Montag, 3. September 2018

Schweigeminute ... weil Du niemals wirklich gehst

Ein Mal im Jahr feiere ich Deinen Tag - seit vielen Jahren ohne Dich.
Du bist fort, nur Deine Spuren sind mir geblieben.
Nie wieder kehrst Du zurück.
Doch will ich nicht traurig sein an Deinem Tag.
Siehst Du die Luftballons in den Himmel steigen?

An diesem Tag siegt die Erinnerung.
Sie rollt heran wie das wogende Meer, welches Du so geliebt hast.
Die Wellen plätschern an den Strand, umspülen meine Füße.
Du bist dort draußen. Ich spüre Deine Gegenwart.
Gibt es für uns ein Wiedersehen?


Die Möwen schreien, wenn ich stumm bleibe.
Die Sonne lacht, wenn ich weine.
Ich gehe am Strand entlang bis die Nacht hereinbricht.
Die Sterne leuchten am Firmament.
Die Zeit heilt alle Wunden?

Nein, das tut sie nicht!
Zwar schließen sich die Wunden, doch zurück bleiben Narben.
Ich trage sie auf meiner Seele. In meinem Herzen trage ich Dich.
Ich laufe weiter jeden Tag. Du wärst stolz auf mich.
Was ist schon eine Stunde in einem erfüllten Dasein?

Die Liebe zu Dir und zum Meer, beides bleibt für immer.

"Was wir die Wirklichkeit nennen, ist eine bestimmte Beziehung zwischen Empfindungen und Erinnerungen." (Marcel Proust)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.