Montag, 27. Mai 2019

Warum diese wahre Geschichte das Herz berührt ...

Es kommt selten vor, aber manchmal packt mich das Filmfieber. In solchen Momenten durchsuche ich meine DVD/Blue-Ray-Sammlung und lande doch immer bei meinen Lieblingsfilmen. 
Neben "Die Brücken am Fluss", "Jenseits von Afrika" zählt dazu "Die Maske".

Diesen Film mit Cher, Sam Elliott und Eric Stoltz in den Hauptrollen habe ich bereits unzählige Male gesehen. Ich kenne fast jede Reaktion der Helden, ihre Dialoge und Mimiken, und doch kann ich nie genug davon bekommen. Es ist keiner der amerikanischen Actionfilme und auch kein Thriller, sondern eine einfühlsame Story um eine Mutter (Cher), die mit ihrer kompromisslosen Liebe zu ihrem Sohn das Herz erreicht.

Du kennst diesen außergewöhnlichen Film nicht?


Er basiert auf einer wahren Geschichte. 
Der Teenager Rocky Dennis leidet an einer furchtbaren Krankheit, die sein Gesicht entstellt, welches an eine Maske erinnert. Rocky wird ausgegrenzt, erträgt Schmerz und Einsamkeit. Dank der Liebe seiner Mutter Rusty (Cher), die mit sich selbst und Drogen zu kämpfen hat, und ihrer Entschlossenheit überwindet er seinen ganzen Kummer und entwickelt sich zu einem beeindruckenden jungen Mann. Charakterlich gefestigt, tritt er allen Vorurteilen entgegen und inspiriert als Klassenbester seine Mitschüler und Lehrer. Eine tolle schauspielerische Leistung von Eric Stoltz.

Bei Cher und Sam Elliott gerate ich nicht nur wegen ihres Äußeren ins Schwärmen. Die Liebe dieser beiden Filmhelden mit allen Höhen und Tiefen kommt so unfassbar ehrlich rüber, dass man es praktisch hinter dem starken Soundtrack knistern hört. Zusammen mit ihrer Rockerclique gehen sie entwaffnend offen mit Rockys Krankheit um. Zum Ende des Films nimmt die Geschichte eine Wendung. Mehr sei nicht verraten. Sie passt jedoch zum Handlungsbogen und lässt einen nachdenklichen Zuschauer zurück. 

Grandios, wie Gefühle miteinander streiten. (Click-to-Tweet)

Spätestens an diesem Punkt angekommen, möchte ich sofort zurück auf Anfang spulen, um mich erneut zurückzulehnen und mitzufühlen mit den Helden. 











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