Montag, 27. August 2018

Ellas Autoreninterview mit mir

In regelmäßigen Abständen führte meine liebe Autorenkollegin Ella Larssen interessante Interviews mit ausgewählten Autoren und Autorinnen.

Auch ich erhielt von ihr die Anfrage, ob ich nicht dabei sein wolle. Und ob! Ich war Feuer und Flamme und freute mich über ihr Interesse an mir und meiner Arbeit.

Ihre Fragen gaben mir den Anstoß, genauer über meinen schriftstellerischen Werdegang sowie die zukünftigen Projekte nachzudenken und meine Überlegungen in Worte zu fassen. So gründlich hatte ich noch nie über alles nachgedacht. Doch es hat sich gelohnt. Herausgekommen ist ein Interview, welches hunderprozentig mein ICH widerspiegelt. 

Das Interview mit Ella, wichtige Links zu meinen Social Media Kanälen sowie eine Kurzvorstellung meines Krimis IM ZAUBER DER MADONNA findest du auf meiner Website.

Im Zauber der Madonna, Kriminalroman Silke Boldt


Das Autoreninterview mit mir findest du hier: Interview mit der Autorin Silke Boldt

Im Zauber der Madonna, Kriminalroman Silke Boldt

An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal herzlich bei Ella Larssen für ihre Mühe und Unterstützung. 

Die Vernetzung mit den Kollegen ist Teil des Rückgrats eines jeden Autoren. #autorenleben
(Click-to-Tweet)

Meinen Lesern und Interessenten wünsche ich viel Spaß beim Lesen des Interviews und beim Stöbern auf den Websites 👀

Montag, 20. August 2018

3 Urlaubsorte, diesen Sommer neu entdeckt

Dieses Jahr verbrachte ich meinen Sommerurlaub in Ungarn und Österreich. Nach vielen Jahren habe ich erstmals wieder Budapest und Wien besucht.

Ein paar Tage genoss ich das Leben ohne Internet, gewann neue Eindrücke und Ausblicke. Ohne Stress hatte ich endlich genügend Zeit zum Nachdenken über das eigene Ich, die Arbeit, die Ausrichtung und die Zukunft.
Hurra, geht doch! Aber ... der Urlaub war viel zu kurz. Die Stunden eilten viel zu schnell vorbei.

Ich schlenderte durch Budapest, sog das quirlige Stadtbild, welches geprägt durch eine Vielzahl junger Leute war, tief in mir auf. Täglich fuhren die Fährschiffe auf der Donau mit bunten Lichtern bis spät in die Nacht, Cafés und Restaurants waren bis auf den letzten Platz besetzt, Lachen und Fröhlichkeit in einer Großstadt im Herzen Europas.

Ein berührender Anblick waren die ca. 60 Paar Schuhe aus Metall südlich des Parlamentsgebäudes. Still erinnern sie an die Hinrichtung der verfolgten Juden in Budapest, welche einst an der Donau erschossen wurden.


Doch mitten in die Gedanken an all die Unschuldigen quetschte sich auch das erhebende Gefühl jener Freiheit, die einst zum Symbol neuer Perspektiven mutierte. Ich möchte es niemals missen.
Danke Budapest und deinen freundlichen Einwohnern!



Neue Wege und ganz viel Zeit zum Lesen fand ich am Balaton. In dösiger Hitze schrieb ich keine einzige Zeile, wenn ich meine Reiseaufzeichnungen einmal außer Acht lasse. Dafür sammelte ich neue Ideen, stellte manch Vorhandene infrage. Vielleicht sollte ich künftig mehr meinem inneren Ich lauschen.

Ich fühlte mich selten so erholt. Auf Wiedersehen am Balaton!


Volksgarten Wien mit Blick auf das Rathaus


Last but not least, verliebt in Wien, wie ist das möglich. Es genügen ein paar Worte: die Stadt faszinierte mich.
Sie trägt zu Recht den Titel der lebenswertesten Stadt.
Jedes Highlight habe ich abgelaufen. Ich wollte alles in kurzer Zeit. Meine Füße haben das gespürt. Doch was bedeutet schon der physische Schmerz gegen den eines sich verzehrenden Herzens angesichts der geballten Schönheit dieser Stadt?

Eines Tages kehre ich dorthin zurück, so viel ist sicher. Vielleicht für länger - wer weiß. Vielleicht für ein paar Momente, und seien es nur Augenblicke, um diese City mit jeder Faser zu genießen.



Ohne Frage wäre ich gern länger in Wien geblieben, doch die Pflicht ließ sich nicht abschütteln.

Kleiner Tipp: Das 5*Hotel Topazz steht mitten in der Innenstadt, in der Nähe des Stephansdoms, und bietet oft günstige Angebote zur Übernachtung. Die "Bullaugenfenster" des Hotels erinnern an die eines Schiffes.

Inzwischen hat mich der Alltag wieder fest im Griff, aber die Erinnerungen an wunderschöne Urlaubstage begleiten mich fortan. Allen, denen der Urlaub noch bevorsteht, wünsche ich eine unbeschwerte freie Zeit!


Montag, 23. Juli 2018

Wie du jetzt 5x deinen Lesesommer neu entdeckst

Sommerzeit ist Lesezeit - in Büchern, Zeitschriften oder eben auf Blogs.
5 meiner Beiträge habe ich für deinen Lesesommer zusammengestellt. Viel Spaß beim Stöbern!



Eine sommerliche Reise an meine Lieblings-Lese-Orte
Unumstritten ist das Lesen Teil meiner Lieblingsbeschäftigungen.
Doch wo liest es sich am besten?


                         

... Ich habe ... einige viel besuchte Orte für mich neu entdeckt. 
Ganz wunderbare Leseplätze außer Haus, die ich gern und immer wieder aufgesucht habe. 

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Zwischen Traum und Fantasie

Immer, wenn ich ein neues Schreibprojekt starte, ging dem ein Traum voraus 
oder die Fantasie mit mir durch. 


Wie ist das mit der Fantasie, 
mit dieser Fähigkeit, sich Dinge ausdenken 
und vorstellen zu können? 
Mir widerfährt mitunter nur ein Satz, 
ein Wort, eine Person oder eine Situation, 
manchmal ein Traum, und schon regt sich 
meine Fantasie um einen künstlerischen 
Einfall. 
Es ist das Leben, das mir die Zutaten reicht. 

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Empfehlenswerte Lesefavoriten
Von den gelesenen Büchern 2017 waren die nachfolgenden meine Favoriten, weil sie sich durch 
sprachlich besondere Textstellen, kurzweilige Plots, spritzige Dialoge, überraschende
Wendungen, gefühlvolle oder mitreißende Stories, markante Charaktere oder interessantem
Hintergrundwissen ausgezeichnet haben.


Ein fantastischer Lesespass, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Weitere LeseFavoriten, die mir besonders gefallen haben, findest du hier.

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Wie ich das Geheimnis vom Schreiben für mich entdeckte
Bereits während der Schulzeit begann ich Stimmungen, Träume, Sehnsüchte und Ängste 
festzuhalten. Es entstanden viele beschriebene Seiten in meinem Tagebuch -
natürlich alles streng geheim. Irgendwann kamen kleinere Geschichten hinzu, später längere. 
Beruflich und familiär bedingt, geriet das Schreiben zunächst in den Hintergrund, doch in 
Gedanken trug ich stets den Traum von eigenen Büchern mit mir herum. 

                                                                     

Und ein Erlebnis beflügelte mich, in meinem Wunsch zu schreiben. 
Oder legte es gar den Grundstein? Davon erzähle ich hier.

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5 beeindruckende Lese-Plätze garantieren Glück


Da Reisen und Bücher genial zusammenpassen, habe ich neben örtlichen Highlights auch 
traumhafte Leseplätze im Ausland für mich entdeckt. 

Von all diesen Orten fiel mir einst die Trennung schwer, denn ihnen wohnte ein besonderer 
Zauber inne.


Natürlich gibt es weitere Plätze, die Glücksgefühle versprechen, aber alle aufgeführten Orte 
strahlten eine Magie aus, von der ich wochenlang gezehrt habe. Lies mal hier.

                            😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎😎

Was für ein Lesesommer - das Wetter spielt mit, die Sonne strahlt und bald geht es los ...
Der Sommer wird heiß. Ich jedenfalls wünsche euch glückliche Tage, unvergessliche 
Momente und eine Wahnsinns-Lesezeit. Bis bald! Wir lesen uns wieder 👀 😉



Montag, 16. Juli 2018

5 Autorentipps, die deine Kreativität effektiv unterstützen

Dem einen Autor ist mehr, dem anderen weniger Talent beschieden, doch jeder Schreibende möchte seine Leser begeistern. Kämen da nicht die Momente des Zweifels, unter denen die Kreativität leidet.

Büchertipps und Schreibhelfer
Auch ich erlebte bereits diese Augenblicke, in denen ich meine Einfälle nicht in produktive Bahnen lenken konnte. Zwar sprudelten die Ideen und die Gedanken wirbelten, doch schlussendlich war ich mit dem Geschriebenen unzufrieden und stellte einige Dinge infrage.
Es folgte die Spurensuche im Internet nach wertvollen Schreibtipps, welche mir bei der Umsetzung des künstlerischen Handwerks behilflich sein können. Ich entdeckte Seiten, die mich in meiner Arbeit bestärkten und mein Schreiben wieder voran brachten. Die Links dazu möchte ich gern an euch weitergeben.

Um die Idee für ein Werk komplex zusammenzufassen, hilft ein übersichtlicher Plot-Plan.
#schreiben

Der veranschaulicht wichtige Stationen und Wendepunkte. Spätestens, wenn sich die Idee beim Schreiben verirrt und auf halber Strecke hängenbleibt, bist du bereit für einen Plot-Plan. Diese Erfahrung blieb mir nicht erspart 😐 Auf dem Rindlerwahn Blog findest du Antwort auf die Frage: Wie erstelle ich einen Plot-Plan? 

Jeder Autor sollte die Figuren des eigenen Werkes bestens kennen. #schreiben (Click-to-Tweet)

Dass ich im Vorfeld mehr über diese nachdenken und mir gründlich Zeit für die Charaktere nehmen muss, habe ich selbst erlebt. Teile meiner Geschichte haben sich verselbständigt und mündeten in unglaubwürdigen Handlungen meiner Hauptfiguren und damit anders als es ursprünglich gedacht war. Doch wie verleiht man als Autor seinen Figuren glaubwürdige Motivationen? 
Die Selfpublisherbibel gibt Auskunft darüber: Alles was du über deine Figuren wissen musst.

Jetzt willst du nur noch schreiben und überlegst dir deinen Romananfang? Wie du nicht starten solltest, findest du im Literaturcafe: Die 5 peinlichsten Romananfänge sind dort aufgelistet.

Damit Spannung und Dramaturgie in deinem Roman nie nachlassen und du den Wechsel mit der Entspannung hinkriegst, bietet die Selfpublisherbibel noch einen Tipp für dich:

Übrigens schreibe ich meine Werke mit Papyrus Autor, für mich das beste Schreibprogramm.
Das c´t Magazin urteilte darüber: "Papyrus ist ein professionelles Paket, das bezüglich Programmgröße, Geschwindigkeit und Stabilität Platzhirsche wie Word oder OpenOffice auf die Ränge verweist."
Schreiben, Korrigieren, Stil- und Lesbarkeitsanalyse sind unschlagbare Argumente für dieses Schreibprogramm. Ich möchte es nicht mehr missen.

Über die genannten Schreibtipps hinaus habe ich weitere bewährte entdeckt, die deine Kreativität effektiv unterstützen und dein Schreiben garantiert verbessern. Aber die stelle ich in einem anderen Beitrag vor.
Bis dahin wünsche ich dir viel Spaß beim Schreiben!





Montag, 9. Juli 2018

Recherche vor dem Schreiben - So erreichst du Glaubwürdigkeit


Ortskirche Mahlow
Die Recherche für ein Buch nimmt vor dem Schreiben immer einen großen Teil meiner Zeit in Anspruch. Ich will die Vorgänge, Sachbereiche, Zusammenhänge meines Stoffes kennen und verstehen, damit ich eine Geschichte glaubwürdig erzählen kann.
Doch nicht alles, was ich herausgefinde, schreibe ich später in meinem Buch nieder. 



So verfuhr ich auch mit meinem Krimi IM ZAUBER DER MADONNA. 


Was habe ich gemacht?

Nachdem ich das Thema, die Handlung und die Figuren für mein Werk grob sondiert hatte, sammelte ich, was ich bekommen konnte. Jeder Information bin ich sorgfältig nachgegangen. Ich legte mir einen Ordner an, eine Vorgehensweise, die ich für jedes neue Projekt beibehalten habe. So heftete ich passende Artikel, Übersichten oder Anmerkungen ab.  Zugegeben, klingt altmodisch und mein Aktenschrank füllt sich langsam, aber ich mag mein System. Nun ja, jeder nach seiner Fasson.


Für meinen Krimi durchforstete ich das Internet stundenlang, sichtete verwertbares Material und favorisierte nicht wenige Seiten. Angefangen beim Schauplatz, dem Ort Mahlow, beschäftigte ich mich intensiv mit den einzelnen Todesarten, den Aufgaben der Spurensicherung und den Folgen einer kriminellen Straftat. Auf den Seiten der Internetwache Brandenburg verschaffte ich mir einen Überblick über Dienstgrade, Aufstiegsmöglichkeiten und Zuständigkeiten der Polizei. Unterstützung fand ich auch in der näheren Umgebung. Eine ortsansässige Polizistin vermittelte mir einen Teil ihres umfangreichen Fachwissens. 
Darüber hinaus griff ich in der örtlichen Bibliothek gern zu Kindersachbüchern wie z. Bsp. den Reihen memo Wissen oder Wieso?Weshalb?Warum? 

Kindersachbücher sind informativ und erläutern in übersichtlichen Details jeden noch so komplizierten Vorgang. #autorenleben #recherche 


Ich las und las und las. Dabei wollte ich doch schreiben. Aber durch die gründliche Recherche erfuhr ich von Hintergründen, die mir bis dahin verborgen geblieben waren. Mitunter schockierten mich die detaillierten Ausführungen wahrer Begebenheiten. Exemplarisch dafür stehen die nachfolgenden Werke, mit denen ich mich gründlich beschäftigt habe: 


Die Sprache der Toten: Ungeklärte Todesfälle auf dem Seziertisch von Hans Pfeiffer
Die Spuren der Toten: Ungeklärte Todesfälle auf dem Seziertisch von Hans Pfeiffer
Kriminalisten im Verhör. Berichte. Kriminalisten im Einsatz von Manfred Drews

Recherche vor Ort


Nach manch haarsträubenden Momenten tauschte ich meine Recherche bei Hans Pfeiffer & Co. gegen die Erkundung realer Örtlichkeiten ein. So bin ich an allen erwähnten Orten meines Krimis auch persönlich gewesen.


Innenhof der Ortskirche Mahlow


Mit der Recherche in den Sachbüchern forschte ich in mir völlig neuen Fachgebieten, welche ich mir bei Weitem nicht erschlossen habe. Durch das Eindringen in fremde Materien eignete ich mir umfangreiches Wissen an, das sich auf den Charakter meiner Krimi-Figuren auswirkte. 



Was folgte dann?


Nach der Recherche wusste ich um die Dringlichkeit einer detaillierten Figurenkartei. 



Das Anlegen einer Figurendatei ist wichtiger Bestandteil meiner Schreibprojekte. 
#autorenleben



Die detaillierte Aufschlüsselung der Charaktere verlangt einige weitere Überlegungen im Vorfeld des Schreibens ab. Aber davon erzähle ich euch ein anderes Mal.