Dienstag, 10. September 2013

Das Plakat als Marketinginstrument


Um mein Buch zu promoten, überlege ich mir ständig neue Aktivitäten, meine Zielgruppe anzusprechen. Das breite Feld der Marketinginstrumente gilt es zielorientiert an deren Bedürfnisse anzupassen, um eine dauerhafte Kundenbindung aufzubauen.
Nun habe ich mich aber auf ein Feld begeben, welches hart umkämpft und breit gesät ist.
Meine potentiellen Leser werden geradezu überschüttet mit Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt. Aus der Masse herauszustechen, ist eine Kampfansage. Dieser Weg benötigt einen langen Atem.

Neben einem Zeitungsartikel, ein weiterer folgt in Kürze, Buchvorstellungen, Flyern, Lesungen, Twitterrunden, Facebookeinträgen und Empfehlungen arbeite ich beständig an meiner Homepage und dem Blog. Diese Thematik aktuell und interessant zu halten, ist mir ein inneres Bedürfnis. Das World Wide Web ist nun mal ein wichtiges Medium. Zur Informationsbeschaffung gesellt sich über das Internet natürlich auch der Einkauf eines bestimmten Produktes.
In diesem Fall meines Buches.
Das Netz prägt zunehmend mehr auch das Kaufverhalten meiner Leser. Schnell ist das Buch bei Amazon gesichtet, zügig sich darüber informiert und im günstigsten Fall wird es käuflich erworben.

Die Bekanntheit meines Regiokrimis zu steigern, habe ich mir zielorientiert auf die Fahne geschrieben. Dafür entschied ich mich für ein Medium aus der Print-Werbung.

Das Plakat

Als Fachwirtin für Direktmarketing sind mir die Vor- und Nachteile dieser Art Werbung durchaus geläufig. Doch wollte ich die Wirkung der weitgehend zufälligen Kontakte einfach auspropieren, da der Inhalt meiner Botschaft für den potentiellen Leser nahezu sofort und verzögerungsfrei ankommt. Vor einigen Monaten habe ich für 10 Tage eine Plakatwand an einer stark frequentierten Einkaufsquelle unseres Ortes gebucht. Mein Krimi spielt in, eben meinem Wohnort. Zum Glück hatte ich einen kompetenten Partner an meiner Seite, denn die Herstellung des Printmediums hätte ich allein nicht hinbekommen.

An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Jens Duve 
von der  Werbeagentur bm&partner Rostock für die starke Leistung der Plakatgestaltung sowie Druckvorbereitung.

Mein Plakat hängt seit einer Woche am besten Werbeplatz des Ortes in unmittelbarer Nähe anderer. Und doch entfaltet es eine ganz eigene Aura. Jeden Tag fahre ich vorbei, und sei es nur kurzzeitig, seine Wirkung auf die Leute zu beobachten. Der Blick eines jeden Betrachters zielt genau auf mein Plakat. Da mischt sich schon ein wenig Stolz in mein Gemüt.
Natürlich ist mir bewusst, dass das Plakat den niedrigsten Interaktivitätslevel aufweist. Trotzdem habe ich drei Möglichkeiten des wechselseitigen Kontaktes angegeben. Bis Freitag hängt es noch an diesem Werbeplatz und im Dezember, um Nikolaus, folgt ein zweites. Dazwischen erscheint ein Beitrag mit Bild über mich und mein Buch in unserer Ortsbroschüre.

Ob diese Aktivitäten den Verkauf meines Werkes "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" nach vorne bringen, muss sich noch herausstellen. Doch will ich nichts unversucht lassen und schreite auf meinem Weg weiter, frei nach dem Motto:

Auch langsamen Schrittes erreicht man sein Ziel oder bildlich gesprochen, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen :-)
Schauen Sie mal! So sieht die Aktion aktuell aus.





In der Gesamtheit legte ich großen Wert auf einen hohen Wiedererkennungsfaktor. Das ist gelungen.
Und welche Aktionen prefärieren Sie, Ihr Produkt voranzubringen?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Aktivitäten und eine innere Zufriedenheit.



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