Mittwoch, 11. April 2018

Mehr Zeit für Autorinnen

Der Autorenblogger und Schriftsteller Sven Hensel hatte im Mai 2017 eine tolle Aktion ins Leben gerufen, #Autorinnenzeit. Deren Aktualität hat nicht abgenommen, im Gegenteil, Autorinnen sollte wesentlich mehr Beachtung im Literaturbereich geschenkt werden.

"Frauen im Literaturbetrieb werden, trotz der vielen Artikel und Fingerzeige auf das Problem, zu oft belächelt, ihr Schreiben „mit Anspruchslosigkeit gleichgesetzt“ (Autorin Zoë Beck in einem Beitrag der Welt), bei Preisverleihungen übergangen, sofern sie überhaupt einmal nominiert/vorgeschlagen werden, und sie haben weiterhin mit einer gläsernen Decke zu kämpfen, die sie daran hindert, zu ihren männlichen Pendants aufzuschließen, sei es in der gesellschaftlichen Wertschätzung oder auch ihrer Stellung im Literaturbetrieb." (Zitat Autor Sven Hensel)

Die Aktion #Autorinnenzeit ist zwar längst ausgelaufen, doch Autorinnen weiterhin in den Focus der sozialen Netzwerke zu rücken, ist auch mein persönliches Anliegen. So nehme ich den Anstoß zur Überlegung auf und weise in loser Folge explizit auf das Buch/die Bücher einer Autorin aus meinem Bücherregal hin.

Die Reihenfolge der Publikationen entsprechen keiner Wertung. Manche Bücher habe ich noch nicht gelesen - leider. Auch verzichte ich als Schreiberling auf die Veröffentlichung meiner Rezensionen. Diese lege ich weiterhin in meiner persönlichen Online-Bibliothek ab.

Vor einiger Zeit las ich Honigtot von Hanni Münzer.


Das Werk hatte die Autorin einst als Selfpublisherin veröffentlicht, bevor der Piper Verlag darauf aufmerksam wurde.

Honigtot erzählt die Geschichte der jungen Amerikanerin Felicity, die sich in Rom auf die Suche nach ihrer Mutter macht und dabei auf ein quälendes Geheimnis ihrer Familiengeschichte stößt. 

Inzwischen habe ich mir den nächsten Teil Marlene zugelegt. Der wartet noch auf meinem SuB.

Gern hätte ich die Erfolgsautorin im letzten Jahr auf dem Self-Publishing-Day in Hamburg getroffen. Ihr Kommen war zunächst eingeplant. Doch ausgerechnet an diesem Tag war sie aus gutem Grund abwesend. Sie hatte Geburtstag. 
Nun denn: Verschoben, ist nicht aufgehoben. Vielleicht treffe ich sie ein anderes Mal auf einer der Buchmessen. Womöglich gibt sie einen kleinen Einblick in ihr Erfolgsgeheimnis, und natürlich lasse ich mir die Bücher von ihr signieren. 

Welche Autorin willst du gern treffen? Warum? Oder hast du bereits eine Autorin getroffen? Wo und zu welchem Anlass?

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