein.

Ich stürze mich in die bevorstehende Aufgabe und kämpfe mit den Schwachstellen meines zweiten Werkes. Erst dann wird aus meinem Text des Buches DER TEXT MEINES BUCHES.

Sollte es Ihnen genauso ergehen, wünsche ich Ihnen viel Durchhaltevermögen und Erfolg mit Ihrem Text!

Übrigens:
Für alle, die nicht auf die Fertigstellung von List 2 warten wollen - List 1 ist erhältlich als Hardcover, Taschenbuch und E-Book. Viel Spaß beim Lesen!




Freitag, 20. September 2013

Kommunalpolitik im Spiegel meines Krimis


Jetzt ist er erschienen,
der Artikel über mich und mein Buch



"Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List".

In der 16. Ausgabe 2013/14 der
Broschüre Blankenfelde-Mahlow kompakt hat die Augusta Presse einen nachhaltigen Beitrag gedruckt.
Vor einiger Zeit hatte ich diesen auf meinem Blog mit dem Titel -
 Die Idee zu meinem Krimi - Wahrheit oder Fiktion -  angekündigt.
Die Broschüre nun in den Händen zu halten und den Beitrag veröffentlicht zu wissen, ist ein stolzes Gefühl. Nach meiner Plakataktion folgt nun eine schriftliche Aufmachung an tausende Haushalte in der Region südlich um Berlin.
Silke Boldt, die Autorin, in aller Munde.


Mord in Mahlow - im Inhaltsverzeichnis,
















auf dem Cover und den Seiten 34 bis 36.



Ich lade Sie herzlich zum Lesen dieses Beitrages ein.

Sie finden ihn auch unter www.deutschland-im-internet.de/

Wie auch immer - Wahrheit oder Fiktion - ich freue mich über einen beeindruckenden Artikel, der mich anspornt, meinen Weg fortzusetzen.

Freitag, 30. August 2013

Die Idee zu meinem Krimi - Wahrheit oder Fiktion?

Vor einigen Wochen hatte ich das Vergnügen zu einem Interview mit dem Leitenden Redakteur der Augusta Presse bzgl. meines Buches "Im Zauber der Madonna".

Er stellte mir, wie viele Leser vor ihm, die Frage nach der Idee zu meinem Krimi.
Bemerkenswert fand er die Tatsache, dass ich in meinem Buch Fakten der Kommunalpolitik unserer Gemeinde zur Sprache gebracht hatte. Ohne es zu ahnen, war ich da wohl in ein Wespennest getreten. Er offenbarte mir seine Kenntnisse über den scheinbar rüden Umgangston zwischen einigen Gemeindevertretern. Dass meine Charaktere gänzlich meiner Fantasie entsprungen waren, konnte er sich nur schlecht vorstellen, obwohl ich ihn mehrere Male darauf hingewiesen hatte. Allein die detailreiche Nebenhandlung der Bürgermeisterwahl und die beschriebenen Original-Schauplätze im Ort bestätigten seine Vermutungen hinsichtlich meines Blickes hinter die Kulissen.

Für mich, als Autorin, bot sich mit seiner Auslegung eine neue, facettenreiche Variante meines Krimis. Meine eigenen Worte befanden sich auf einmal in einem nie gesehenen Licht.

Jeder Leser interpretiert ein Buch nach seiner Fasson. (Click-to-Tweet)

Das freute mich.
Ich war gespannt auf die Reaktionen nach Veröffentlichung dieses Artikels, denn Aufmerksamkeit erregte der allemal und bei mehreren tausend Verteilerexemplaren sollte der Buchverkauf schwindelerregende Höhen erreichen :-).

So gesehen, gewann das Vorwort in meinem Buch eine besondere Bedeutung: ...Die Handlung und die Personen sind frei erfunden. Jede Ähnlichkeit mit lebenden oder toten Persönlichkeiten ist rein zufällig...



Übrigens:

Die Idee zu meinem Buch traf mich nicht wie ein Blitz aus heiterem Himmel. (Click-to-Tweet)

"Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List"

Vielmehr reiften die Charaktere, insbesondere mein Protagonist und die verschiedenen Handlungsstränge zu einer Einheit in meinem Kopf heran. Meinem eigenwilligen Anti-Helden List stand keine direkte Person Pate.
Auch diesen Fakt nahm mir der Redakteur von der Presse nicht ab.

Wie dem auch sei, eine überaus erfreuliche Gegebenheit beeindruckte mich während unserer Konsultation: mein Gesprächspartner kannte sich in den beschriebenen Handlungen und zeitlichen Abläufen meines Krimis hervorragend aus und ...er befand ihn für sehr spannend und unterhaltsam.

Ich freute mich über sein sachkundiges Urteil und folge gern seinem Wunsch nach weiteren Fällen mit Heinrich List.

Schmökern Sie in meinem Krimi! Wer weiß, was Sie daraus erlesen?
Sie finden das Buch auch auf meiner Homepage www.silkeboldt.de

Vielleicht mögen Sie mir, oder eine Rezension, schreiben? Ich freue mich auf Ihr Feedback.
Jedenfalls ...alle Personen und Handlungsstränge sind frei erfunden ...

Viel Spaß beim Lesen!




Montag, 13. Mai 2013

Der Charakter meiner Hauptfigur - Heinrich List -


Ich wurde des öfteren gefragt, warum ich meinem Haupthelden einen altmodischen Namen verliehen habe.
Die Antwort ist ganz einfach - er ist altmodisch.

Mein Krimi - Im Zauber der Madonna - ist ein typischer Detektivroman. (Click-to-Tweet)


Ein Detektiv/ein Ermittler untersucht die Umstände des Verbrechens. Er zieht Schlussfolgerungen und entlarvt den oder die Täter. Meinen Krimi kann ich durchaus auch als WHODUNIT oder WHODUNNIT oder WHO-DONE-IT bezeichnen, denn seine Spannung bezieht sich aus dem Aufspüren des Täters, der Täterin oder der Täter. Vorwegnehmen möchte ich an dieser Stelle nichts.
Kurz, mein Krimi ist kein HARDBOILED DICK, in dem ein hartgesottener Profi-Detektiv sich weniger durch den Gebrauch seiner "grauen Zellen" als durch den körperlichen Einsatz auszeichnet.

Entsprechend habe ich meinen List charakterisiert:

  • Kriminalhauptkommissar im Polizeipräsidium Potsdam
  • steht kurz vor seiner Beförderung zum 1.KHK
  • Anfang 50
  • dünner Schnauzbart
  • kleine Statue - eher ein Männlein
  • mit ungewöhnlich tiefer Stimme
  • geschieden
  • keine Kinder
  • lebt in eheähnlicher Gemeinschaft
  • starker Kaffeetrinker
  • liebt seinen dunkelblauen Trenchcoat
  • mag kein Handy und keine Computer
  • schnell aufbrausend und ungeduldig, flucht
  • nennt Kollegen meist nur beim Nachnamen
  • arbeitet viel und lange
  • vergisst dabei das Privatleben
  • karriereorientiert
  • verlässt sich nur auf den eigenen Spürsinn
  • traut seinen Kollegen wenig bis gar nichts zu
  • glaubt nicht mehr an Humanität, desillusioniert
  • beziehungsunfähig
Nach diesen Angaben hat man List nicht unbedingt gern.
Aber soviel sei vorausgesagt: er ist wandlungsfähig. Zwar mutiert er nicht zum Engel aller Herzen, aber er zeigt eine Linie auf, die liebenswürdige und junge Ansätze verbirgt. Niemand vermag schnell aus seiner Haut zu schlüpfen. 

Ich habe meinem Protagonisten Zeit gegeben, sich zu wandeln. (Click-to-Tweet)

Helden dürfen Schwächen haben. (Click-to-Tweet)

Helden leben in einer Tag- und einer Nachtwelt. (Click-to-Tweet)

Glauben Sie nicht?

Finden Sie es heraus: KHK Heinrich List ermittelt.
Die Welten meines Helden zeige ich ein anderes Mal auf.

Übrigens - nicht alles was alt aussieht, ist alt. (Click-to-Tweet)

Das gilt für Gegenstände, Menschen und Bücher!
Sehen Sie selbst, wie man Änderungen vornehmen kann!







Montag, 25. Februar 2013

Das Exposé zu meinem Buch "Im Zauber der Madonna"

Da in einem Exposé das komplette Geheimnis der Handlung verraten, der Höhepunkt genau beschrieben und der Schluss geschildert wird, bitte ich um Nachsicht mit meiner abgeänderten Ausfertigung. Ich möchte meine Leser weiterhin neugierig machen auf mein Buch ohne im Detail zu viel von der Handlung und meinen Figuren preiszugeben.
Nur so bleibt die Spannung auf mein veröffentlichtes Werk erhalten.

An dieser Stelle weise ich ausdrücklich darauf hin, dass sämtliches Kopieren meiner Artikel oder Teile davon ohne meine Zustimmung bitte zu unterlassen sind! Gern können Sie einzelne Passagen bei mir anfragen! Widerrechtlichen Handlungen werde ich konsequent nachgehen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Hier nun mein Exposé:


Dieser Kriminalroman spielt in Mahlow, einem kleinen Ort südlich von Berlin, und legt mit seiner typischen Detektivstory ein hoch komplexes und mehrfach überraschendes Szenario vor. Den zeitlichen Rahmen des Geschehens bildet die Fußballweltmeisterschaft im eigenen Land.  
     Der vermögende Geologe und Kunstsammler HERBERT BUSCH wird scheinbar Opfer eines tödlichen Raubüberfalls. Für den Leser konzentriert sich die Spannung des Buchprojektes darauf, mehr zu den Hintergründen zum Tod von Herbert Busch zu erfahren. Daneben stehen die Ermittlungen des Kriminalhauptkommissars HEINRICH LIST vom Polizeipräsidium Potsdam eng im Zusammenhang mit den Stufen seiner eigenen Veränderung. Sie erreichen ihren dramatischen Höhepunkt, als die Spurensicherung zu einem überraschenden Ergebnis kommt. Der karrierebetonte, aber desillusionierte Kriminalhauptkommissar geht mit seiner ureigenen Vorstellung an die Lösung des Mordfalles heran. Er ist einer der schroffen Sorte, ein Besessener in Sachen Aufklärung, der konsequent sein Familienleben für die Polizeiarbeit opfert. Bei seinen Ermittlungen lässt er sich nicht von den Fakten leiten. Mitunter greift er zu eigenwilligen Methoden und versteht keinen Spaß, wenn jemand auch nur annähernd seinen Job erledigen will. Seinem jungen Mitarbeiter RALF SCHULZ traut List besonders wenige Fähigkeiten zu. Ungewollte Versäumnisse und Verzögerungen innerhalb der Polizei erschweren List zudem verwirrend seine Arbeit.
  Die Spannung dieses Kriminalfalles entsteht dadurch, dass es bald einen Mörder gibt. Aber ob der letztlich der Mörder ist, trotz Hinweise einer Anwohnerin? Deren Tod und die Erpressung ihres Mannes behindern List bei der Aufklärung. Bald gibt es einen zweiten Verdächtigen aus dem Mehrfamilienhaus des Opfers in Mahlow. Entpuppt der sich als der wahre Täter?
  Plötzlich steckt List mittendrin in einem trügerischen Labyrinth aus Lügen und Wahrheiten, das weit in die bewegte Vergangenheit des Opfers Busch zurückreicht und sich bis in die Gegenwart erstreckt. Tiefgründig folgt List auf dem langen Weg zur Gerechtigkeit verschlungenen Pfaden, die ihn entlang menschlicher Abgründe fast an seine eigenen Grenzen führen. Zum ersten Mal in seiner ehrgeizigen Laufbahn benötigt er in Sachen Aufklärung Hilfe. Gerade jetzt mausert sich sein Assistent Schulz zu einem echten Spürhund und entdeckt unglaubliche Zusammenhänge. Konfrontiert mit privaten Unzulänglichkeiten muss List seine ganze berufliche Erfahrung aufbringen und die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem jungen Kollegen suchen, um die Ermittlungen erfolgreich voranzutreiben. Dabei bringt er schwere private Opfer und durchlebt, neben nie gekannten Gefühlen, seine ganz persönliche Wandlung.
     
Mahlow, die Kleinstadt zwischen Berlin und Potsdam, bildet den regionalen Bezug dieses vorliegenden Werkes. Hier lebe ich zusammen mit meinem Mann und unserem Sohn. In Rostock geboren und aufgewachsen, studierte ich Textiltechnik, später Direktmarketing. Über Baden-Württemberg und Berlin führte mein Lebensweg darauf nach Mahlow. Dieses Buchprojekt gestaltete ich einst als Teilaufgabe meines literarischen Fernstudiums, welches nach erfolgreichem Abschluss eine Grundlage meiner beruflichen Neuorientierung bildete.

Weitere News rund um mein Buch sowie um dessen Erwerb finden Sie auch auf meiner Homepage. Silke Boldt



Donnerstag, 14. Februar 2013

Mein Buch und ich in der Zeitung

Gestern, am 13.02.2013, wurde im WOCHENSPIEGEL ein Artikel über mich und mein Buch
IM ZAUBER DER MADONNA veröffentlicht.

Man beachte die angekündigte Positionierung:
auf Seite 1 oben - mittig - das bin ich, neben unserem Bürgermeister.

Der Beitrag selbst steht auf der Seite 7. Ich finde ihn sehr gelungen.

Lesen Sie selbst:


Seite 1


Seite 2


Mittwoch, 13. Februar 2013

Mein Ringen um ein Exposé

Zunächst einmal stellten sich mir etliche Fragen.

Was gehört in ein gutes Exposé? Wovon handelt mein Buch? Was ist das Besondere? Welche Leser möchte ich erreichen? Warum sollten diese Leser mein Buch kaufen? In welchem Zeitraum spielt es? Wo?

Aber vor allem:
Was für ein Mensch ist mein Hauptheld? Welche Probleme hat er? Wie löst er die Probleme?

Ich konnte doch nicht einfach eine verkürzte Nacherzählung meiner Handlung vermerken. Zugegeben am Anfang fiel es mir nicht leicht, ein aussagekräftiges Exposé zu schreiben. Das empfand ich sogar schwieriger als das Schreiben an sich.
Die Suche nach dem Kern meiner Geschichte, die Komplexität und die eingebauten Wendungen erschwerten mir eine Zusammenfassung. Schließlich ist weniger oft mehr und mein Exposé durfte am Ende nur 1,5 bis 2 Seiten aufweisen. Ein schwieriges Unterfangen, für einen Anfänger, zumal der eigene Lebenslauf mit dem Buchthema obendrein verknüpft werden sollte.
Ich musste also den Buchinhalt zusammenfassen und die Zielgruppe ansprechen.
Die Antworten nach meinem Haupthelden gehörten auf jeden Fall in den ersten Absatz des Exposés. Auch sollte ich seinen Gegenspieler kurz benennen. Zumindest gehörten diese Ausführungen in den vorderen Teil. Hauptheld meines Buches ist natürlich mein mürrischer, doch liebenswerter Hauptkommissar List. Gegenspieler hat er einige, ohne an dieser Stelle zuviel verraten zu wollen. Lists Problem besteht darin, dass er mit seiner ureigenen Vorstellung an die Lösung des Falles herangeht und sich nicht von den Fakten leiten lässt.

Ich habe mein Buch aus einer Kriminalgeschichte heraus entwickelt. Doch diese Tatsache machte die Sache mit dem Exposé nicht leichter, obwohl das Exposé für die Geschichte bereits vorhanden war. Lesen Sie einmal in Auszügen was einst meine Studienleiterin zu meinem abgelieferten Exposé für die Kriminalgeschichte vermerkt hatte:

Von Anfang an dachte ich, die Hinweise auf den Täter seien zu eindeutig. Dennoch haben Sie den Stoff für einen Krimi  dargelegt. Und Ihr Krimi ist stimmig. Es gibt eine Menge Fallstricke, die Sie gut umgangen haben...
Aber Sie haben das Exposé als eine verkürzte Nacherzählung der Handlung aufgebaut. Das ist nicht die Struktur, die ein Exposé haben sollte.

So, und nun? Mir war nicht ganz klar, wie ich mein Exposé für das Buch strukturieren sollte. Ich schrieb, schrieb um, schrieb neu. Ich führte Streichungsvorgänge durch meinen Text. Ich nahm Abläufe, die nichts aussagten heraus, schaffte Lücken, um neue Spannungen zu erzielen. Informationen versuchte ich eng zusammenzuschieben und zu verdichten und zu konkretisieren.
Kein leichtes Unterfangen, kurz:
In einem Satz musste ich mit möglichst wenig Wörtern möglichst viele Informationen, Aussagen und die Atmosphäre unterbringen.
Wie habe ich es nun gestaltet ?


Zum Anlesen schreibe ich demnächst auf meinem Blog einen kleinen Auszug.

Und wer nicht warten kann, der findet hier eine Leseprobe - kurz zu meinem Buch
Im Zauber der Madonna oder hier eine Leseprobe - 20 Seiten lang



Viel Freude beim Lesen!









Montag, 14. Januar 2013

Die Sache mit der Recherche

Die Recherche zu meinem Buch nahm einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch. (Click-to-Tweet)

Jeder Information bin ich sorgfältig nachgegangen.

Was ich gemacht habe?

Nachdem ich das Thema, die Handlung und die Figuren meines Werkes grob sondiert hatte, sammelte ich, was ich bekommen konnte. Ich legte mir einen Ordner an, in dem ich jeden Artikel, jede Übersicht oder jede Anmerkung abheftete. Stundenlang durchforstete ich das Internet nach verwertbarem Material. Ich beschäftigte mich intensiv mit einzelnen Todesarten, den Aufgaben der Spurensicherung und möglichen Folgen einer kriminellen Straftat. Auf den Seiten der Internetwache Brandenburg verschaffte ich mir einen Überblick über Dienstgrade, Aufstiegsmöglichkeiten und Zuständigkeiten der Polizei. Unterstützung fand ich auch in nachbarlicher Umgebung. Eine ortsansässige Polizistin unterstützte mich mit umfangreichem Fachwissen. Weiteres eignete ich mir aus Büchern der örtlichen Bibliothek an. Dort griff ich gern zu Kindersachbüchern, die informativ und präzise jeden noch so komplizierten Vorgang übersichtlich erläutern.

Recherche vor Ort

Ich las und las und las. Dabei wollte ich doch selber schreiben.
Aber ich erfuhr von Hintergründen, die mir bis dahin verborgen geblieben waren. Manchmal schockierten mich die detaillierten Ausführungen wahrer Begebenheiten. In jenen Momenten verlagerte ich meine Recherche lieber auf die Örtlichkeiten, und so bin ich an allen erwähnten Orten meines Buches gewesen.

Und nun?

Durch Bücher erschlossen sich mir neue Fachgebiete. (Click-to-Tweet)

Das Eindringen in die fremde Materie beeinflusste zudem meine Figuren und Charaktere. Plötzlich wusste ich um die Dringlichkeit einer detaillierten Figurenkartei, die mir einige Überlegungen abverlangte, aber darüber schreibe ich ein anderes Mal.

Dorfkirche Mahlow