Donnerstag, 23. Januar 2014

Eine Frage des Ausdrucks


Jeder Autor eines Textes gelangt bei der Überarbeitung desselben an die folgenden Fragen:

Gibt es vermeidbare Wiederholungen?
- Manchmal sind diese unumgänglich, sogar notwendig.

Haben sich Ausdrucksfehler eingeschlichen?
- Nach besonderen Ausdrücken zu suchen, lohnt sich.

Drücken die Sätze meine Gedanken genau aus?
- Faustregel: Ein Gedanke in einem Satz formulieren.
Aber ein Text, der nur aus einfachen Sätzen besteht, wird schnell langweilig. Die richtige Abwechslung steigert den Ausdruckswert.

Müssen Modewörter gestrichen werden?
- "Grand Finale" ist ein typisches Beispiel.

Erschweren eingefügte Klischees das Verständnis?
- "lässige Jeans" , "in den Griff bekommen", "schick"
Diese und viele weitere Phrasen klingen abgedroschen, sollte ein Autor vermeiden.

Sind Fremd- oder Fachwörter notwendig und richtig eingesetzt?
-Mit diesen Begrifflichkeiten sorgsam umgehen. Ein Text muss für den Leser verständlich sein.

Wie steht es mit Füllwörtern?
-"Irgendwie" kann ich "doch" "wohl" "eigentlich" auf diese Wörter "völlig" verzichten "sozusagen".
Ich kann auf diese Wörter verzichten.

... und so überarbeite ich meinen 2. Krimi um Kriminalhauptkommissar Heinrich List unter Berücksichtigung der vorgenannten Fragen. Letzen Endes vermag nur ein ansprechendes Ergebnis, meine Leser zu fesseln.
Wer nicht so lange warten will, schmökert in meinem 1. Krimi "Im Zauber der Madonna".
Das Buch ist als Hardcover, Taschenbuch und E-Book im Buchhandel oder online erhältlich.




Viel Vergnügen!



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