Montag, 10. Februar 2020

Warum diese 10 Bücher so lesenswert sind ...

Immer wieder fallen mir beim Neu- oder Umsortieren meiner Bücherregale meine Lieblingswerke in die Hände. Und immer wieder könnte ich mich darin verlieren. Von all diesen Büchern war/ bin ich noch immer so begeistert, dass ich ihnen entweder einen eigenen Beitrag gewidmet oder sie im thematischen Zusammenhang mit anderen erwähnt habe. Lest mal, warum diese 10 Bücher so lesenswert sind:

Bücher lesen, Blog schreiben, Buchempfehlung

Der Sommer, in dem es zu schneien begann von Lucy Clarke
Die Spannung  steigt bis ins Unmögliche und wird getragen durch einen Sog, der mich als Leser*in in die Story hineinzieht ... Wieso ich ihre Bücher mag: Lucy Clarke - Zeit für Autorinnen

Signora Pia und das Lächeln des Meeres von Roberta Gregorio
Das Buch liest sich mit der Leichtigkeit eines Sommers in Italien. 

Paradies neu zu vermieten von Ephraim Kishon
Das Buch zeichnet sich durch spritzige Dialoge und mitreißende Stories mit interessanten Hintergründen aus. Ein fantastischer Lesespaß ... Empfehlenswerte Lesefavoriten

Solange du da bist von Marc Levy 
Ist man bereit, sich fallen zu lassen in eine fantasievolle Story, wird man als Leser nicht nur in ein Abenteuer mit Sogwirkung entführt, sondern bekommt reichlich Kost an besonderen Buchzitaten serviert ... 

Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón
Inhaltlich und sprachlich ist das Buch eine wunderbare Hommage an Bücher und das Lesen und ein Juwel in meinem Bücherregal ... 3 Bücher mit verblüffenden Zitaten, die dich garantiert nicht loslassen

Die Reise ans Ende der Welt von Henning Mankell
Das lesenswerte Jugendbuch besticht durch die gefühlvolle Story um einen sympathischen Protagonisten ...
Was eine aufregende Reise ans Ende der Welt auslöst

Septagon von Richard Montanari
Das Buch entwickelt eine enorme Sogwirkung. Was anfangs verwirrt, klärt sich im Verlauf der Handlung ...
Kurz und knapp - Wieso diese Ein-Wort-Titel mir dauerhaft im Gedächtnis blieben

Harry Potter und die Kammer des Schreckens von Joanne K. Rowling
Ich wusste bis vor einiger Zeit selbst nicht, dass ich mich für das Genre Fantasy derart begeistern kann. Harry Potter hat mich verzaubert. Ich freue, fühle und leide mit ihm und seinen Freunden und kann das Lesen des nächsten Teils kaum abwarten ... Wie Harry Potter mich verzaubert hat

Ich gestehe alles von Johannes Mario Simmel
Meine Buchlieblinge sind Bösewichte mit dem Hang zum Psychopathen. Einer dieser Schurken  hat es geschafft, dass ich ihn trotz seiner verbrecherischen Handlungsweise auch noch sympathisch finde -  James Elroy Chandler ... Das Geheimnis um meinen literarischen Lieblingsverbrecher

Die andere Seite des Himmels von Jeannette Walls
Das Buch ist die bewegende Story um eine Kindheit. Die sympathische Protagonistin zieht immer wieder Parallelen zu dem Werk Wer die Nachtigall stört ... von Harper Lee. Es gibt tatsächlich inhaltliche Parallelen zwischen beiden Büchern ... 

Alle erwähnten Bücher sind für mich besondere Exemplare, und es stehen noch viele andere in meinem Bücherregal.

"I do not want to just read books. I want to climb inside them and live there." 
(Unbekannt) #zitat

So ist das mit der Liebe zu Büchern. Hast du sie erst für dich entdeckt, hört sie niemals auf 📚 💓

Hoffentlich konnte ich euch für eines meiner Lieblingsbücher begeistern. 
Nun sind Winterferien in MeckPomm. Diese paar freien Tage widme ich größtenteils meiner Familie. Natürlich nutze ich die Zeit auch kreativ und arbeite an der Umsetzung meiner Projekte, neuen Blogideen sowie an der Vervollständigung meiner Homepage. Hier lesen wir uns wieder in KW 9 👀

Bis dahin habt eine spannende Lesezeit und passt bitte gut auf euch auf.





Montag, 3. Februar 2020

Wieso Forrest Gump nicht mein Leseheld ist

Bücher und ihre Verfilmungen bilden manchmal ein heikles Gespann. Mal kann das gut gehen und mal eben nicht. Zum einen liest man ein Buch, an das reicht der Film nicht heran oder umgekehrt. Der Film ist so gut gelungen, dass er das Buch in den Schatten stellen, und schon bin ich beim Thema.

Es gibt ein Buch, das stand bereits viele Jahre in meinem Bücherregal, und immer habe ich gezögert, es zu lesen bis jetzt - FORREST GUMP von Winston Groom.

Blog schreiben. lesen, Buchverfilmung

Den Film mit dem wunderbaren Tom Hanks habe ich schon etliche Male gesehen. Alle paar Monate läuft er bei mir über den Bildschirm. Er gehört zu jenen Lieblingsfilmen, von denen ich nie genug bekomme.

Und nun also habe ich das Buch gelesen, welches die Vorlage für das Drehbuch lieferte. Obwohl die Ahnung, meine Illusion würde zerstört, überwog doch die Neugier. Ich hätte besser die Finger vom Roman lassen sollen, denn er unterscheidet sich erheblich von dem grandiosen Film.
Dabei liest sich der Klappentext ganz viel versprechend:

"Forrest Gump ist die fantastische Lebensgeschichte eines ganz und gar ungewöhnlichen Menschen. Für die einen ist er ein naiver Schwachkopf, für die anderen ein Held. Was er auch anpackt, es geht schief. In Wirklichkeit zählt aber für Forrest nur Jenny, die große Liebe seines Lebens." (Quelle Klappentext Heyne)

Das war es aber auch schon. Den Film im Hinterkopf war es schwer vorstellbar, dass dieses Buch die Vorlage für den Film lieferte. Die Abweichungen waren stellenweise elementar. Innerlich habe ich den Filmemachern zu ihrem Ergebnis beglückwünscht. Das muss man erstmal hinbekommen. Was der Film an Gefühl und Emotionen mitbringt, fehlt mir in dem Buch. Dafür ging mit dem Autor die Fantasie derart durch, dass es mir schon wieder übertrieben vorkam.

Ehrlich, wenn Forrest zur NASA nach Houston geht und zusammen mit einem Affen in einem Raumschiff ins Weltall geschossen wird, passt das mit meiner Vorstellung nicht zusammen.

Nicht nur, dass die Handlung und viele Szenen komplett abwichen vom Drehbuch, war mir der Protagonist selbst anfangs nicht sonderlich sympathisch. Überhaupt schwebte mir immer der nette Tom Hanks vor Augen. Der Held im Buch hatte gar nichts mit ihm gemeinsam.
"Und dann bin ich in die Breite gegangen. Mit sechzehn hab ich's dann auf 1,95 gebracht und auf 110 Kilo." (Quelle: Buch S. 12)

Wenigstens stieß ich auf Bekannte wie Bubba und Lieutenant Dan. Es tröstete mich fast, dass Forrest und Bubba auch im Buch gemeinsame Pläne für die Zeit nach der Army schmiedeten und ins Krabbengeschäft einsteigen wollten. Unsensibel wird es, als Forrest mit Jenny zusammentrifft. Von der zarten Liebe im Hinterkopf musste ich mich lösen und den rabiaten Buchschilderungen stellen.
"Forrest, ich will, dass du mich bumst." (Quelle: Buch S. 110) Na sowas.

Spätestens als Forrest im Buch auch noch kiffte, seinen Tapferkeitsorden dem Senatspräsidenten an den Kopf warf, im Gefängnis und der Nervenheilanstalt landete, bei Kannibalen auf der Speisekarte stand, klappte ich innerlich zu. Ich wehrte mich auch gegen die Vorstellung, dass Jenny nach einem Gefängnisaufenthalt kahlköpfig daherkam. Ich wollte mir meine Illusion nicht zerstören zu lassen 😰
„Man soll sich nicht über Dinge ärgern. Denn das ist ihnen völlig egal.“ (Euripides)

Trotzdem las ich das Buch bis zum Ende. Ich wollte ja wissen, wie das Ganze ausging und nein, ich werde es euch nicht verraten. Immerhin wurde mir der Buch-Forrest im Laufe der Geschichte sympathischer, wenn er auch dem Vergleich zum Film-Forrest unterlag. Bloß gut, dass jeder Leser sein eigenes Buchempfinden durchlebt.