Montag, 25. Juni 2018

9 Buchverfilmungen und mehr, die stark beeindrucken

Von Zeit zu Zeit bin ich aufgrund Platzmangels gezwungen, meine Bücherregale umzusortieren. Gelesene Exemplare geraten in den Hintergrund, um ungelesenen den Vortritt zu geben. Der Vorteil beim Sortieren ist, dass man alle Werke erneut in die Hand nehmen muss.

Ausschnitt aus einem meiner Bücherregale

Meine letzte Umräumaktion brachte mir eine erstaunliche Erkenntnis. Ich besitze nicht wenige verfilmte Bücher, und alle Verfilmungen habe ich gesehen und von den nachstehend genannten (fast) jedes Buch gelesen. Ein paar möchte ich euch vorstellen. Im Untergrund meiner Bücherkisten schlummern weitere Exemplare, von denen mir Film und Buch nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind.

Gleich das erste Buch, welches ich umsortierte, erinnerte mich an die monumentale Verfilmung von Margaret Mitchells VOM WINDE VERWEHT mit der großartigen Vivien Leigh als Scarlett O'Hara und Clark Gable als Rhett Butler.
Als Serie wurde einst der Roman ROOTS (Wurzeln) von Alex Haley gedreht. Das Buch steht der Verfilmung in keiner Weise nach. Zugegeben, die zwei Verfilmungen sind schon etwas älter.
Genau wie die Verfilmung des Romans DER GLÖCKNER VON NOTRE-DAME von Victor Hugo  mit Gina Lollobrigida als Esmeralda und Anthony Quinn als Quasimodo in den Hauptrollen. Es gibt hiervon auch neuere Filmversionen, die ich allerdings nicht gesehen habe.
Ein echtes Highlight unter den verfilmten Klassikern ist für mich QUO VADIS von Henryk Sienkiewicz. Das Buch habe ich verschlungen, schon wiederholt gelesen, beim Monumentalfilm liefen mir die Tränen.

Verfilmungen jüngeren Datums, die mir gefallen haben, waren der Roman von Marc Levy SOLANGE DU DA BIST. Die US-Filmkomödie fand ich richtig gelungen, aber das Buch ist noch besser, wenn man bereit ist, sich auf den fantasievollen Inhalt einzulassen. Das Buch weist dazu einige besonders feinfühlige Textstellen auf, genial.
Und wer kennt sie nicht die rührende Verfilmung des Buches DER PFERDEFLÜSTERER von Nicholas Evans. In dem Drama spielen Robert Redford, Kristin Scott Thomas und eine ganz junge Scarlett Johansson die Hauptrollen. Ich hatte zuerst das Buch gelesen, gut so. Der Film verläuft etwas anders, aber ich verrate nichts.

Nicht oft, aber es gibt sie - die Verfilmungen, welche ich gelungener fand als das Buch. Da wären DER TEUFEL TRÄGT PRADA - der Film top besetzt mit Meryl Streep und Anne Hathaway. Mit dem Buch von Lauren Weisgerber wurde ich eher mäßig warm.
FORREST GUMP, die Verfilmung mit dem großartigen Tom Hanks habe ich unzählige Male gesehen, und jedes Mal war ich begeistert. Das gleichnamige Buch von Winston Groom habe ich bisher lediglich überflogen. Ich zögere bisher mit dem Lesen, da ich befürchte, das Buch könne den Film nicht überholen. In dieser Aufzählung muss ich ebenso CUJO von Stephen King erwähnen. Hier fand ich sogar die Abweichungen des Films vom Roman noch besser.

Einige besondere Bücher, die in meinen Regalen stehen, und welche ebenso erfolgreich verfilmt wurden, möchte ich euch nicht vorenthalten. In dieser Reihe sind unbedingt nennenswert:
DIE ELENDEN von Victor Hugo, DER GRAF VON MONTE CHRISTO von Alexander Dumas, JENSEITS VON EDEN von John Steinbeck, DSCHUNGELKIND von Sabine Kuegler, DAS GEISTERHAUS von Isabel Allende, WÜSTENBLUME von Waris Dirie, DER MEDICUS von Noah Gordon, DER VORLESER von Bernhard Schlink und DAS PARFÜM von Patrick Süskind und und und ... Meine Liste ist zwar noch länger, aber ich höre jetzt an dieser Stelle auf :-)

Wenn ihr eure Bücherregale durchstöbert, werdet ihr staunen, wie viele Bücher die Grundlage für eine Verfilmung bildeten. Trotz aller Filmerlebnisse 👀 komme ich letztlich jedoch nur zu dem einen FAZIT:
→→   📖 Ich liebe das Lesen und meine Bücher 💕 📚





Dienstag, 19. Juni 2018

Wie ich das Geheimnis vom Schreiben für mich entdeckte

Bereits während der Schulzeit begann ich Stimmungen, Träume, Sehnsüchte und Ängste festzuhalten. Es entstanden viele beschriebene Seiten in meinem Tagebuch - natürlich alles streng geheim. Irgendwann kamen kleinere Geschichten hinzu, später längere. Beruflich und familiär bedingt, geriet das Schreiben zunächst in den Hintergrund, doch in Gedanken trug ich stets den Traum von eigenen Büchern mit mir herum.
Und ein Erlebnis beflügelte mich, in meinem Wunsch zu schreiben. Oder legte es gar den Grundstein? Davon möchte ich euch erzählen:


Es war im Juli 2007. Ich machte Urlaub in den USA und verbrachte den Nachmittag im Monument Valley bis es dämmerte. Abends verwandelte die untergehende Sonne diese traumhafte Landschaft in ein einzigartiges Farbenspiel. Die letzten warmen Sonnenstrahlen auf meiner Haut genießend blinzelte ich in die blutrote Scheibe, als sich ein rosafarbenes Wolkengebilde in mein Blickfeld schob. Seltsame Zeichen türmten sich am Himmel und bei näherer Betrachtung gewahrte ich eine Schrift - meine Schrift. 
Ein hauchzarter Wind veränderte fortwährend diese Wolkenschrift. Ich sah Wörter sich formen, die einander ähnelten in den herrlichsten Rottönen, versuchte zu lesen und vergaß die Zeit. Versunken in einem großartigen Naturschauspiel wünschte ich, diese Momente mögen niemals vergehen. Doch wie alle verblassten auch diese. Die Dunkelheit schritt unabänderlich voran, und mit der sinkenden Sonne am Horizont verwischten die zarten Wolkenworte. Noch ehe die Finsternis den ganzen Zauber für immer fortdrängt hatte, erfasste ich dessen Sinn: SCHREIBE.

Ein einziges Wort, mehr nicht. Ob es tatsächlich je dort gestanden hat oder einzig meiner Fantasie entsprungen ist, vermag ich heute nicht mehr zu sagen. Jedenfalls blieb mir das bewegende Himmelsschauspiel für immer in Erinnerung. Ich setzte mich hin und fing an zu schreiben und schrieb und schrieb.

Eines Tages bot sich mir die Möglichkeit, über eine qualitativ hochwertige Weiterbildung meinen Schreibstil zu festigen und auszubauen. Ich erlernte das Handwerk des Autoren in einem Fernstudium und brachte nach erfolgreichem Abschluss meine verfassten Aufzeichnungen endlich in literarische Formen.

Heute schlummern meine Werke in der berühmten Schublade. Mal ist nicht der richtige Zeitpunkt für eine Veröffentlichung, mal liegen sie zur erneuten Überarbeitung, mal liest sie jemand Korrektur, mal hapert es an einer ausgefeilten Marketingstrategie. Es gibt stets einen Grund, das Publizieren zu verschieben. So konnte ich mich bisher nicht entschließen, einen weiteren Vorstoß auf den Buchmarkt zu wagen. Meine Manuskripte und ich sind noch nicht soweit. Deshalb blieb es bisher bei nur einer Veröffentlichung, obwohl genau das heutzutage denkbar einfach ist. Zu einfach und zu schnell - und schon ist die Chance vertan, den Leser nachhaltig zu fesseln.

Der passende Artikel in der Self-Publisher-Bibel Sorry, Ihr Roman oder Sachbuch ist noch nicht so weit! übermittelte mir die perfekten Denkanstösse, mit dem Herausgeben noch zu warten. So schreibe ich weiterhin, befasse mich mit dem Schreibhandwerk und sammele umfassende Schreiberfahrungen. 
Und eines Tages tue ich es mit Sicherheit: speichern und veröffentlichen.

Montag, 11. Juni 2018

Ein einfacher Weg, wie du mich sicher im Sozialen Netzwerk findest

Nachdem ich einige Monate neben meinem Facebook-Profil eine Facebook-Seite betrieben habe, entschloss ich mich nun im Zuge der veränderten DSGVO meine noch junge Autorenseite wieder vom Netz zu nehmen. Der eine oder andere Fan hat es bereits bemerkt.

Warum wollte ich eine Facebook-Seite?
Facebook ist eben das Netzwerk mit Millionen Nutzern. Gerade als Autorin wollte ich mich mit meiner Seite euch, meinen Lesern, noch besser präsentieren, euch über meine Projekte informieren, mit euch interagieren und euch die Person hinter der Buchliebe vorstellen: nämlich mich, alles gemixt mit einem Schuss Humor, Kreativität und Spontanität.
Hinter dem Gedanken, meine Seite zu füttern und für euch interessant zu gestalten, stand ein Social Mediaplan, an dem ich wochenlang gefeilt habe, und den ich jetzt erneut überarbeiten musste.

Wie sieht nun mein Fahrplan im Social Media Netzwerk aus? Wo findet ihr mich?


Ich bin für eine klare Linie - Woche für Woche, denn die bringt Übersichtlichkeit, stillt die Neugier und schafft Erwartungen. Regelmäßige Social Media Präsenz lenkt die Aufmerksamkeit auf mich und die wechselnden Inhalte der Beiträge erzeugen Spannung. Meine Angebote folgen einem konzeptionellen Plan, den ich versuche, umzusetzen, ohne einem starren Muster zu unterliegen.
Sie münden stets auf meiner Website, die ich zeitnah aktuell halte.

Hier findet ihr motivierende Bildzitate, Schreibnotizen der Woche, den Link zu meinem gegenwärtigen Blogartikel, Einblicke in laufende und bestehende Buchprojekte, Humorvolles zum Lächeln sowie Fragen und Rätsel rund um Bücher. Daneben bleibt viel Raum für spontane Ideen. Die Themen variieren wechselseitig und unterliegen aktuellen Gegebenheiten. Also alle informativen Beiträge halte ich letzten Endes auf meiner Homepage www.silkeboldt.de fest.
Stöbert doch einfach mal oder schaut auf meinem Blog vorbei: Silkes Blog.

Erfolgreiche Facebook-Seiten-Betreiber begeistern ihre Fans mit unwiderstehlichen Angeboten, mit Gewinnspielen und bedanken sich mit Give-aways. Nun in dieser Hinsicht werde ich mir zukünftig etwas einfallen lassen. Ist die Zeit gekommen, werde ich darauf aufmerksam machen.
Gelegentlich gestatte ich mir eine Auszeit vom sozialen Netzwerk und nutze diese, um mich verstärkt meiner Kreativität zu widmen.

Online bin ich übrigens hier überall präsent:


Nebenbei bemerkt halte ich nichts davon, euch mit Werbung zu überschütten. Hartnäckige Werbepostings schreibender Kollegen m/w führen bei mir als Leserin selbst zu trotzigen Reaktionen bis hin zum Entfreunden/Entfernen.
Es ist mir ein Anliegen, euch mit jedem Beitrag informative Inhalte rund um die Themen Bücher, Schreiben, Projekte, Buchmarketing oder mich zu bieten. Möge mir das gelingen! Und zaubert ein Artikel ein Lächeln auf euer Gesicht, habe ich alles richtig gemacht.

Ich bedanke mich für jede Unterstützung.





Montag, 4. Juni 2018

5 beeindruckende Lese-Plätze garantieren Glück

Vor einiger Zeit habe ich euch entführt auf eine sommerliche Reise an meine Lieblings-Lese-Orte im Inland.

Da Reisen und Bücher genial zusammenpassen, habe ich neben örtlichen Highlights auch traumhafte Leseplätze im Ausland für mich entdeckt. Von all diesen Orten fiel mir einst die Trennung schwer, denn ihnen wohnte ein besonderer Zauber inne.

Mein absoluter Favorit unter den Leseplätzen steht in Cornwall.

Wer schon einmal ein Buch von Rosamunde Pilcher gelesen oder eine Verfilmung gesehen hat, fühlt sich von diesem Ort sofort magisch angezogen. So seicht auch die literarische Vorlage anmutet, vor dieser Kulisse fühlt sich der Kitsch unglaublich echt an. Dieses Fleckchen Erde prägt neben traumhafter Stille vor allem das Meer.

Neben meinem Buch genoss ich die cornische Küste mit den anbrandenden Wellen. Ich empfand einfach nur pures Glück und verweilte stundenlang an diesem Ort.







Auch für die einsame Bank auf Honeymoon Island/Florida gerate ich nahezu ins Schwärmen. Die exotisch wirkende Insel im Golf von Mexiko mit ihrer himmlichen Ruhe liegt scheinbar fernab jeglicher Zivilisation, doch Clearwater ist nur ein paar Meilen weit entfernt.










Im Südwesten der grünen Insel Irland liegt Valentia Island.
Im County Kerry gibt es zwei stille Plätze mit zwar nur mäßigem Sonnenschein, dafür aber überzeugen Irlands wilde Natur sowie die ländliche Idylle.





Ein Hauch von Tausendundeiner Nacht glitzert über Dubai. Jeder Sonnentag im Atlantis The Palm lädt ein, das märchenhafte Reich der Fantasie zu erkunden.


So verschieden diese Leseorte auch waren, eines verband sie alle miteinander: die beeindruckende Schönheit. Natürlich gibt es darüber hinaus weitere Plätzchen, die Glücksgefühle versprechen, aber alle aufgeführten Orte strahlten eine Magie aus, von der ich wochenlang gezehrt habe.

Eines ist gewiss, wenn die Umstände es zulassen, kehre ich irgendwann zurück an jene Leseplätze mit Glücksgarantie.