Mittwoch, 9. März 2016

Was ich noch sagen wollte ... Danke


Lieben Dank allen Gratulanten!

Ich habe mich riesig über die zahlreichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag gefreut. Mit Sonne im Herzen und Tränen in den Augen danke ich all den lieben Menschen, die an mich gedacht haben. Ich habe einen unvergesslichen Tag erlebt und nehme ein Stück Gelassenheit mit in das neue Lebensjahr. 

Vielleicht ist es mir möglich, von Zeit zu Zeit an Jean Pauls Worte zu denken.

"Man muss einmal eine Zeit ohne Plan erleben, wo man von der Zukunft nichts verlangt als die Fortsetzung der Gegenwart." (Jean Paul) #zitat


Danke!

Freitag, 4. März 2016

Begegnung am Meer


                 
                  Oft bin ich am Meer in diesen Tagen,
                  genieße Wellenrauschen und Möwengeschrei,
                  empfinde das Glück und hab tausend Fragen -
                  und weiß doch, Du kommst nie mehr vorbei.

                  Du bist gegangen, vor sehr langer Zeit,
                  an einen mir unbekannten Ort.
                  Du sagtest damals: Bald ist es soweit.
                  Eh' ich es begriff, warst Du schon fort.

                  Nun stehe ich wieder ganz nah bei Dir,
                  das Wasser liegt mir zu Füßen.
                  Die See ist seicht und glatt - ich frier,
                  doch wollt' ich Dich ganz lieb grüßen.

                  Ich schaue hinaus vom Strand auf's Meer,
                  sieh, es fließen tausend Tränen.
                  Doch ist es ein Glück, so nah bei Dir.
                  Das wollt' ich noch kurz erwähnen.   (Silke Boldt)


              

               

    Tschüss.

Donnerstag, 18. Februar 2016

LBM16 - Der Countdown läuft

Den heutigen Tag habe ich mit Spannung erwartet, denn nun steht das Veranstaltungsprogramm der Leipziger Buchmesse 2016 fest. Ich habe gestöbert und gelesen, ausgewählt und mich (fast) entschieden.

Obwohl die Leipziger Autorenrunde, #lar16, wieder mit interessanten Tischgesprächsrunden lockt, werde ich in diesem Jahr nicht dabei sein können.
Aber auch die anderen Messetage warten mit einem tollen Programm auf mich.
Vom Networking für Autoren geht´s über Wege zur erfolgreichen Buchvermarktung, raus aus der Unsichtbarkeit. Tipps & Tricks für das Coverdesign finde ich genauso spannend wie die Veröffentlichung über Create Space sowie die Pressearbeit für Autoren.
Außerdem will ich unbedingt noch ein paar Fragen an Erfolgsautoren stellen, denn von ihnen zu lernen, kann nur von Vorteil sein.


Vorrangig bin ich in Halle 5 unterwegs, Informationen einzusammeln und Wissen aufzusaugen. An den Ständen von Papyrus Autor, amazon, e-publi, dem Autorenforum und ... und ... und ... ist jede Menge los. Manche Veranstaltungen überschneiden sich. Ich muss noch abwägen, welche für mich besonders relevant sind.

So, jetzt schnell als Fachbesucher registrieren und ein günstiges Bahnticket sichern. Zudem muss ich noch paar organisatorische Dinge regeln.Wir sehen uns in Leipzig.
Vielleicht beim Meet & Greet bei e-publi oder amazon? Halle 5 - nicht vergessen!



Dienstag, 12. Januar 2016

Die Mutige - (M)ein Artikel über Ajla Holst

Suchend blickt sich die Kundin um, fragt nach der Filialleiterin.
„Sie hat Urlaub“, antwortet Ajla bestimmt. „Ich bin die Vertretung. Was kann ich für Sie tun?“ Abschätzend blickt die Frau sie an. Ajla Holst kennt solche Reaktionen. Ein leichter Schatten huscht über ihr Gesicht. Der Körper nimmt eine straffe Haltung ein. In Gedanken errät sie die Frage der Kundin. SIE sind die Stellvertretende Filialleiterin? 
Ajlas dunkle Augen blitzen verschmitzt. Unbeirrt bedient sie freundlich weiter. Viele Kunden betreten täglich das Geschäft.
„Frau Holst“, stürmt ein junger Mann herein, „vielen Dank für Ihre Beratung. Meine Freundin schwärmt von den Dessous.“ Ajla nickt, wie selbstverständlich. Bewegt denkt sie einen Augenblick an die Zeit vor ihrer Wandlung.

Sechzehn Jahre kümmerte sie sich um ihren deutschen Mann, dessen Wünsche, den gemeinsamen Haushalt und die Alltagsprobleme. Sie ertrug seine Launen, Demütigungen und Affären. Er belog sie, trug oft genug den Monatslohn in eine der Spielhallen Berlins. Als er sie schlug und das gemeinsame Kind bedrohte, lief sie mit ihrem kleinen Sohn davon, zu einer Freundin. Jene riet ihr zur Veränderung. Aber eine abgebrochene Lehre, eine gescheiterte Ehe, allein erziehend und kein Einkommen waren unglückliche Voraussetzungen für einen Neubeginn. Zudem belasteten sie das gestörte Verhältnis zu ihren Eltern und die tiefen seelischen Verletzungen. So tappte sie auf steinigem Weg einer unsicheren Zukunft entgegen, begleitet von Angst und Selbstzweifeln. Irgendwann besann sie sich ihrer Fähigkeiten, nutzte ihren starken Willen und die schnelle Auffassungsgabe. Sie sprach perfekt Deutsch, kämpfte mutig gegen Vorurteile. Beherzt fällte sie Entscheidungen für ihre Zukunft.
„Ich bin Türkin“,  so ihr erklärender Satz in jenem Vorstellungsgespräch. „Ja und?“, so die Antwort ihrer heutigen Chefin. Die erkannte ihr Potential, gab ihr eine Chance und spornte sie an, die Ausbildung zu vollenden - abends nach Arbeitsschluss. Es entwickelte sich ein freundschaftliches Verhältnis zwischen ihnen. Die Kollegin half ihr bei der Wohnungssuche und stützte sie während der Scheidung. Damals schüttelte Ajla das letzte Relikt ihrer Vergangenheit ab. Seit dem Tag fühlt sie sich endgültig befreit. Als die Vorgesetzte ihr, der fast vierzigjährigen Ajla, die stellvertretende Verantwortung für die Filiale übertrug, verspürte sie tiefen Stolz.

Natürlich könne sie die gewünschte Ware ebenso bestellen. Ajla lächelt. Sicher gleiten ihre Finger über die Tastatur des Computers. Aus den Augenwinkeln bemerkt sie das zufriedene Gesicht der Kundin. Sie könne die Produkte bereits nächste Woche abholen, teilt Ajla der Dame freundlich mit und geleitet sie bis vor die Tür.
Aus dem Schatten einer Vitrine tritt zögernd eine alte Frau hervor - Ajlas Mutter.
Stumm umarmt sie ihre Tochter, die Stellvertretende Filialleiterin, erkennt sie doch in den Augen ihres Kindes erregt jene mutige Neugier, die sie einst trieb, damals vor über dreißig Jahren, als sie ankamen - hier in Berlin.


Montag, 4. Januar 2016

Jede Menge Wünsche und so viel mehr ...

Das große Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die einem die anderen nicht zutrauen. #Zitat (Walter Bagehot)

Das Jahr 2015 ist vorbei. Ich erinnere mich daran mit nur einem Wort: großartig.

Zwischen Gänsebraten und Feuerwerk habe ich ein paar Tage darüber nachgedacht, was ich tun kann, dass das Jahr 2016 sich ebenso gestaltet. Wie immer kommen jede Menge Wünsche damit einher.

Ganz oben auf meiner Wunschliste steht: FRIEDEN in der Welt und im Herzen

gefolgt von:
  • leuchtenden Kinderaugen ohne Tränen
  • Harmonie und Menschlichkeit
  • einer helfenden Hand
  • Freude an den kleinen Dingen des Lebens
Persönlich möchte ich: 
  • neue Wege gehen
  • meine Buchveröffentlichungen forcieren
  • angefangene Manuskripte, die in der Schublade liegen, endlich vollenden
  • meinen Blog und die Homepage aktuell halten
Ich bin offen für alle Talente, die sich in mir entwickeln.
und:
  • alte Freundschaften reaktivieren
  • mehr sportliche Bewegung
  • mir bewusst Zeit nehmen
  • Bücher, Bücher, Bücher ... lesen
  • von Krankheit und Kummer verschont bleiben
  • Liebe, Glück und Zufriedenheit ...
  • Sonne am Meer (mit geschlossenen Augen genießen)
  • Schnee noch in diesem Winter (aber nur in Maßen) 
  • Sternschnuppen im August (davon bitte ganz viele)
  • Vanilleeis mit Erdbeeren und Sahne 
Die Liste ließe sich beliebig fortführen. Mir fallen da noch viele Wünsche ein. 
Manche kann ich kaum, andere gar nicht beeinflussen, aber an einigen will ich arbeiten. 
Die Zeit um den Jahreswechsel war eben auch die Zeit der Orientierung.

Welche Dinge stehen auf eurer Wunschliste für das Jahr 2016?


Ich wünsche euch viel Vergnügen und immer genügend Durchhaltewillen beim Umsetzen aller eurer Vorsätze!