Montag, 13. März 2017

Montagsfrage - Bevorzugst du beim Buchkauf ein bestimmtes Coverdesign?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Ich wünsche euch einen fabelhaften Start in eine neue Woche, und die beginnt gleich mit der



Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Nein.
Ich kaufe kein Buch nach dem Cover. Das ist mir zu wenig. Zugegeben, ein ansprechendes Cover führt schnell zur Versuchung, dennoch lese ich erstmal den Klappentext und stöbere in ein paar Textstellen.
Im Buchladen lege ich immer ein besonderes Augenmerk auf die Bücher vom Diogenes Verlag. Die stets weißen Cover mit den klaren Bildern passen hervorragend zu meinen weißen Bücherregalen. Wenn dann auch noch der Lesestoff meinen Interessen entspricht - perfekt. So konnte ich schon einige Exemplare von Raymond Chandler, John Irving, Paulo Coelho, Bernhard Schlink oder Patrick Süskind u.a. für meine eigene Bibliothek erwerben.

Ad hoc finde ich tatsächlich zwei Bücher in meinem Regal, die mir beim Kauf aufgrund der Cover aufgefallen sind.


Todeswächter von Veit Etzold besticht durch die klare Einfachheit. Zudem hat mich der Autor schon einmal mit einem seiner Werke positiv überrascht. Heute wegen Glück geschlossen von Patrice Leconte hat mich im Laden sofort an ein romantisches Restaurant im Herzen Frankreichs erinnert. Nach dem Lesen des Klappentextes wollte ich das Buch unbedingt haben. Manchmal stehe ich eben auf eine wunderschöne Liebesgeschichte :-)

Und wie ist das bei dir? Bevorzugst du beim Buchkauf ein bestimmtes Coverdesign? Oder fällt das Cover nicht allzu sehr ins Gewicht?



Dienstag, 7. März 2017

Montagsfrage - Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar?

Jeden Montag wird bei Buchfresserchen eine Frage zum Thema Bücher gestellt. Eine Antwort auf die Frage ist nicht unbedingt nur am Montag erforderlich. 

Schon wieder starten wir in eine neue Woche mit einer spannenden Montagsfrage, die wie folgt lautet:



Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar? Findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Leseunterbrechungen sind eher nicht mein Ding - entweder lese ich oder nicht.

Doch ab und zu passiert es eben, gewollt oder ungewollt, wobei die ungewollten Unterbrechungen von außen auf mich einwirken. Da fragt oder sagt jemand etwas zu mir, der Strom fällt aus :-), der Fernseher läuft oder ein anderer äußerer Einfluss behindert mein Leseverhalten. Kurzzeitige Störungen beeinträchtigen nicht meinen Lesefluss. Das gilt ebenso für das Fernsehprogramm meiner Familie. Das blende ich einfach aus. Ist ja nicht jeder eine Leseratte. Bei längeren Störungen verschiebe ich das Lesen lieber auf einen späteren Zeitpunkt, komme jedoch ab derselben Stelle schnell wieder voran.

Dann gibt es ja noch die gewollten Unterbrechungen.
Lektüre mit endlos langen Kapiteln unterbreche ich manchmal selbst an einer beliebigen Stelle. Es ist dann auch kein Problem für mich, genau dort später weiterzulesen. Bin ich unterwegs bevorzuge ich Bücher mit Kurzgeschichten oder extrem kurzen Kapiteln. Es ist ja meist abschätzbar, wie lange man in der Bahn, im Wartezimmer eines Arztes oder vor sonstigen Terminen lesen kann.


Mein Buch für unterwegs ist derzeit Pariser Abenteuer, Künstlergeschichten in Kurzform, von Guy de Maupassant.

Zwar hat sich die Einteilung in ein Innen- bzw. Außenlesebuch für mich bewährt, doch strikt halten tue ich mich daran nicht. Es gibt Titel, die mein Leseverhalten nahezu herausfordern - so spannend, emotional oder ... super sind sie. Dann heißt es für mich nur noch lesen, lesen, lesen ... ob mit oder ohne Unterbrechung, Hauptsache das Buch ist dabei.

Und du? Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar? Findest du ohne Probleme in die Handlung zurück? Wie beeinflussen Störungen dein Leseverhalten?

Sonntag, 5. März 2017

Am Meer ...

Am Meer
den tosenden Wellen lauschen. Das hätte Dir heute gefallen.

Am Meer
den Sand zwischen den Fingern hindurch rieseln lassen. Gefühlt ist er nirgendwo feiner als hier.

Am Meer
den Blick in den Wolken versenken. Immer neue Gebilde formen sich.

Am Meer
den Flug der Möwen beobachten. Sie schreien und streiten wie eh und je.



Am Meer
jene Plätze aufsuchen, die wir entdeckt haben vor langer Zeit.
Ist das nicht erst gestern gewesen?

Am Meer
der inneren Stimme gehorchen, die mir sagt, es ist nie vergessen, nur vorbei.

Am Meer
der Sehnsucht nachgeben, weil die Weite unendlich ist.

Am Meer
ein Lächeln in die Ferne schicken. Es kommt von Herzen, Du weißt das.


Am Meer
bin ich Dir besonders nah. An keinem Ort dieser Welt ist die Erinnerung größer.
Eine Träne verliert sich im Sand.