Dienstag, 26. November 2013

Der Text meines Buches

Einleitend stelle ich eine Kurzgeschichte von Jaques Sternberg vor.

Der Text

"Seine Romane waren mittelmäßig, meistenteils endlos und miserabel gebaut, dafür war er stets über jede kleinste technische Neuerung in den verschiedensten Gebieten auf dem Laufenden. Als einer der Ersten kaufte er eine elektrische Schreibmaschine zu seinem persönlichen Gebrauch, und fiebrig wechselte er diese gegen einen Computer aus, ein Gerät der Spitzenklasse.
Von seiner Anschaffung elektrisiert, fühlte er sein Hirn in Schwingungen geraten und seine Inspiration sich dermaßen erhitzen, dass er binnen Wochenfrist, ohne auch nur einmal nachzulesen, die ersten hundert Seiten eines Romans hinwarf, der ihn großartig dünkte, nahezu ein Meisterwerk.
Eines Abends nun, so erschöpft wie berauscht von sich selbst, drückte er jene Taste, die ihm die Lektüre seines Textes gestattete, und stellte verdattert fest, dass davon nur ein paar einsame Absätze inmitten großer Leerstrecken übrig waren. Die Erklärung, die er dem Apparat abverlangte, stach ihm erbarmungslos, mit grün phosphoreszierenden Lettern, in die Augen: Speicherung verweigert. Mangelnden Interesses halber."

Nicht nur der letzte Satz dieser Geschichte stimmt mich als Autorin nachdenklich.
"Mangelnden Interesses halber" traf den aufgeführten Schreiberling wie einen Schlag. War das zurückzuführen, auf seine zeitweise schreibende Tätigkeit? Hatte er sich nebenbei mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt? Mit welchen?

Zuweilen frage ich mich selbst nach gewissen Gegebenheiten, die notwendigerweise meine ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Habe ich nicht als Autor nebenher für das komplette Marketing zu sorgen, sofern kein namhafter Verlag hinter mir steht? Muss ich mich nicht selbständig um die Versionen und Auflagen meiner Bücher kümmern? Sollte ich neben dem Schreiben, mehr Zeit für den Blog, die Homepage und die Vermarktung aufbringen, um meinen Erfolg zu steigern?

Kaum ist mein Krimi "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" als Hardcover bei tredition erschienen, fragen mich meine Leser/-innen und Interessenten nach dem nächsten Fall des Kriminalhauptkommissars.



Die Lieferung des List 2 verzögert sich. Das Buch ist fertig, doch möchte ich die Hinweise meiner Testleser berücksichtigen. Deshalb habe ich mich zur Überarbeitung entschlossen. Ein schwerer Schritt, ich habe mit mir gerungen, ihn anzunehmen, wirft er mich doch um Wochen, Monate oder gar unbestimmte Zeit zurück. Allerdings bin ich es meinen Lesern schuldig, hervorragende Qualität anzubieten. Allein dieser Grund stimmt mich zuversichtlich, die anstehenden Buchteile gründlich zu überarbeiten.

Von mangelndem Interesse an meiner schreibenden Tätigkeit kann keine Rede sein.

Ich stürze mich in die bevorstehende Aufgabe und kämpfe mit den Schwachstellen meines zweiten Werkes. Erst dann wird aus meinem Text des Buches DER TEXT MEINES BUCHES.

Sollte es Ihnen genauso ergehen, wünsche ich Ihnen viel Durchhaltevermögen und Erfolg mit Ihrem Text!

Übrigens:
Für alle, die nicht auf die Fertigstellung von List 2 warten wollen - List 1 ist erhältlich als Hardcover, Taschenbuch und E-Book. Viel Spaß beim Lesen!




Dienstag, 22. Oktober 2013

Frankfurter Buchmesse 2013 - Erfolgreich oder nicht?


Ich habe viele Beiträge gelesen über die FBM. Nachbetrachtungen, Impressionen und Eindrücke sind überall reichlich zu finden. Angesichts dieser Vielfalt erspare ich mir weitere Erörterungen.

Stattdessen widme ich mich lieber der Frage, ob die Buchmesse für mich erfolgreich war.
Um es kurz zu sagen, ja.

Doch wie messe ich meinen Erfolg?
Welche Erwartungen verknüpfen Menschen, die mir die Frage nach dem Erfolg stellen?

Ist es das Interesse um Vertragsabschlüsse mit Verlagen? Wollen die Leute mehr erfahren über meine Kontakte auf der Messe? Sind sie gespannt auf die Ergebnisse der besuchten Vorträge und Podien? Oder wollen sie einen Einblick in den Ablauf des Buchgeschäftes?
Alles Fragen, die ich mir stelle, wenn ich nach dem Erfolg der Buchmesse befragt werde.

Meine längere Antwort lesen Sie hier. Die Buchmesse war für mich erfolgreich, weil:

  • ich exklusiv die Möglichkeit zu einem Gespräch mit Andrea Diederichs, der Lektorin/Editorin bei den S.Fischer Verlagen bekam.
  • mir Herr Back von der Akademie für Autoren einen Blick hinter die Kulissen des Literaturbetriebes gewährleistete.
  • ich von Frau Otto des Verlages tredition wertvolle Veröffentlichungs- und Marketingtipps für mein Buch "Im Zauber der Madonna" erhielt.
  • ich interessanten Vorträgen und Podiumsdiskussionen über die Erfahrungen im Self-Publishing-Bereich beiwohnte, die uneingeschränkt Denkanstöße für meinen weiteren Weg übermittelten.
  • ich die Ergebnisse aus den informativen Gespräche an verschiedenen Ständen für meine Arbeit nutzen kann.

Die Autorin Silke Boldt mit ihrem Krimi.

Podiumsdiskussion: Braucht man einen Verlag?







     
Marah Woolf spricht über ihre SP-Erfahrungen

Stand S. Fischer Verlage
                                                                                            
Weitere bildliche Impressionen von der FBM finden Sie auf meiner Homepage http://www.silkeboldt.de/news/ .


Ich schätze die Freiheit, für mein Buch und den damit verbundenen Erfolg selbst verantwortlich zu sein #autorenleben    (Click-to-Tweet)


... , auch wenn diese Konstellation harte Arbeit erfordert. 

Ein Buch zu schreiben, halte ich für einfacher, als es zu publizieren. #autorenleben 

Für meine dargestellten Marketingaktionen erhielt ich auf der FBM zahlreiche positive Reaktionen. Das freute mich besonders und forderte mich gleichzeitig heraus, nicht in meinen Aktionen nachzulassen und meinen gewählten Weg weiter voran zu gehen.

Es sind kleine Schritte, die mich zum Erfolg führen. (Click-to-Tweet)

 Dafür gehe ich diese um so beharrlicher.

Wie auch immer Ihr Pfad nach vorne aussieht, ich wünsche Ihnen viel Erfolg!









Dienstag, 8. Oktober 2013

Vorbereitung auf die Frankfurter Buchmesse 2013


Fast ist es soweit.

Die FBM steht vor der Tür. Vom 09. bis 13. September dreht sich in Frankfurt alles rund um das Buch. Auch ich bin mit meinem Krimi "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" dabei.

Meine Vorbereitungen für die Messe habe ich beendet.
Jetzt verstaue ich meine Utensilien in den Koffer. Neben einigen Buchexemplaren nehme ich etliche Lesezeichen, Visitenkarten sowie die Zeitungs- und Broschürenartikel über mich mit.

Morgen beginnt die Reise.




Mein Buch wird auf der FBM 2013 auf zwei Ständen ausgestellt. Ich freue mich, dass es einsehbar ist beim Verlag tredition in Halle 3.1 , A54 sowie bei Papyrus Autor ebenfalls Halle 3.1 Stand G76.

Neben Herrn Back von der Akademie für Autoren Berlin bin ich terminlich verabredet mit Frau Andrea Diederichs, der Lektorin vom Verlag Fischer Taschenbuch, Krüger und Scherz für Krimis. Jede Menge Fragen habe ich notiert.
Nach meiner Rückkehr aus Frankfurt setze ich Sie selbstverständlich über die Antworten in Kenntnis.
Bei tredition informiere ich mich über weitere Möglichkeiten der Covergestaltung. Für das Cover List 2 suche ich nach der Verwirklichung einer ganz bestimmten Vorstellung. Bin gespannt ob eine Umsetzung möglich ist.
Meinem Besuch bei Papyrus Autor sehe ich entspannt entgegen. An diesem Stand wird wohl der Austausch unter Kollegen maßgeblich sein. Vielleicht rufen wir tatsächlich einen Papyrus Autorenclub e.V. ins Leben.

In diesem Sinne bringt mir die Frankfurter Buchmesse 2013 alles andere als Langeweile.
Und wohin ich auch sehe ...Bücher, Bücher, Bücher - fantastisch.

Begegnen wir uns in Frankfurt?















Freitag, 20. September 2013

Kommunalpolitik im Spiegel meines Krimis


Jetzt ist er erschienen,
der Artikel über mich und mein Buch



"Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List".

In der 16. Ausgabe 2013/14 der
Broschüre Blankenfelde-Mahlow kompakt hat die Augusta Presse einen nachhaltigen Beitrag gedruckt.
Vor einiger Zeit hatte ich diesen auf meinem Blog mit dem Titel -
 Die Idee zu meinem Krimi - Wahrheit oder Fiktion -  angekündigt.
Die Broschüre nun in den Händen zu halten und den Beitrag veröffentlicht zu wissen, ist ein stolzes Gefühl. Nach meiner Plakataktion folgt nun eine schriftliche Aufmachung an tausende Haushalte in der Region südlich um Berlin.
Silke Boldt, die Autorin, in aller Munde.


Mord in Mahlow - im Inhaltsverzeichnis,
















auf dem Cover und den Seiten 34 bis 36.



Ich lade Sie herzlich zum Lesen dieses Beitrages ein.

Sie finden ihn auch unter www.deutschland-im-internet.de/

Wie auch immer - Wahrheit oder Fiktion - ich freue mich über einen beeindruckenden Artikel, der mich anspornt, meinen Weg fortzusetzen.

Dienstag, 10. September 2013

Das Plakat als Marketinginstrument


Um mein Buch zu promoten, überlege ich mir ständig neue Aktivitäten, meine Zielgruppe anzusprechen. Das breite Feld der Marketinginstrumente gilt es zielorientiert an deren Bedürfnisse anzupassen, um eine dauerhafte Kundenbindung aufzubauen.
Nun habe ich mich aber auf ein Feld begeben, welches hart umkämpft und breit gesät ist.
Meine potentiellen Leser werden geradezu überschüttet mit Neuerscheinungen. 

Wer sich auf dem Buchmarkt behaupten will, benötigt einen langen Atem. (Click-to-Tweet)

Neben einem Zeitungsartikel, ein weiterer folgt in Kürze, Buchvorstellungen, Flyern, Lesungen, Twitterrunden, Facebookeinträgen und Empfehlungen arbeite ich beständig an meiner Homepage und dem Blog. Diese Thematik aktuell und interessant zu halten, ist mir ein inneres Bedürfnis. Das World Wide Web ist nun mal ein wichtiges Medium. Zur Informationsbeschaffung gesellt sich über das Internet natürlich auch der Einkauf eines bestimmten Produktes.

In diesem Fall meines Buches.

Das Internet prägt zunehmend das Kaufverhalten der Leser. (Click-to-Tweet)

Schnell ist das Buch bei Amazon gesichtet, zügig sich darüber informiert und im günstigsten Fall wird es käuflich erworben.

Die Bekanntheit meines Regiokrimis zu steigern, habe ich mir zielorientiert auf die Fahne geschrieben. Dafür entschied ich mich für ein Medium aus der Print-Werbung.

Das Plakat

Als Fachwirtin für Direktmarketing sind mir die Vor- und Nachteile dieser Art Werbung durchaus geläufig. Doch wollte ich die Wirkung der weitgehend zufälligen Kontakte einfach auspropieren. 

Die inhaltliche Botschaft für den potentiellen Buchleser kommt mit einem Plakat sofort und verzögerungsfrei an, doch weist es das niedrigste Interaktivitätslevel auf. (Click-to-Tweet)

Vor einigen Monaten habe ich für 10 Tage eine Plakatwand an einer stark frequentierten Einkaufsquelle unseres Ortes gebucht. Mein Krimi spielt in, eben meinem Wohnort. Zum Glück hatte ich einen kompetenten Partner an meiner Seite, denn die Herstellung des Printmediums hätte ich allein nicht hinbekommen.

An dieser Stelle bedanke ich mich sehr herzlich bei Jens Duve 
von der  Werbeagentur bm&partner Rostock für die starke Leistung der Plakatgestaltung sowie Druckvorbereitung.

Mein Plakat hängt seit einer Woche am besten Werbeplatz des Ortes in unmittelbarer Nähe anderer. Und doch entfaltet es eine ganz eigene Aura. Jeden Tag fahre ich vorbei, und sei es nur kurzzeitig, seine Wirkung auf die Leute zu beobachten. Der Blick eines jeden Betrachters zielt genau auf mein Plakat. Da mischt sich schon ein wenig Stolz in mein Gemüt.

Ich habe drei Möglichkeiten des wechselseitigen Kontaktes angegeben. Bis Freitag hängt es noch an diesem Werbeplatz und im Dezember, um Nikolaus, folgt ein zweites. Dazwischen erscheint ein Beitrag mit Bild über mich und mein Buch in unserer Ortsbroschüre.

Ob diese Aktivitäten den Verkauf meines Werkes "Im Zauber der Madonna - Ein Fall für Heinrich List" nach vorne bringen, muss sich noch herausstellen. Doch will ich nichts unversucht lassen und schreite auf meinem Weg weiter, frei nach dem Motto:

Auch im Schritttempo erreicht man sein Ziel. (Click-to-Tweet)

 oder bildlich gesprochen, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen :-)
Schauen Sie mal! So sieht die Aktion aktuell aus.





In der Gesamtheit aller Buchmarketingaktionen schafft das regionale Plakat einen hohen Wiedererkennungswert um den Autor.                                                                      (Click-to-Tweet)

Und welche Aktionen prefärieren Sie, Ihr Produkt voranzubringen?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Ihren Aktivitäten und eine innere Zufriedenheit.