Montag, 17. Dezember 2018

Jahresrückblick ... Packe deinen Koffer und nimm diese 5 Bücher mit auf die Reise

Das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende entgegen.

Das ist ein guter Zeitpunkt, zurückzublicken.
Bisher habe ich 60 Bücher gelesen, ein paar weniger als im letzten Jahr, dafür waren einige seitenstarke Exemplare dabei. Vielleicht erhöht es sich bis Jahresende noch ein bisschen, aber im Grunde ist es unerheblich.

Unter den gelesenen waren 5 Bücher, die eine Leere hinterließen nach dem Lesen der letzten Seite.
Kennst du dieses Gefühl?
Du bist mittendrin in dieser anderen Welt, leidest, bangst, kämpfst, gibst alles und dann ... lösen sich die Probleme, haben die Haupthelden zu sich gefunden - ist die letzte Seite des Buches viel zu schnell erreicht.
Du sitzt und denkst: schade. Das Buch hallt in dir nach, du blätterst noch ein wenig zwischen den Seiten, ehe du es aus der Hand legst natürlich mit dem Vorsatz, es bald erneut zu lesen.

Du glaubst das nicht?
Solltest du an den Feiertagen inklusive dem Jahreswechsel verreisen, dann packe deinen Koffer und nimm diese 5 Bücher mit:

1. Die andere Seite des Himmels - Jeannette Walls

2. Die Reise ans Ende der Welt - Henning Mankell

3. Maze Runner, Die Auserwählten im Labyrinth - James Dashner

4. Was kostet der Tod? - Leslie Parrish

5. Wolf Creek, Höllisches Outback - Greg McLean + Aaron Sterns


Alle 5 Bücher hinterlassen das oben beschriebene Gefühl, sofern du dich auf sie einlässt.
Sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Vom Thriller, über Drama, ein wenig Liebe bis hin zu Jugend/Fantasie ist alles dabei. Viel Spaß beim Lesen!
Die Tage zwischen den Jahren bieten sich an für ein wenig Entspannung, Zeit für die Familie und Ruhe zum Genießen.

Und egal, ob du die Tage zum Jahreswechsel Zuhause oder auf Reisen verbringst:
Ich wünsche dir und deiner Familie besinnliche Weihnachten, eine frohe Zeit und einen guten Rutsch ins Jahr 2019. Bis zum nächsten Jahr.

Ich bedanke mich bei euch, meinen treuen Lesern, für euer Interesse an meinen Beiträgen und freue mich, wenn ihr auch im neuen Jahr meinen Blog sowie meine Homepage www.silkeboldt.de besucht.




Montag, 10. Dezember 2018

Warum Pia meine Hauptheldin ist und das Meer lächelt ...

Um nicht nahtlos von einem Verbrecher zum nächsten zu jagen, lese ich zwischendurch Bücher anderer Genres.
Auf einem Wühltisch stieß ich auf das Buch Signora Pia und das Lächeln des Meeres von Roberta Gregorio. Die Autorin war mir völlig unbekannt, aber Cover, Titel und Klappentext des Buches machten mich derart neugierig, dass ich das preisreduzierte Mängelexemplar unbedingt haben musste. Ein geringfügiger Schaden an der Rückwand des Covers hat mich noch nie vom Kauf abgehalten.


Was soll ich sagen?
Seitdem ich es gelesen habe, gehört es zu meinen Lieblingsbüchern.
Es liest sich mit der Leichtigkeit eines Sommers in Italien. Das Land mag ich ohnehin und das Meer sowieso. Sonne, Strand und Meer - allein diese drei Faktoren wecken meine Begeisterung. Wenn dann noch Liebe, Verwicklungen und Streit in einer Geschichte hinzukommen, ist der kurzweilige Lesespaß perfekt. Signora Pia mauserte sich zu meinem Liebling. Mit ihr könnte ich mich identifizieren als Hauptheldin des Romans.

Doch wer ist sie? Wie hat sie das geschafft?
Die zauberhafte Pia, die ihre Bedürfnisse stets hinter die der Familie stellt, berührt in ihrem Wunsch nach der Erfüllung ihrer Träume. Nur scheinen die so gar nicht kompatibel mit den Interessen der anderen. Mal nachdenklich, mal heiter, mal geheimnisvoll geht die Protagonistin ihren Weg, der sicher nicht einfach ist, aber am Ende zu sich selbst führt. Der sanfte Spannungsbogen trägt Pia wie auf den Wellen des Meeres, mal auf und mal ab, mit einem Lächeln, welches das Herz berührt.

Inzwischen habe ich dieses Buch erneut gelesen. Es begeisterte mich ein weiteres Mal, weil es mich auf sympathische Weise in eine Welt zieht, die mich für eine Weile ringsum alles vergessen und träumen lässt.
Und wer lässt sich nicht mal gern in eine Traumwelt fallen?











Montag, 3. Dezember 2018

3 Bücher mit verblüffenden Zitaten, die dich garantiert nicht loslassen

Es gibt Bücher, die lassen einen nicht mehr los. Sei es, weil sie besonders spannend, realitätsnah oder eben poetisch sind. Mir gehen 3 Bücher nicht mehr aus dem Kopf. Zugegeben, es gibt da noch mehr, aber ich will mich nur auf die nachfolgenden beschränken.

3 Bücher wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, doch mit zahlreichen bemerkenswerten, poetischen Textstellen versehen. Diese unterliegen zwar meiner persönlichen, subjektiven Ansicht, doch ein auszugsweiser Blick darauf mag ein wenig Verständnis vermitteln. 
Diese besonderen Buchzitate habe ich übrigens mit kleinen Klebezetteln an den entsprechenden Buchseiten gekennzeichnet, so dass diese sofort auffindbar sind. Die Bücher stehen somit reichlich geschmückt in meinem Bücherregal.


Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón stellt in jeder Hinsicht alle meine Bücher in den Schatten. Nicht nur inhaltlich, auch sprachlich ist dieses Buch ein Volltreffer. Neben der Geschichte zogen mich die zahlreichen, besonders stilsicheren Formulierungen in ihren Bann bis zum Schluss. Das Buch ist eine wunderbare Hommage an Bücher und das Lesen und ein Juwel in meinem Bücherregal. 
Zitat:
"Ein bedeutungsloses Leben saust vorbei wie ein Zug, der am eigenen Bahnhof nicht hält."
...
"Ich steckte die Blume in die Manteltasche und ging, unfähig, das Lebewohl auszusprechen, das ich mitgebracht hatte."

Die erschütternd-komische Liebesgeschichte Solange du da bist von Marc Levy stimmt nachdenklich über das Leben, den Tod oder die Zeit dazwischen. Ist man bereit, sich fallen zu lassen in eine fantasievolle Story, wird man als Leser nicht nur in ein Abenteuer mit Sogwirkung entführt, sondern bekommt reichlich Kost an besonderen Buchzitaten serviert. Schmerz und Humor ergänzen sich auf eine wundervolle Weise.
Zitat:
"Denn gerade während man rechnet und das Für und Wider gegeneinander abwägt, geht das Leben an einem vorbei."
...
"Was gestern war ist vergangen, das Morgen ist noch nicht da, was zählt, ist das Heute, die Gegenwart."

Der Roman Stiller Schrei von Shelley Coriell überraschte mich und entwickelte beim Lesen einen immensen Sog. Der Mix aus Krimi, Thriller und Erotik gepaart mit einigen bemerkenswerten Buchzitaten blieb mir nachhaltig im Gedächtnis. Zudem wartet die rasante Story mit überraschenden Wendungen auf. Diese Mischung lädt ein, das Buch erneut zur Hand zu nehmen.
Zitat:
"Ihre Züge waren wie das Wasser mit goldenem Mondlicht besprenkelt ..."
...
"Eine angenehme, tintenschwarze Dunkelheit färbte den Himmel."

Bücher sind geprägt vom Schreibstil des Autoren, der Erzählperspektive, dem Aufbau der Geschichte und ihrer Aussage. Doch neben diesen und weiteren Elementen zählen eben auch winzige Details: ein Wort, eine Wortgruppe oder ein besonders gelungener Satz. 
Genau diese Zusammensetzung lässt das Lesen zum Erlebnis werden.