Montag, 3. Juni 2019

Wie du meinen Hafen zur Welt an nur einem Tag entdeckst

Auf dem Schreibtisch vor mir liegen die ausgedruckten Ergebnisse meiner Freizeitträume. Ich schiebe sie unentschlossen hin und her. Eine Freundin markiert die Resultate auf dem Stadtplan von Rostock, eine andere nickt mir anerkennend zu. Mit wenigen Strichen kennzeichne ich die Punkte zwischen den einzelnen Zielen: Steintor, Rathaus, St. Marien, Kröpeliner Tor. Ich sehe meine Überlegungen bestätigt, dennoch wandert mein Blick zurück zur Küste. 

Dieser muss voller Sehnsucht sein, denn meine Freundin schiebt sämtliche Ausdrucke beiseite.
"Du hast gewonnen", erklärt sie. "Wir starten am OSTSEELAND." (Hotel und Ausflugsgaststätte in Warnemünde/Diedrichshagen: Keine Werbung, nur zur Erklärung für Außenstehende)

Mein Herz hüpft vor Freude, wenn ich an das Meer denke. (Click-to-Tweet)

Zwar bin ich in Rostock geboren und aufgewachsen und mancher meint, ich müsse jeden Winkel der Stadt kennen und vom Wasser genug haben ... weit gefehlt. 
Eines geht immer ... Meer. (Click-to-Tweet)

Die Stadt und das Umland haben sich während der langen Zeit meiner Abwesenheit vielerorts verändert. Zahlreiche Neuerungen gibt es zu entdecken. Aber der schönste Teil Rostocks liegt am Wasser. 

Bist du je in Warnemünde gewesen?                                                 






Nein?
Dann hast du den breitesten, feinsandigen Strand Deutschlands bei romantischem Sonnenuntergang bisher verpasst.

Nach einem Spaziergang auf der Mole und durch den Fischerort, dem Verweilen am lebendigen Hafen mit den Kreuzfahrtschiffen und der Einkehr in eine der zahlreichen Strandbars suchst du dir am Abend ein ruhiges Plätzchen am Strand oder einen Strandkorb. Warte dort bis die Sonne ins Meer eintaucht und genieße die Stille des Farbenspiels. Für mich ist das unvergleichlich.
Das sind die Augenblicke, in denen ich eine tiefe Verbundenheit mit der Region fühle und die ich fest in meinem Herzen verschließe für Momente, wenn ich fern des Meeres bin. 

Jede Stunde am Meer birgt mehrfaches Glück. (Click-to-Tweet)

Wenn berufliche und private Anforderungen mich stressen oder fortführen vom Meer, ist es mir wichtig zu wissen, wo mein Heimathafen ist. In den vergangenen Jahren hat mich das in der Ferne getragen und angespornt. Der Spagat zwischen Pflicht und Heimweh verlangte alles ab. 

Inzwischen hat sich Einiges geändert. Die anfängliche Skepsis gegenüber der Rückkehr nach MV sind einer Leidenschaft und  der einstigen Liebe zu Warnemünde und dem Meer gewichen. Sie sind der Garant für meine innere Zufriedenheit. 
Schließe die Augen und lausche dem Meer. (Click-to-Tweet)

Dieser Satz ist von besonderer Bedeutung. Lass dich darauf ein und er funktioniert.

Ich genieße mein Glück, dort zu leben, wo andere Urlaub machen, bin eng mit dem Meer verbunden und dennoch beruflichen oder privaten Veränderungen aufgeschlossen. Niemand weiß, was die Zukunft bringt. 

Die Ungewissheit birgt immer Risiken. (Click-to-Tweet)

Aber was auch kommt, ich kehre immer wieder zurück ans Meer und sei es für wenige Stunden. Es ist mein Ausgangspunkt und mein Hafen zur Welt. Es vermittelt Sicherheit auch bei Sturm, weil es fest verankert in meinem Herzen liegt. 

Die Wogen des Meeres gleichen dem Auf und Ab des Lebens und den Veränderungen in uns selbst. 
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